Germany's next TOPMODEL
Klickt auf eins der Fotos - und schon könnt ihr nach jeder Sendung meine Notizen lesen.
Bis eine Sendung abgedreht ist, passiert eine ganze Menge.
Die Mädchen lösen verschiedene Aufgaben, die für den Alltag eines Models typisch sind. Sie müssen sich auf immer neue Situationen einstellen. Sie lernen, mit Lob und Misserfolg umzugehen. Und die Jury macht sich zu all dem ihre Gedanken, bis am Ende eine Siegerin feststeht.
Ich habe beschlossen, einiges von dem, was mir durch den Kopf geht, hier zu notieren.
Ihr könnt mir auch gerne schreiben, was ihr darüber denkt. Ich freue mich über Eure Einträge!
Eine Sache muss ich jetzt direkt schon loswerden: Alle Erlebnisse, alle Erfolge und vor allem alle Sendungen von Germany's Next Topmodel by Heidi Klum entstehen nur durch die tolle Zusammenarbeit vieler Menschen. Dazu gehören die Leute vom Sender Pro7 und der Filmproduktionsfirma Tresor, die Sponsoren, Juroren, Fotografen und natürlich die Stylisten, die sich um Haare, Make up und Styling kümmern. Dann gibt's da noch diejenigen, die das Catering machen, und viele andere, die hinter den Kulissen unverzichtbar sind. Vor allem auch ohne euch Fans läuft nichts!
Ganz lieben Dank Euch allen!
Ich habe beschlossen, einiges von dem, was mir durch den Kopf geht, hier zu notieren.
Ihr könnt mir auch gerne schreiben, was ihr darüber denkt. Ich freue mich über Eure Einträge!
Eine Sache muss ich jetzt direkt schon loswerden: Alle Erlebnisse, alle Erfolge und vor allem alle Sendungen von Germany's Next Topmodel by Heidi Klum entstehen nur durch die tolle Zusammenarbeit vieler Menschen. Dazu gehören die Leute vom Sender Pro7 und der Filmproduktionsfirma Tresor, die Sponsoren, Juroren, Fotografen und natürlich die Stylisten, die sich um Haare, Make up und Styling kümmern. Dann gibt's da noch diejenigen, die das Catering machen, und viele andere, die hinter den Kulissen unverzichtbar sind. Vor allem auch ohne euch Fans läuft nichts!
Ganz lieben Dank Euch allen!
1. Sendung am 04.03.2010
Na, wie hat es euch gefallen? Ich finde, der Laufsteg war viel zu lange leer – jetzt sorgen wir wieder für erstklassigen Model-Nachwuchs. Endlich könnt Ihr Donnerstagsabends wieder tolle Mädchen, ausgefallene Fashion und spannende Castings sehen. Einfach machen wir es den Mädchen auch dieses Mal ganz sicher nicht.
Neuigkeiten
Einiges hat sich dieses Mal verändert. Das Wichtigste zuerst - ich habe zwei neue, fantastische Kollegen: Kristian Schuller und Qualid „Q“ Ladraa. Kristian ist einer der bekanntesten internationalen Modefotografen und ein absoluter Trendsetter. Er hat einen unbestechlichen Blick fürs Ganze. Q ist ein „bunter Hund“ – alle kennen ihn, und er kennt alle. Er ist immer da und kennt die Fashion-Branche in- und auswendig. Aussehen tut er dazu auch noch blendend…
Massen-Casting in Köln
Für diese Staffel haben wir nur ein einziges öffentliches Casting veranstaltet, und dieser Mega-Event war dann auch tatsächlich rekordverdächtig. Knapp 2000 Mädchen strömten nach Köln zum größten Topmodel-Casting aller Zeiten, um ihre Chance auf dem längsten Catwalk der Welt zu nutzen. Die Halle wurde buchstäblich gestürmt, der Andrang war unglaublich. Als ich die Show schließlich eröffnete und auf den Catwalk ging – glaubt mir, das war selbst für mich ein seltenes und tolles Erlebnis! Und dann ging es los, schließlich hatten wir versprochen, uns jedes Mädchen anzusehen. Es gab aber noch mehr neues, schließlich mussten wir diesen riesigen Andrang ja auch irgendwie bewältigen. Da die Mädchen sozusagen in einer Endlosreihe an uns im Akkord vorbeiliefen, hatten wir für dieses Mal einen Buzzer installiert, um die Reihe anzuhalten oder einzelne Mädchen zurückzuholen. Und da auch diesmal wieder viele schöne Mädchen dabei waren, konnten wir davon auch vielfachen Gebrauch machen.
Schönheiten & Feinheiten
Welches Mädchen suchen wir? Das ist eine schwierige Frage, denn das kann man vorher nicht genau sagen. Es gibt einfach keine feste Definition, was ein perfektes Model ausmacht. Der Unterschied zwischen einem hübschen Mädchen und einem Model gibt es auf jeden Fall einen Unterschied. Der ist für Laien oft nicht zu erkennen. Man kann auf jeden Fall nicht immer sagen, dass das schönste Mädchen automatisch das beste Model ist. Kompliziert? Für uns war das Massen-Casting deshalb nicht einfach. Wir als Jury müssen uns über viele Stunden extrem stark konzentrieren, um ja nicht DAS eine Mädchen zu verpassen. Und das geht so schnell, da darf man keinen Moment weggucken! Das sind ein paar Sekunden, in denen wir die Mädchen regelrecht abscannen müssen – Gesicht – Beine – Haare. Oft ist es auch schwierig, weil manche Mädchen ihre Schönheit nicht auf den ersten Blick erkennen lassen. Da mussten wir öfters nachhaken und um einen zweiten Lauf bitten.
Nun ging es aber los mit dem Spaß, denn der darf bei aller Professionalität nie fehlen. Damit auch ja niemandem langweilig wird, haben wir uns für diese Staffel ein paar Ideen für den Catwalk einfallen lassen. Denn gerade, wenn man Menschen richtig fordert, zeigen sie ihre wahren Fähigkeiten. So war es auch für die Zuschauerinnen am Rand des Catwalks super spaßig, als die Mädchen während des Laufs kleine Spiele wie Eierlaufen, Hula-Hup oder Ball-Dribbeln bewerkstelligen mussten. Und dabei sah man sooo viele Mädchen mit Power und Energie, die mutig gekämpft haben – genau die richtige Einstellung. No risk – no fun! Eine Kandidatin hat uns, im wahrsten Sinne des Wortes, fast umgehauen. Die blonde Schönheit stellte sich als Stuntfrau vor und brachte Q gleich zu Fall. Wow – das fanden wir toll!
Natürlich waren auch wieder viele bunte und schrille Vögel dabei. Die gehören schließlich auch dazu, und außerdem soll jeder eine faire Chance bekommen. Was wir wieder alles zu sehen bekamen: Meterhoch toupierte Haare, 80er-Jahre Dauerwellen, Miniröcke die eher breite Gürtel waren, eine falsche Frau (der Adamsapfel war zu verräterisch) und eine waschechte Miss Russia 2009 – Wahnsinn! Alles in allem war es ein wirklich spannender und anstrengender Tag, aber es hat sich gelohnt! Fazit: Unter den fast 2000 Mädchen waren einige Rohdiamanten. Jeder war nach diesem Tag fix und fertig. So durften sich unsere „Auserwählten“ endlich zur verdienten Ruhe betten.
Von der Pritsche auf den Catwalk
Für manche war es ein Schock: Alle Mädchen mussten in der Nachbarhalle auf engen und harten Feldbetten schlafen. Zu schlimm? Tja, Models können sich viele Dinge oft nicht aussuchen. Gerade am Anfang einer Karriere muss man sich in Bescheidenheit üben. Außerdem muss ein richtiger Profi so einiges aushalten können! Am nächsten Morgen ging es gleich weiter, denn es waren ja immer noch viel zu viele Mädchen – am Ende steht eben nur EINE Gewinnerin. Also gab ich den Startschuss, und in nur 15 Minuten mussten sich die Teilnehmerinnen umziehen. Es waren ganz spezielle Kleider und Strumpfhosen, denn wir wollten schließlich mehr von ihren Körpern sehen. Wir haben sie direkt überrumpelt, aber im Model-Business muss man eben ziemlich flink und spontan sein.
Nach dem Einzellauf folgte direkt ein Foto-Shooting, bei dem die Mädchen all ihre Facetten zeigen mussten – allerdings nur mit ganzen vier Aufnahmen. Hier zeigten sich schon deutliche Unterschiede. Einige Mädchen, die eher unscheinbar wirkten, drehten bei unserem Fotograf richtig auf und zeigten ihr ganzes Können. Wohingegen manch andere mit dem Posing schlichtweg überfordert war. Die vier Fotos wurden von uns und den Kandidatinnen sofort zusammen begutachtet, da war so manche direkt überrascht von sich selbst. Das ist ein Schub fürs Selbstbewusstsein. Und wer es zum ersten Mal fast fehlerfrei geschafft hat, auf 15-cm-Absätzen zu laufen, kann zu Recht stolz auf sich sein! Klar, am Anfang muss man noch vieles lernen. Das Wichtigste ist zum Beispiel, dass man sich so natürlich zeigt wie möglich. Der Körper und die Ausstrahlung sind schließlich das Kapital, und nicht das teure Make-up. Also: Runter damit! Man kann natürlich mit nur vier Schüssen nicht gleich zu einem endgültigen Urteil kommen, aber man kann sehen wer Potenzial hat. Ganz einfach ist es natürlich nicht mit Anfängerinnen zu arbeiten, aber dafür ist es auch sehr spannend und abwechslungsreich.
Der zweite Tag unseres Mega-Castings war nicht weniger anstrengend. Zumal wir ja auch noch alle Bilder der Mädchen begutachten und uns entscheiden mussten, wer bleiben durfte und wer ausschied. Innerhalb der zweiten Runde zu reduzieren war viel, viel schwieriger als von 2000 auf ungefähr 50 zu kommen, glaubt mir. Aber so ist das Leben, wir machen einen Wettbewerb! Es werden uns noch viele tolle Mädchen verlassen müssen. Also bleibt dran, es wird noch viel spannender!
Bis nächste Woche – alles Liebe!
Eure Heidi
Neuigkeiten
Einiges hat sich dieses Mal verändert. Das Wichtigste zuerst - ich habe zwei neue, fantastische Kollegen: Kristian Schuller und Qualid „Q“ Ladraa. Kristian ist einer der bekanntesten internationalen Modefotografen und ein absoluter Trendsetter. Er hat einen unbestechlichen Blick fürs Ganze. Q ist ein „bunter Hund“ – alle kennen ihn, und er kennt alle. Er ist immer da und kennt die Fashion-Branche in- und auswendig. Aussehen tut er dazu auch noch blendend…
Massen-Casting in Köln
Für diese Staffel haben wir nur ein einziges öffentliches Casting veranstaltet, und dieser Mega-Event war dann auch tatsächlich rekordverdächtig. Knapp 2000 Mädchen strömten nach Köln zum größten Topmodel-Casting aller Zeiten, um ihre Chance auf dem längsten Catwalk der Welt zu nutzen. Die Halle wurde buchstäblich gestürmt, der Andrang war unglaublich. Als ich die Show schließlich eröffnete und auf den Catwalk ging – glaubt mir, das war selbst für mich ein seltenes und tolles Erlebnis! Und dann ging es los, schließlich hatten wir versprochen, uns jedes Mädchen anzusehen. Es gab aber noch mehr neues, schließlich mussten wir diesen riesigen Andrang ja auch irgendwie bewältigen. Da die Mädchen sozusagen in einer Endlosreihe an uns im Akkord vorbeiliefen, hatten wir für dieses Mal einen Buzzer installiert, um die Reihe anzuhalten oder einzelne Mädchen zurückzuholen. Und da auch diesmal wieder viele schöne Mädchen dabei waren, konnten wir davon auch vielfachen Gebrauch machen.
Schönheiten & Feinheiten
Welches Mädchen suchen wir? Das ist eine schwierige Frage, denn das kann man vorher nicht genau sagen. Es gibt einfach keine feste Definition, was ein perfektes Model ausmacht. Der Unterschied zwischen einem hübschen Mädchen und einem Model gibt es auf jeden Fall einen Unterschied. Der ist für Laien oft nicht zu erkennen. Man kann auf jeden Fall nicht immer sagen, dass das schönste Mädchen automatisch das beste Model ist. Kompliziert? Für uns war das Massen-Casting deshalb nicht einfach. Wir als Jury müssen uns über viele Stunden extrem stark konzentrieren, um ja nicht DAS eine Mädchen zu verpassen. Und das geht so schnell, da darf man keinen Moment weggucken! Das sind ein paar Sekunden, in denen wir die Mädchen regelrecht abscannen müssen – Gesicht – Beine – Haare. Oft ist es auch schwierig, weil manche Mädchen ihre Schönheit nicht auf den ersten Blick erkennen lassen. Da mussten wir öfters nachhaken und um einen zweiten Lauf bitten.
Nun ging es aber los mit dem Spaß, denn der darf bei aller Professionalität nie fehlen. Damit auch ja niemandem langweilig wird, haben wir uns für diese Staffel ein paar Ideen für den Catwalk einfallen lassen. Denn gerade, wenn man Menschen richtig fordert, zeigen sie ihre wahren Fähigkeiten. So war es auch für die Zuschauerinnen am Rand des Catwalks super spaßig, als die Mädchen während des Laufs kleine Spiele wie Eierlaufen, Hula-Hup oder Ball-Dribbeln bewerkstelligen mussten. Und dabei sah man sooo viele Mädchen mit Power und Energie, die mutig gekämpft haben – genau die richtige Einstellung. No risk – no fun! Eine Kandidatin hat uns, im wahrsten Sinne des Wortes, fast umgehauen. Die blonde Schönheit stellte sich als Stuntfrau vor und brachte Q gleich zu Fall. Wow – das fanden wir toll!
Natürlich waren auch wieder viele bunte und schrille Vögel dabei. Die gehören schließlich auch dazu, und außerdem soll jeder eine faire Chance bekommen. Was wir wieder alles zu sehen bekamen: Meterhoch toupierte Haare, 80er-Jahre Dauerwellen, Miniröcke die eher breite Gürtel waren, eine falsche Frau (der Adamsapfel war zu verräterisch) und eine waschechte Miss Russia 2009 – Wahnsinn! Alles in allem war es ein wirklich spannender und anstrengender Tag, aber es hat sich gelohnt! Fazit: Unter den fast 2000 Mädchen waren einige Rohdiamanten. Jeder war nach diesem Tag fix und fertig. So durften sich unsere „Auserwählten“ endlich zur verdienten Ruhe betten.
Von der Pritsche auf den Catwalk
Für manche war es ein Schock: Alle Mädchen mussten in der Nachbarhalle auf engen und harten Feldbetten schlafen. Zu schlimm? Tja, Models können sich viele Dinge oft nicht aussuchen. Gerade am Anfang einer Karriere muss man sich in Bescheidenheit üben. Außerdem muss ein richtiger Profi so einiges aushalten können! Am nächsten Morgen ging es gleich weiter, denn es waren ja immer noch viel zu viele Mädchen – am Ende steht eben nur EINE Gewinnerin. Also gab ich den Startschuss, und in nur 15 Minuten mussten sich die Teilnehmerinnen umziehen. Es waren ganz spezielle Kleider und Strumpfhosen, denn wir wollten schließlich mehr von ihren Körpern sehen. Wir haben sie direkt überrumpelt, aber im Model-Business muss man eben ziemlich flink und spontan sein.
Nach dem Einzellauf folgte direkt ein Foto-Shooting, bei dem die Mädchen all ihre Facetten zeigen mussten – allerdings nur mit ganzen vier Aufnahmen. Hier zeigten sich schon deutliche Unterschiede. Einige Mädchen, die eher unscheinbar wirkten, drehten bei unserem Fotograf richtig auf und zeigten ihr ganzes Können. Wohingegen manch andere mit dem Posing schlichtweg überfordert war. Die vier Fotos wurden von uns und den Kandidatinnen sofort zusammen begutachtet, da war so manche direkt überrascht von sich selbst. Das ist ein Schub fürs Selbstbewusstsein. Und wer es zum ersten Mal fast fehlerfrei geschafft hat, auf 15-cm-Absätzen zu laufen, kann zu Recht stolz auf sich sein! Klar, am Anfang muss man noch vieles lernen. Das Wichtigste ist zum Beispiel, dass man sich so natürlich zeigt wie möglich. Der Körper und die Ausstrahlung sind schließlich das Kapital, und nicht das teure Make-up. Also: Runter damit! Man kann natürlich mit nur vier Schüssen nicht gleich zu einem endgültigen Urteil kommen, aber man kann sehen wer Potenzial hat. Ganz einfach ist es natürlich nicht mit Anfängerinnen zu arbeiten, aber dafür ist es auch sehr spannend und abwechslungsreich.
Der zweite Tag unseres Mega-Castings war nicht weniger anstrengend. Zumal wir ja auch noch alle Bilder der Mädchen begutachten und uns entscheiden mussten, wer bleiben durfte und wer ausschied. Innerhalb der zweiten Runde zu reduzieren war viel, viel schwieriger als von 2000 auf ungefähr 50 zu kommen, glaubt mir. Aber so ist das Leben, wir machen einen Wettbewerb! Es werden uns noch viele tolle Mädchen verlassen müssen. Also bleibt dran, es wird noch viel spannender!
Bis nächste Woche – alles Liebe!
Eure Heidi

Sendung 2
Einsteigen bitte!
Dass dieses Mal alles noch eine Nummer größer ist als bei der letzten Staffel, habt Ihr ja letzte Woche beim größten Casting aller Zeiten schon mitbekommen. Vom Studio ging es direkt zum Kölner Hauptbahnhof – spannend, denn es wusste ja keiner, wo es hingeht. Aber als Model muss man schließlich viel reisen und neugierig auf fremde Orte sein. Und dann kam er: Unser Topmodel-ICE nach Berlin! Die Stadt der Städte, die Stadt der Models und mittlerweile die Stadt der kreativen Stars. Als die Mädchen dann hörten, dass gerade auch noch Fashion-Week ist, waren sie vor lauter Aufregung schwieriger in den Zug zu kriegen als ein Sack Flöhe…
Kurvenstars
Im Zug war die Stimmung klasse, obwohl die Mädchen erst mal dachten, dass sie es sich in den Sesseln bequem machen könnten. Da lagen sie aber auf der falschen Spur, nur rumsitzen wäre ja auch viel zu langweilig. Also gab es gleich schon mal eine kleine Challenge, denn irgendwie erinnerte mich der Gang in den Waggons an einen Catwalk. Das war keine leichte Aufgabe: Im fahrenden Zug auf High-Heels und im Bikini mussten uns die Mädchen zeigen, was sie können. Ein Bikini-Walk im Zug – so etwas gab’s vorher auch noch nicht. Bei dem Gewackel und den Kurven hatten einige schon von vornherein Bammel. Und die Nachricht, dass die Verliererinnen der Challenge noch vor Berlin aussteigen mussten, machte die Sache auch nicht entspannter. Aber mein Vertrauen wurde belohnt und die meisten Damen absolvierten ihre Aufgabe mit Bravour und Balance. Auch wenn die eine oder andere mit dem Gesichtsausdruck einer Schlafwagenschaffnerin an uns vorüberzog und wir tatsächlich kurz davor waren, unsere Fahrkarten vorzuzeigen. Auf jeden Fall konnten wir gut sehen, wer viel Elan hat und sich schwierigen Aufgaben stellt. Kleine Fehler dürfen jedem passieren – als Profi muss man aber so tun, als sei nichts gewesen und weitermachen. Diese Lässigkeit müssen noch einige lernen. Uns ist aufgefallen, dass wir dieses Jahr wirklich außerordentlich viele wunderschöne und besonders nette Mädchen dabei haben. Das gilt auch für diejenigen, für die bereits vor Berlin Endstation war. Es ist immer hart, das jemandem persönlich ins Gesicht zu sagen, ohne es persönlich zu meinen, aber es ist schließlich ein Wettbewerb.
Wachsweich aber knallhart
Dann erreichten wir schließlich die Hauptstadt. Unsere Schönheiten waren ganz schön beeindruckt, viele waren vorher noch nie da gewesen. Und nach den Nächten auf den Feldbetten freuten sich alle schon auf die bequemen Hotelzimmer. Als ich am nächsten Morgen ein Meet & Greet mit einem Schauspieler namens Johnny und einem Sänger mit dem Namen Robby ankündigte, wurden die Mädchen fast verrückt. Als wir dann aber das Berliner Wachsfiguren-Kabinett betraten, beruhigten sich die Gemüter wieder – und manches Gesicht wurde ein bisschen länger. Und los ging’s, schließlich wollten wir Johnny Depp und Robby Williams nicht warten lassen! Die Aufgabe war, dass jedes der Mädchen mit den prominenten Figuren ein Shooting machen sollte und ich sage euch, es ist gar nicht so leicht, einer Wachsfigur Leben einzuhauchen. Kreativität war angesagt, und dabei kam schnell heraus, dass man dafür viel Spaß an der Bewegung braucht, denn genau das müssen wir später auf den Bildern spüren. Als Model muss man sich immer kleine Geschichten ausdenken, das haben die meisten richtig toll gemacht. Von Gesangseinlagen bis zu Kreischattacken war alles dabei – und dabei ganz natürlich zu bleiben ist wirklich nicht einfach. Einige Mädchen waren so steif, dass wir am Ende gar nicht mehr wussten, wer eigentlich die Wachsfigur war. Einfach nur daneben sitzen geht nicht. Aber die Hemmschwelle war bei mancher doch größer als angenommen.
Schwimmunterricht
Insgesamt waren wir sehr zufrieden mit den Leistungen, aber uns war klar, dass wir die Mädchen noch viel mehr antreiben mussten. Das geht manchmal am besten, wenn man ins kalte Wasser geworfen wird und selbst lernen muss zu schwimmen. Und so fungierten Q, Kristian und ich bei der folgenden Aufgabe lediglich als „Bademeister“: Unsere Mädchen sollten am folgenden Tag exklusiv für Anja Gockel, eine der bekanntesten deutschen Mode-Designerinnen, laufen. Es war so schön mit anzusehen, wie die Augen der Mädchen beim Anblick des Catwalks und der wunderschönen Kleider funkelten. Viele hatten vorher von Haute-Couture schließlich nur gelesen. Wow - eine richtige Fashion-Show, und das auch noch direkt Unter den Linden in Berlin! Die Nacht wurde für viele kurz, denn auch nach dem Probelauf mit dem Laufsteg-Trainer von Anja Gockel hieß es üben, üben, üben. Denn obwohl die meisten der Mädchen schon den richtigen Bewegungsablauf haben, waren auch ein paar dabei, die zu langsam waren und nicht im Takt mitliefen.
Am nächsten Tag wurde es dann richtig ernst. Zum Teil liefen bittere Tränen wegen zu kleiner Schuhe und falsch sitzender Kleider. Da ist bei der ganzen Aufregung gerade bei den jüngeren Mädchen richtig was hochgekommen. Sie müssen noch lernen mit dem ganzen Stress gelassen umzugehen. Ich habe auch manchmal keine Lust, aber darum geht es nicht. Ein richtiger Profi beißt dann eben die Zähne zusammen.
Laufgelage mit Brautschau
Endlich war es soweit. Die Spannung stieg ins Unermessliche, gerade weil ja auch alle wussten, dass nach der Show wieder einige gehen müssen und es ist natürlich etwas anderes, vor der Jury oder vor Hunderten von Leuten zu laufen. Die Herzen klopften schneller, die Mädchen spürten hinter der Bühne die Menschen und die lauter werdende Musik. Und dann ging es los: Was soll ich euch sagen – es war überwältigend! Jede unserer Kandidatinnen lief wunderbar und ohne Fehler, es gab sogar Applaus zwischendurch. Eine Fashion-Tradition ist, dass als letztes Kleid einer Show das Brautkleid gezeigt wird. Diese Ehre hatte eines unserer Mädchen, und sie hätte es nicht mit mehr Anmut machen können, das hat wirklich alle umgehauen! Anja Gockel und ich schwebten im siebten Himmel und wir waren froh, dass alles so glatt über die Bühne gegangen war.
Obwohl ich so stolz auf alle war, wir mussten wieder eine Entscheidung fällen. Je weniger Mädchen noch dabei sind, desto schwieriger ist die Entscheidung. Auch weil das Niveau dieses Jahr besonders hoch ist. Und es wird natürlich auch immer schwieriger beim Abschied, da sich die Mädchen untereinander immer besser kennenlernen.
Nächste Woche wird es noch spannender und alle müssen sich wieder anstrengen. Ich freue mich auf Euch!
Alles Liebe
Eure Heidi
Dass dieses Mal alles noch eine Nummer größer ist als bei der letzten Staffel, habt Ihr ja letzte Woche beim größten Casting aller Zeiten schon mitbekommen. Vom Studio ging es direkt zum Kölner Hauptbahnhof – spannend, denn es wusste ja keiner, wo es hingeht. Aber als Model muss man schließlich viel reisen und neugierig auf fremde Orte sein. Und dann kam er: Unser Topmodel-ICE nach Berlin! Die Stadt der Städte, die Stadt der Models und mittlerweile die Stadt der kreativen Stars. Als die Mädchen dann hörten, dass gerade auch noch Fashion-Week ist, waren sie vor lauter Aufregung schwieriger in den Zug zu kriegen als ein Sack Flöhe…
Kurvenstars
Im Zug war die Stimmung klasse, obwohl die Mädchen erst mal dachten, dass sie es sich in den Sesseln bequem machen könnten. Da lagen sie aber auf der falschen Spur, nur rumsitzen wäre ja auch viel zu langweilig. Also gab es gleich schon mal eine kleine Challenge, denn irgendwie erinnerte mich der Gang in den Waggons an einen Catwalk. Das war keine leichte Aufgabe: Im fahrenden Zug auf High-Heels und im Bikini mussten uns die Mädchen zeigen, was sie können. Ein Bikini-Walk im Zug – so etwas gab’s vorher auch noch nicht. Bei dem Gewackel und den Kurven hatten einige schon von vornherein Bammel. Und die Nachricht, dass die Verliererinnen der Challenge noch vor Berlin aussteigen mussten, machte die Sache auch nicht entspannter. Aber mein Vertrauen wurde belohnt und die meisten Damen absolvierten ihre Aufgabe mit Bravour und Balance. Auch wenn die eine oder andere mit dem Gesichtsausdruck einer Schlafwagenschaffnerin an uns vorüberzog und wir tatsächlich kurz davor waren, unsere Fahrkarten vorzuzeigen. Auf jeden Fall konnten wir gut sehen, wer viel Elan hat und sich schwierigen Aufgaben stellt. Kleine Fehler dürfen jedem passieren – als Profi muss man aber so tun, als sei nichts gewesen und weitermachen. Diese Lässigkeit müssen noch einige lernen. Uns ist aufgefallen, dass wir dieses Jahr wirklich außerordentlich viele wunderschöne und besonders nette Mädchen dabei haben. Das gilt auch für diejenigen, für die bereits vor Berlin Endstation war. Es ist immer hart, das jemandem persönlich ins Gesicht zu sagen, ohne es persönlich zu meinen, aber es ist schließlich ein Wettbewerb.
Wachsweich aber knallhart
Dann erreichten wir schließlich die Hauptstadt. Unsere Schönheiten waren ganz schön beeindruckt, viele waren vorher noch nie da gewesen. Und nach den Nächten auf den Feldbetten freuten sich alle schon auf die bequemen Hotelzimmer. Als ich am nächsten Morgen ein Meet & Greet mit einem Schauspieler namens Johnny und einem Sänger mit dem Namen Robby ankündigte, wurden die Mädchen fast verrückt. Als wir dann aber das Berliner Wachsfiguren-Kabinett betraten, beruhigten sich die Gemüter wieder – und manches Gesicht wurde ein bisschen länger. Und los ging’s, schließlich wollten wir Johnny Depp und Robby Williams nicht warten lassen! Die Aufgabe war, dass jedes der Mädchen mit den prominenten Figuren ein Shooting machen sollte und ich sage euch, es ist gar nicht so leicht, einer Wachsfigur Leben einzuhauchen. Kreativität war angesagt, und dabei kam schnell heraus, dass man dafür viel Spaß an der Bewegung braucht, denn genau das müssen wir später auf den Bildern spüren. Als Model muss man sich immer kleine Geschichten ausdenken, das haben die meisten richtig toll gemacht. Von Gesangseinlagen bis zu Kreischattacken war alles dabei – und dabei ganz natürlich zu bleiben ist wirklich nicht einfach. Einige Mädchen waren so steif, dass wir am Ende gar nicht mehr wussten, wer eigentlich die Wachsfigur war. Einfach nur daneben sitzen geht nicht. Aber die Hemmschwelle war bei mancher doch größer als angenommen.
Schwimmunterricht
Insgesamt waren wir sehr zufrieden mit den Leistungen, aber uns war klar, dass wir die Mädchen noch viel mehr antreiben mussten. Das geht manchmal am besten, wenn man ins kalte Wasser geworfen wird und selbst lernen muss zu schwimmen. Und so fungierten Q, Kristian und ich bei der folgenden Aufgabe lediglich als „Bademeister“: Unsere Mädchen sollten am folgenden Tag exklusiv für Anja Gockel, eine der bekanntesten deutschen Mode-Designerinnen, laufen. Es war so schön mit anzusehen, wie die Augen der Mädchen beim Anblick des Catwalks und der wunderschönen Kleider funkelten. Viele hatten vorher von Haute-Couture schließlich nur gelesen. Wow - eine richtige Fashion-Show, und das auch noch direkt Unter den Linden in Berlin! Die Nacht wurde für viele kurz, denn auch nach dem Probelauf mit dem Laufsteg-Trainer von Anja Gockel hieß es üben, üben, üben. Denn obwohl die meisten der Mädchen schon den richtigen Bewegungsablauf haben, waren auch ein paar dabei, die zu langsam waren und nicht im Takt mitliefen.
Am nächsten Tag wurde es dann richtig ernst. Zum Teil liefen bittere Tränen wegen zu kleiner Schuhe und falsch sitzender Kleider. Da ist bei der ganzen Aufregung gerade bei den jüngeren Mädchen richtig was hochgekommen. Sie müssen noch lernen mit dem ganzen Stress gelassen umzugehen. Ich habe auch manchmal keine Lust, aber darum geht es nicht. Ein richtiger Profi beißt dann eben die Zähne zusammen.
Laufgelage mit Brautschau
Endlich war es soweit. Die Spannung stieg ins Unermessliche, gerade weil ja auch alle wussten, dass nach der Show wieder einige gehen müssen und es ist natürlich etwas anderes, vor der Jury oder vor Hunderten von Leuten zu laufen. Die Herzen klopften schneller, die Mädchen spürten hinter der Bühne die Menschen und die lauter werdende Musik. Und dann ging es los: Was soll ich euch sagen – es war überwältigend! Jede unserer Kandidatinnen lief wunderbar und ohne Fehler, es gab sogar Applaus zwischendurch. Eine Fashion-Tradition ist, dass als letztes Kleid einer Show das Brautkleid gezeigt wird. Diese Ehre hatte eines unserer Mädchen, und sie hätte es nicht mit mehr Anmut machen können, das hat wirklich alle umgehauen! Anja Gockel und ich schwebten im siebten Himmel und wir waren froh, dass alles so glatt über die Bühne gegangen war.
Obwohl ich so stolz auf alle war, wir mussten wieder eine Entscheidung fällen. Je weniger Mädchen noch dabei sind, desto schwieriger ist die Entscheidung. Auch weil das Niveau dieses Jahr besonders hoch ist. Und es wird natürlich auch immer schwieriger beim Abschied, da sich die Mädchen untereinander immer besser kennenlernen.
Nächste Woche wird es noch spannender und alle müssen sich wieder anstrengen. Ich freue mich auf Euch!
Alles Liebe
Eure Heidi

Sendung 3
Unverhofft kommt oft...
Bye, bye Berlin! Mit unserer nur noch 26-köpfigen Damenriege zogen wir weiter. Und zwar nach – München! Nicht ins Hofbräuhaus, wir waren ja schließlich zum Arbeiten da, sondern zum Flughafen. Auch diesmal gab es wieder eine kleine Überraschung: Wir bekamen Nachwuchs! Pauline, die Q und ich bei „Wetten, dass…?“ in Friedrichshafen bei einem Spontan-Casting entdeckt hatten, reihte sich bei unseren anderen Mädchen ein. Der Empfang für unsere Neue war durchwachsen. Einige Mädchen waren sehr aufgeschlossen, bei anderen zeigte sich sofort der Konkurrenzdruck. Aber ich finde, dass unser Neuzugang es sogar noch schwerer hatte, weil die anderen Mädchen, im Gegensatz zu ihr, bei uns ja schon einiges lernen konnten.
Ready for Take Off ?
Nun standen die nächsten Challenges standen an. Zuerst sollten die Mädchen sich in drei Style-Gruppen aufteilen: Business, Jeans und Kleid. In Shops sollten sich die Gruppen dann selbst ihre Outfits zusammenstellen. Außerdem musste sich jede selbst stylen, und das natürlich möglichst kreativ! Die Einteilung ging so schnell, dass ich noch nicht einmal blinzeln konnte. Als ich dann die Worte „Wir sehen uns fertig gestylt in 45 Minuten!“ sprach, sind alle sofort losgestürmt und haben sich die richtigen Läden gesucht. Nicht einfach, da alle unter Zeitdruck standen. Besonders beim Business-Look hatten einige Probleme, denn sowas tragen die Mädchen nicht oft. Aber genau das war ja auch der Punkt: Wir wollten bei dieser Challenge natürlich auch herausfinden, was für ein Gespür die Mädchen für Mode haben. Sie müssen lernen, sich für Castings und Kunden-Meetings immer eigenverantwortlich und der Situation angemessen ankleiden zu können.
Sibirische Verhältnisse
Das war ganz schön stressig für alle und wieder flossen ein paar kleine Tränen. Dabei tat die wirklich schreckliche Kälte ihr Übriges, aber auch das war eben ein Teil des Tests: Man kann als Topmodel bei Minusgraden nicht einfach aufhören, weil man friert. Nachdem alle Mädchen in der Halle waren, gaben wir den Startschuss: Elegant fuhren unsere Schönheiten über eine Rolltreppe direkt auf den Roten Teppich und wurden von den Zuschauern lautstark angefeuert. Trotz sibirischer Kälte und eisigem Wind haben es alle geschafft! Alle haben sich mal wieder sehr tapfer geschlagen und legten Kreativität bei Outfits und Performance an den Tag. Natürlich gab es auch einige Fauxpas, schließlich lernen die Mädchen noch. Sie sollten nüchtern, objektiv, sachlich und professionell Fashion präsentieren, denn es kommt im Endeffekt darauf an, dass die Kleider an den Models möglichst gut aussehen. Dann wurde es wieder ernst, und wir mussten uns entscheiden, wen wir nicht mit auf die Reise nehmen können.
Blitzlicht am laufenden Band
Nach dem Schock des Ausscheidens gleich der nächste Aufschrei unserer Meute: Q bestellte die Mädchen zur Handy-Abgabe ein. Das war für einige fast der Weltuntergang. Außerdem wusste keine, was als nächstes passiert. Mit meiner Ankündigung „Es geht weiter am laufenden Band“ konnte zunächst auch niemand so recht etwas anfangen, bis wir dann an einem Flughafen ankamen! Also lautete die nächste Challenge: „Dein Set ist eine Gepäckhalle. Steige auf das rollende Laufband, nimm den Koffer und zeige unserem Fotografen in höchstens 15 Minuten, was Du drauf hast – es ist deine Chance!“
Die Mädchen mussten auf einiges achten: Gleichgewicht, Windmaschine, Koffer, Beinstellung, Fashion und Gesichtsausdruck, keine ganz leichte Aufgabe. Körperkoordination war extrem gefragt bei diesem Job. Wir denken ja immer alle, dass wir laufen und große Schritte machen können – auf diesem Band ist das alles jedoch ein bisschen anders. Auf unsere Jüngste bin ich sehr stolz, sie hat das wirklich ganz toll und mutig gemacht. Da kann man über kleine Anlaufschwierigkeiten hinwegsehen. Bei den meisten ging es nach einer kleinen Eingewöhnungsphase auch ganz gut.
Drum prüfe, wen du länger bindest
Die endgültige Entscheidung, wer mitfliegen darf und wer nicht, wollten wir jedoch erst nach einem letzten Live-Walk vor der Jury treffen. Diesmal waren lange, wunderschön elegante Abendkleider angesagt. Ein paar Mädchen waren dabei immer noch viel zu ängstlich und schüchtern. Bei ein paar anderen kam so viel Anspannung zum Vorschein, das schränkte sie sehr ein. Auf der anderen Seite gab’s aber auch eine ganze Reihe Kandidatinnen, die mir ein bisschen zu selbstbewusst auftraten. Das kann schnell arrogant wirken. Das Wichtigste ist immer: Körperspannung, Präsenz, Enthusiasmus. Körperbeherrschung und Gleichgewicht stimmen oftmals, aber das große Problem ist meist – gerade wenn sich die Mädchen unwohl in ihrer Rolle fühlen – der Gesichtsausdruck. Und der lässt sich, ähnlich wie ein Dialekt, nur schwer abtrainieren. Da hilft nur viel Disziplin!
Wie hat das Kristian so schön gesagt: „Ihr müsst die Attitude rüberbringen: Hey, Leute, mir ist das sowas von egal hier, ich mach das doch jeden Tag!“ Dem kann ich nur zustimmen – genau das macht es nämlich sexy!
Aber nun nahte wieder eine der immer schwieriger werdenden Entscheidungsphasen. Es war nie einfach und es wird jetzt eben noch härter. Da können wir auch kein Auge mehr zudrücken. Und so waren am Ende dieser Folge von einstmals 2000 Mädchen nur noch 18 übrig! Zwar war nach den Abgängen die Stimmung ein wenig gedrückt, als ich aber die nächsten Etappen ankündigte, waren die Mädchen wieder motiviert:
In der nächsten Woche lassen wir es nämlich so richtig krachen: Nach einem großen Shooting für die GALA geht es direkt nach Kapstadt und dort in Südafrika wird es erst so richtig anstrengend.
Ihr merkt, es wird immer spannender. Ich freue mich auf Euch – wir sehen uns am Donnerstagabend.
Bis dahin, alles Liebe!
Eure Heidi
Bye, bye Berlin! Mit unserer nur noch 26-köpfigen Damenriege zogen wir weiter. Und zwar nach – München! Nicht ins Hofbräuhaus, wir waren ja schließlich zum Arbeiten da, sondern zum Flughafen. Auch diesmal gab es wieder eine kleine Überraschung: Wir bekamen Nachwuchs! Pauline, die Q und ich bei „Wetten, dass…?“ in Friedrichshafen bei einem Spontan-Casting entdeckt hatten, reihte sich bei unseren anderen Mädchen ein. Der Empfang für unsere Neue war durchwachsen. Einige Mädchen waren sehr aufgeschlossen, bei anderen zeigte sich sofort der Konkurrenzdruck. Aber ich finde, dass unser Neuzugang es sogar noch schwerer hatte, weil die anderen Mädchen, im Gegensatz zu ihr, bei uns ja schon einiges lernen konnten.
Ready for Take Off ?
Nun standen die nächsten Challenges standen an. Zuerst sollten die Mädchen sich in drei Style-Gruppen aufteilen: Business, Jeans und Kleid. In Shops sollten sich die Gruppen dann selbst ihre Outfits zusammenstellen. Außerdem musste sich jede selbst stylen, und das natürlich möglichst kreativ! Die Einteilung ging so schnell, dass ich noch nicht einmal blinzeln konnte. Als ich dann die Worte „Wir sehen uns fertig gestylt in 45 Minuten!“ sprach, sind alle sofort losgestürmt und haben sich die richtigen Läden gesucht. Nicht einfach, da alle unter Zeitdruck standen. Besonders beim Business-Look hatten einige Probleme, denn sowas tragen die Mädchen nicht oft. Aber genau das war ja auch der Punkt: Wir wollten bei dieser Challenge natürlich auch herausfinden, was für ein Gespür die Mädchen für Mode haben. Sie müssen lernen, sich für Castings und Kunden-Meetings immer eigenverantwortlich und der Situation angemessen ankleiden zu können.
Sibirische Verhältnisse
Das war ganz schön stressig für alle und wieder flossen ein paar kleine Tränen. Dabei tat die wirklich schreckliche Kälte ihr Übriges, aber auch das war eben ein Teil des Tests: Man kann als Topmodel bei Minusgraden nicht einfach aufhören, weil man friert. Nachdem alle Mädchen in der Halle waren, gaben wir den Startschuss: Elegant fuhren unsere Schönheiten über eine Rolltreppe direkt auf den Roten Teppich und wurden von den Zuschauern lautstark angefeuert. Trotz sibirischer Kälte und eisigem Wind haben es alle geschafft! Alle haben sich mal wieder sehr tapfer geschlagen und legten Kreativität bei Outfits und Performance an den Tag. Natürlich gab es auch einige Fauxpas, schließlich lernen die Mädchen noch. Sie sollten nüchtern, objektiv, sachlich und professionell Fashion präsentieren, denn es kommt im Endeffekt darauf an, dass die Kleider an den Models möglichst gut aussehen. Dann wurde es wieder ernst, und wir mussten uns entscheiden, wen wir nicht mit auf die Reise nehmen können.
Blitzlicht am laufenden Band
Nach dem Schock des Ausscheidens gleich der nächste Aufschrei unserer Meute: Q bestellte die Mädchen zur Handy-Abgabe ein. Das war für einige fast der Weltuntergang. Außerdem wusste keine, was als nächstes passiert. Mit meiner Ankündigung „Es geht weiter am laufenden Band“ konnte zunächst auch niemand so recht etwas anfangen, bis wir dann an einem Flughafen ankamen! Also lautete die nächste Challenge: „Dein Set ist eine Gepäckhalle. Steige auf das rollende Laufband, nimm den Koffer und zeige unserem Fotografen in höchstens 15 Minuten, was Du drauf hast – es ist deine Chance!“
Die Mädchen mussten auf einiges achten: Gleichgewicht, Windmaschine, Koffer, Beinstellung, Fashion und Gesichtsausdruck, keine ganz leichte Aufgabe. Körperkoordination war extrem gefragt bei diesem Job. Wir denken ja immer alle, dass wir laufen und große Schritte machen können – auf diesem Band ist das alles jedoch ein bisschen anders. Auf unsere Jüngste bin ich sehr stolz, sie hat das wirklich ganz toll und mutig gemacht. Da kann man über kleine Anlaufschwierigkeiten hinwegsehen. Bei den meisten ging es nach einer kleinen Eingewöhnungsphase auch ganz gut.
Drum prüfe, wen du länger bindest
Die endgültige Entscheidung, wer mitfliegen darf und wer nicht, wollten wir jedoch erst nach einem letzten Live-Walk vor der Jury treffen. Diesmal waren lange, wunderschön elegante Abendkleider angesagt. Ein paar Mädchen waren dabei immer noch viel zu ängstlich und schüchtern. Bei ein paar anderen kam so viel Anspannung zum Vorschein, das schränkte sie sehr ein. Auf der anderen Seite gab’s aber auch eine ganze Reihe Kandidatinnen, die mir ein bisschen zu selbstbewusst auftraten. Das kann schnell arrogant wirken. Das Wichtigste ist immer: Körperspannung, Präsenz, Enthusiasmus. Körperbeherrschung und Gleichgewicht stimmen oftmals, aber das große Problem ist meist – gerade wenn sich die Mädchen unwohl in ihrer Rolle fühlen – der Gesichtsausdruck. Und der lässt sich, ähnlich wie ein Dialekt, nur schwer abtrainieren. Da hilft nur viel Disziplin!
Wie hat das Kristian so schön gesagt: „Ihr müsst die Attitude rüberbringen: Hey, Leute, mir ist das sowas von egal hier, ich mach das doch jeden Tag!“ Dem kann ich nur zustimmen – genau das macht es nämlich sexy!
Aber nun nahte wieder eine der immer schwieriger werdenden Entscheidungsphasen. Es war nie einfach und es wird jetzt eben noch härter. Da können wir auch kein Auge mehr zudrücken. Und so waren am Ende dieser Folge von einstmals 2000 Mädchen nur noch 18 übrig! Zwar war nach den Abgängen die Stimmung ein wenig gedrückt, als ich aber die nächsten Etappen ankündigte, waren die Mädchen wieder motiviert:
In der nächsten Woche lassen wir es nämlich so richtig krachen: Nach einem großen Shooting für die GALA geht es direkt nach Kapstadt und dort in Südafrika wird es erst so richtig anstrengend.
Ihr merkt, es wird immer spannender. Ich freue mich auf Euch – wir sehen uns am Donnerstagabend.
Bis dahin, alles Liebe!
Eure Heidi

Sendung 4
Ende der Eiszeit
Nach dem Walk im winterlichen München freuten sich alle auf Sonne und Wärme in Südafrika. Mit 17 Mädchen Besatzung stieg unsere Gruppe in den Flieger, da unsere Jüngste leider zuhause bleiben musste. Ihre Schule gab keine Genehmigung für die Reise. Der gesamte Flug war von Neugierde geprägt, denn wieder wusste niemand, was auf uns wartete.
Kapstadt ist Hotspot für alle, die in der Modebranche arbeiten – ob als Produzent von Werbung, Modemagazinen, Fotograf, Fashionist oder Model. An Kapstadt führt fast kein Weg vorbei, denn man hat dort viele unterschiedliche Locations: Strand, Berge, Wüste und Grün. Und natürlich Sonne!
Zuerst sollten die Mädchen aber in Ruhe „ankommen“, und so gab es gleich zu Beginn eine Sightseeing-Tour. Das war Relaxing pur, und genau das wollten wir ja damit erreichen – denn am nächsten Tag sollte es ja so richtig losgehen.
Drunter und drüber…
Am Morgen hatte ich eine Nachricht für die Mädchen:
„Rauf und runter sollte es gehen… und drunter und drüber…“ Ein bisschen Angst steckte einigen in den Knochen, die da schon an Bungee-Jumping und dergleichen dachten.
So schlimm wurde es dann doch nicht, und schneller als gedacht fanden sich die Mädchen mit Kristian und Q mitten auf einer Wüstendüne wieder. In den Augen sah man große Fragezeichen, doch schnell wurde die Aufgabe beschrieben: „Geht einzeln nach oben auf die Düne, nehmt euch ein Surfboard und dann runter mit euch!“ Der Clou war natürlich, dass die Mädels bei diesem Balanceakt fotografiert wurden. In erster Linie ging es um den Spaß, aber Kristian und Q konnten dabei auch gut beobachten, wie sportlich und locker jede einzelne ist.
Die Jungs haben das – ganz vorbildlich – erst mal vorgemacht. Man kann sagen, es sah fast gut aus: Bei Q zerbrach das Brett schon am Anfang, und Kristian flog in hohem Bogen, aber formvollendet in den Sand.
Oben auf der Düne bekamen einige Kandidatinnen ein bisschen Bammel, es war doch ganz schön hoch! Diejenigen mit Snowboard- oder Ski-Erfahrung waren da im Vorteil. Letzten Endes haben sich aber alle super geschlagen, so daß einige richtig coole Action-Fotos entstanden, auf denen man sah, dass die Mädchen einen Riesen-Spaß hatten.
Diesmal gab es sogar zwei Gewinnerinnen – Lara und Hanna durften sich über eine Tour zur Geparden-Farm freuen!
Walk the line
Jetzt wurde es ernst – die Mädchen gingen auf ihr erstes richtiges Casting. Von vornherein war klar, dass der Kunde nur zwei von ihnen buchen würde.
Jedes Mädchen musste einmal alleine vor dem Kunden laufen. Es ist wirklich wichtig, sich sehr gut zu präsentieren. Der erste Eindruck ist schließlich der entscheidende! Bei der persönlichen Vorstellung wurde Englisch gesprochen. Das war gerade für einige Jüngere nicht leicht, aber Englisch ist nun mal die Weltsprache im Model-Business! Ohne Englisch hat man es wirklich schwer, denn man muss ja die Anweisungen der Kunden und Fotografen verstehen.
Bei richtigen Kunden geht das viel schneller als bei uns, da werden auch keine Augen mehr zugedrückt. Jedes Mädchen hatte nur eine kurze Chance.
Unsere „Stunt-Frau“ Miriam ist so gut gelaufen, sie wurde sofort genommen. Die Mädchen, die in die zweite Runde kamen, waren wirklich alle großartig – der Kunde war so begeistert, dass er zusätzlich noch zwei weitere Mädchen dazu buchte! Das war wirklich außergewöhnlich, und Q war zu Recht total stolz. Ein toller erster Tag am Kap!
Herr der Ringe
Der nächste Tag brachte vor allem eines – viel Wind! Die Damenriege versammelte sich morgens am Strand, an dem jede einzelne von Kristian persönlich geshootet werden sollte. Easy, dachte sich da so manche, aber weit gefehlt:
Wir hatten ein Gerüst aufgebaut, an dem sich die Mädchen in Ringe hängen sollten. Das war an einem Strand mit Wind, Wellen und baumelnden Seilen aber gar nicht ohne – eben keine Studioverhältnisse. Es war viel Körperspannung gefragt, denn getragen wurden ausschweifende, luftige Kleider. Die waren zwar sehr schön, aber nicht wirklich praktisch für den Strand. Die Mädchen standen vor einem ihrer schwierigsten Shootings, denn sie hingen ja sprichwörtlich „in den Seilen“.
Hin und her schwingen, Beine anziehen, Kopf halten und dann auch noch den Anweisungen des Fotografen folgen – selbst für unsere Sportlerinnen war das ein gewaltiger Kraftakt. Ein Tränchen hier und da ließ sich fast nicht vermeiden, auch weil die Anspannung größer als üblich war, da ja Kristian selbst fotografierte. Gott sei Dank hat er die Gabe, jedes Mädchen wieder schnell zu motivieren und zum Lächeln zu bringen.
Der Tag stand unter dem Motto: Warten, warten, warten… Und dann in einem kurzen Moment von Null auf Hundert! Hier zeigte sich auch gut, wer diesem Stress gewachsen ist und im richtigen Moment die volle Leistung bringen kann. Nach diesem körperlich und mental anstrengenden Tag fielen die meisten erschöpft ins Bett und schliefen so tief und fest wie lange nicht mehr…
Profi-Job mit Beistand
Ausgeruht ging es für die vier Siegerinnen zum ersten gebuchten Job. Dieses Mal mussten sie mit Profi-Models zusammen auf einer Show laufen. Kurz bevor es losging, bekamen sie aber nochmal mentale Unterstützung: Die Gewinnerinnen der letzten Topmodel-Staffeln waren zu Besuch und drückten nochmal allen ganz fest die Daumen!
Die Show war spitze – man sah den Mädchen den Spaß an der Arbeit richtig an. Genau so soll es ja auch sein, sie standen den Profis in nichts nach. Selbst ein kleiner Patzer wurde professionell überspielt. Ausgelassen trafen sich dann abends alle wieder im Hotel, wo die vier Topmodel-Vorgängerinnen eine überraschende Botschaft überbrachten. Und die hieß:
„Packt schon mal die Koffer, morgen fliegt ihr nach New York!“ Direkt zum „Big Apple“, da war die Begeisterung noch im letzten Winkel des Hotels zu spüren!
Entscheidung im „Big Apple“…
In der Weltstadt war gerade Fashion-Week. Da wollte ich natürlich, dass meine Mädchen auch Jobs ergattern. Das hieß im Klartext: Viele, viele Castings. Bevor es aber losgehen sollte, kam noch eine Challenge, bei der es für die Verliererinnen heißen sollte: back to Germany. Vor der nächsten Entscheidung wollte ich den Mädchen noch die Chance geben, auf dem Laufsteg zu trainieren. Dafür gab es prominente Hilfe: Coco Rocha, eines der derzeit bekanntesten Laufsteg-Models! Sie hat den Mädchen tolle Tipps gegeben und ihnen noch ein Stück weit die Nervosität genommen. Wir als Jury konnten wieder gut beobachten, wie schnell die Mädchen Ideen und Anweisungen umsetzen konnten.
Jetzt kam der entscheidende Walk: Wir wollten sehen, dass die Mädchen Spaß am Job haben und sie uns zeigen, dass es ihr absoluter Traumjob ist. Wir hatten zwar diesmal ausnahmslos traumhaft schöne Bilder vom Shooting am Strand, es zeigte sich aber auch, dass die wenigsten beim Shooting und auf dem Catwalk gleich gut sind.
Daher war für Lena und Petra nach dieser Entscheidung leider Schluss.
Ich hoffe, Ihr freut euch schon genauso wie ich auf spannende Tage in New York! Bis nächste Woche, alles Liebe!
Eure Heidi
Nach dem Walk im winterlichen München freuten sich alle auf Sonne und Wärme in Südafrika. Mit 17 Mädchen Besatzung stieg unsere Gruppe in den Flieger, da unsere Jüngste leider zuhause bleiben musste. Ihre Schule gab keine Genehmigung für die Reise. Der gesamte Flug war von Neugierde geprägt, denn wieder wusste niemand, was auf uns wartete.
Kapstadt ist Hotspot für alle, die in der Modebranche arbeiten – ob als Produzent von Werbung, Modemagazinen, Fotograf, Fashionist oder Model. An Kapstadt führt fast kein Weg vorbei, denn man hat dort viele unterschiedliche Locations: Strand, Berge, Wüste und Grün. Und natürlich Sonne!
Zuerst sollten die Mädchen aber in Ruhe „ankommen“, und so gab es gleich zu Beginn eine Sightseeing-Tour. Das war Relaxing pur, und genau das wollten wir ja damit erreichen – denn am nächsten Tag sollte es ja so richtig losgehen.
Drunter und drüber…
Am Morgen hatte ich eine Nachricht für die Mädchen:
„Rauf und runter sollte es gehen… und drunter und drüber…“ Ein bisschen Angst steckte einigen in den Knochen, die da schon an Bungee-Jumping und dergleichen dachten.
So schlimm wurde es dann doch nicht, und schneller als gedacht fanden sich die Mädchen mit Kristian und Q mitten auf einer Wüstendüne wieder. In den Augen sah man große Fragezeichen, doch schnell wurde die Aufgabe beschrieben: „Geht einzeln nach oben auf die Düne, nehmt euch ein Surfboard und dann runter mit euch!“ Der Clou war natürlich, dass die Mädels bei diesem Balanceakt fotografiert wurden. In erster Linie ging es um den Spaß, aber Kristian und Q konnten dabei auch gut beobachten, wie sportlich und locker jede einzelne ist.
Die Jungs haben das – ganz vorbildlich – erst mal vorgemacht. Man kann sagen, es sah fast gut aus: Bei Q zerbrach das Brett schon am Anfang, und Kristian flog in hohem Bogen, aber formvollendet in den Sand.
Oben auf der Düne bekamen einige Kandidatinnen ein bisschen Bammel, es war doch ganz schön hoch! Diejenigen mit Snowboard- oder Ski-Erfahrung waren da im Vorteil. Letzten Endes haben sich aber alle super geschlagen, so daß einige richtig coole Action-Fotos entstanden, auf denen man sah, dass die Mädchen einen Riesen-Spaß hatten.
Diesmal gab es sogar zwei Gewinnerinnen – Lara und Hanna durften sich über eine Tour zur Geparden-Farm freuen!
Walk the line
Jetzt wurde es ernst – die Mädchen gingen auf ihr erstes richtiges Casting. Von vornherein war klar, dass der Kunde nur zwei von ihnen buchen würde.
Jedes Mädchen musste einmal alleine vor dem Kunden laufen. Es ist wirklich wichtig, sich sehr gut zu präsentieren. Der erste Eindruck ist schließlich der entscheidende! Bei der persönlichen Vorstellung wurde Englisch gesprochen. Das war gerade für einige Jüngere nicht leicht, aber Englisch ist nun mal die Weltsprache im Model-Business! Ohne Englisch hat man es wirklich schwer, denn man muss ja die Anweisungen der Kunden und Fotografen verstehen.
Bei richtigen Kunden geht das viel schneller als bei uns, da werden auch keine Augen mehr zugedrückt. Jedes Mädchen hatte nur eine kurze Chance.
Unsere „Stunt-Frau“ Miriam ist so gut gelaufen, sie wurde sofort genommen. Die Mädchen, die in die zweite Runde kamen, waren wirklich alle großartig – der Kunde war so begeistert, dass er zusätzlich noch zwei weitere Mädchen dazu buchte! Das war wirklich außergewöhnlich, und Q war zu Recht total stolz. Ein toller erster Tag am Kap!
Herr der Ringe
Der nächste Tag brachte vor allem eines – viel Wind! Die Damenriege versammelte sich morgens am Strand, an dem jede einzelne von Kristian persönlich geshootet werden sollte. Easy, dachte sich da so manche, aber weit gefehlt:
Wir hatten ein Gerüst aufgebaut, an dem sich die Mädchen in Ringe hängen sollten. Das war an einem Strand mit Wind, Wellen und baumelnden Seilen aber gar nicht ohne – eben keine Studioverhältnisse. Es war viel Körperspannung gefragt, denn getragen wurden ausschweifende, luftige Kleider. Die waren zwar sehr schön, aber nicht wirklich praktisch für den Strand. Die Mädchen standen vor einem ihrer schwierigsten Shootings, denn sie hingen ja sprichwörtlich „in den Seilen“.
Hin und her schwingen, Beine anziehen, Kopf halten und dann auch noch den Anweisungen des Fotografen folgen – selbst für unsere Sportlerinnen war das ein gewaltiger Kraftakt. Ein Tränchen hier und da ließ sich fast nicht vermeiden, auch weil die Anspannung größer als üblich war, da ja Kristian selbst fotografierte. Gott sei Dank hat er die Gabe, jedes Mädchen wieder schnell zu motivieren und zum Lächeln zu bringen.
Der Tag stand unter dem Motto: Warten, warten, warten… Und dann in einem kurzen Moment von Null auf Hundert! Hier zeigte sich auch gut, wer diesem Stress gewachsen ist und im richtigen Moment die volle Leistung bringen kann. Nach diesem körperlich und mental anstrengenden Tag fielen die meisten erschöpft ins Bett und schliefen so tief und fest wie lange nicht mehr…
Profi-Job mit Beistand
Ausgeruht ging es für die vier Siegerinnen zum ersten gebuchten Job. Dieses Mal mussten sie mit Profi-Models zusammen auf einer Show laufen. Kurz bevor es losging, bekamen sie aber nochmal mentale Unterstützung: Die Gewinnerinnen der letzten Topmodel-Staffeln waren zu Besuch und drückten nochmal allen ganz fest die Daumen!
Die Show war spitze – man sah den Mädchen den Spaß an der Arbeit richtig an. Genau so soll es ja auch sein, sie standen den Profis in nichts nach. Selbst ein kleiner Patzer wurde professionell überspielt. Ausgelassen trafen sich dann abends alle wieder im Hotel, wo die vier Topmodel-Vorgängerinnen eine überraschende Botschaft überbrachten. Und die hieß:
„Packt schon mal die Koffer, morgen fliegt ihr nach New York!“ Direkt zum „Big Apple“, da war die Begeisterung noch im letzten Winkel des Hotels zu spüren!
Entscheidung im „Big Apple“…
In der Weltstadt war gerade Fashion-Week. Da wollte ich natürlich, dass meine Mädchen auch Jobs ergattern. Das hieß im Klartext: Viele, viele Castings. Bevor es aber losgehen sollte, kam noch eine Challenge, bei der es für die Verliererinnen heißen sollte: back to Germany. Vor der nächsten Entscheidung wollte ich den Mädchen noch die Chance geben, auf dem Laufsteg zu trainieren. Dafür gab es prominente Hilfe: Coco Rocha, eines der derzeit bekanntesten Laufsteg-Models! Sie hat den Mädchen tolle Tipps gegeben und ihnen noch ein Stück weit die Nervosität genommen. Wir als Jury konnten wieder gut beobachten, wie schnell die Mädchen Ideen und Anweisungen umsetzen konnten.
Jetzt kam der entscheidende Walk: Wir wollten sehen, dass die Mädchen Spaß am Job haben und sie uns zeigen, dass es ihr absoluter Traumjob ist. Wir hatten zwar diesmal ausnahmslos traumhaft schöne Bilder vom Shooting am Strand, es zeigte sich aber auch, dass die wenigsten beim Shooting und auf dem Catwalk gleich gut sind.
Daher war für Lena und Petra nach dieser Entscheidung leider Schluss.
Ich hoffe, Ihr freut euch schon genauso wie ich auf spannende Tage in New York! Bis nächste Woche, alles Liebe!
Eure Heidi

Sendung 5
Surprise, surprise…
New York. 2010. Fashion-Week! Viel Neues für die 15 Topmodel-Kandidatinnen. Und genau so sollte es auch weitergehen, denn die erste Botschaft des Tages lautete: „Ihr werdet euch ganz schön verändern…“. Da ahnten schon die meisten, dass der „Tag des Umstylings“ gekommen war. Für uns ist das ja immer ein ganz spannender Moment, denn wenn die Mädchen zum Casting kommen, haben sie ja noch ihre Alltags-Frisuren- und Styles. Das ist auch generell in Ordnung – aber nicht in New York City, wenn Du Topmodel werden willst! Wir möchten den passenden Typ aus jeder einzelnen herausholen. Dabei half uns Michael Aleman, der seit 10 Jahren mein persönlicher Stylist ist. Er und sein Team hatten nun den interessanten Job, aus Rohdiamanten sozusagen geschliffene Juwelen zu formen.
Man kann sich gar nicht vorstellen, was auf einmal für eine Aufregung losbrach! Niemand trennt sich schließlich gerne von persönlich lieb gewonnenen Sachen, und dazu zählen nun mal auch die Haare. Alle saßen wie gebannt da und beobachteten genau was passiert, denn im Spiegel sehen konnte sich keine. Miriam hatte zunächst große Angst vor dem Umstyling, sie hätte sogar ein Rückflugticket in Kauf genommen. Aber letztendlich haben die Mädchen den Experten Vertrauen geschenkt. Veränderungen gehören zu diesem Job einfach dazu. Dazu braucht man Vertrauen und ein gesundes Selbstbewusstsein, man muss eben einen „Typ“ darstellen. Im Nachhinein waren die Mädchen dann auch total zufrieden – auch wenn es bei der ein oder anderen wirklich „haarsträubende“ Veränderungen gab. Von der blonden Mähne zum dunklen Kurzhaarschnitt ist es eben doch ein ganz schöner Schritt…
Volle Kraft voraus
Nach der ersten Nacht mit der neuen Frisur hieß es dann am nächsten Morgen für fünf Mädchen: Auf zum Casting! Eine Riesenchance, denn meistens werden bei Castings für Fashion-Shows nur Models mit Erfahrung eingeladen. Designer Michael war ganz schön im Stress, weil ihm spontan ein paar Models abgesprungen waren. So waren die Mädchen ganz schön aufgeregt, das war natürlich eine tolle Chance für sie.
Lehrstunde mit Bonus
Währenddessen schnappte sich Q den Rest der Truppe und besuchte die Agentur von Jennifer Starr. Jennifer ist eine der bekanntesten Casting-Direktorinnen der USA: Zu ihren Kunden gehören Labels wie Dolce & Gabbana, Gucci und Polo Ralph Lauren, und sie hat schon Sessions mit Stars wie Scarlett Johansson, Penelope Cruz oder Jennifer Lopez gemacht. Diejenigen, die ihre Sache gut machen sollten, hatten die Chance auf ein Casting bei einem von Jennifer‘s Kunden. Das was sie sehen wollte, war nicht nur ein guter Lauf, sondern komplette, selbstbewusste Persönlichkeiten – genau das, was wir den Mädchen ja immer deutlich machen. Das war wirklich eine große Ehre für die Mädchen, von so einem Profi noch Tipps mit auf den Weg gegeben zu bekommen.
Abgeführt
Nächster Tag – nächstes Set. In einer kleinen, typischen New Yorker Seitenstraße in Chinatown erwarteten wir die Mädchen zum Shooting. Es war eiskalt, es gab sexy-knappe Kleider zum Anziehen und einen energiegeladenen Fotografen – Marc Baptiste. Die Aufgabe war eigentlich gar nicht so schwierig, die Mädchen sollten aus einem Club kommen und so tun, als ob sie vor Marc, dem Paparazzo, flüchten wollten. Dann lief die Sache aber plötzlich aus dem Ruder. Ein Streifenwagen fuhr vor und zwei Cops nahmen mich ziemlich ruppig fest und führten mich ab! Das war für die Mädchen ein richtiger Schock. Aber – die Verhaftung war natürlich nur inszeniert, um zu zeigen wie die Aufgabe wirklich aussehen sollte: „Kommt aus dem Club und weigert euch vehement gegen die Verhaftung durch die zwei Polizisten.“
So richtig aus sich raus zu gehen, zu schreien und um sich zu schlagen - das hat manche noch richtig Überwindung gekostet. Aber die Szene muss schließlich richtig gelebt werden. Vor lauter Schüchternheit mussten wir bei Alisar noch mal ran und den Shoot wiederholen. Für andere, wie Jaqueline, war das eine richtige Spielwiese – sie hat vor lauter Begeisterung sogar aus Versehen einen Autoscheinwerfer zertreten. Die Mädchen hatten auf jeden Fall einen Riesenspaß und die zwei Polizisten haben richtig was abgekriegt - wir waren wirklich überrascht, welche Energien da zum Teil immer noch verborgen waren.
Hochs und Tiefs
Für die fünf unserer Mädchen, die Jennifer Starr überzeugen konnten, ging es zu Alice Overland, einer bekannten amerikanischen Designerin, zum Casting für deren Fashion-Show. Und wieder hieß es: „Nimm alles mit, was Du als Model brauchst – wir sehen uns in zwei Minuten.“ Schwierig war es nicht nur, weil sich schon zig andere Profi-Models vorgestellt hatten, sondern weil die Mädchen auch noch extrem hohe Schuhe zum Laufen tragen mussten. Da machten sich teilweise Unsicherheiten bemerkbar, die sie als Profis auf keinen Fall zeigen dürfen.
Unsere eher schüchterne Alisar hat dann als einzige einen Job bekommen, klasse! Für sie ging es direkt auf den Laufsteg – und siehe da, sie strotzte vor Selbstbewusstsein und wir im Publikum waren natürlich wahnsinnig stolz.
Die Entscheidung stand wieder an, diesmal wurden wir dabei von Marc Baptiste unterstützt. Der Live-Walk sollte dieses Mal im Party-Dress absolviert werden. Das Besondere dabei – Ihr könnt es euch fast schon denken – Handschellen. Das sollte nochmal an den Shoot mit den Cops erinnern und auch ein bisschen für Kreativität sorgen. „Zeigt uns eine Geschichte!“ Davon bekamen wir dann sehr unterschiedliche zu Gesicht. Überrascht hat uns wirklich Pauline, die hatte die ganze Woche über so viel Energie und Attitude, das war wirklich toll. Luisa hatte wieder große Probleme mit der Kritik und eckte bei der Jury damit ein bisschen an. Aber die Mädchen müssen lernen damit professionell umzugehen. Lara konnte ich in dieser Woche leider kein Bild überreichen.
Ihr seid bestimmt schon gespannt, was unsere „tapferen 14“ noch alles durchstehen müssen. Ich freu mich auf Euch, bis nächste Woche, alles Liebe!
Eure Heidi
New York. 2010. Fashion-Week! Viel Neues für die 15 Topmodel-Kandidatinnen. Und genau so sollte es auch weitergehen, denn die erste Botschaft des Tages lautete: „Ihr werdet euch ganz schön verändern…“. Da ahnten schon die meisten, dass der „Tag des Umstylings“ gekommen war. Für uns ist das ja immer ein ganz spannender Moment, denn wenn die Mädchen zum Casting kommen, haben sie ja noch ihre Alltags-Frisuren- und Styles. Das ist auch generell in Ordnung – aber nicht in New York City, wenn Du Topmodel werden willst! Wir möchten den passenden Typ aus jeder einzelnen herausholen. Dabei half uns Michael Aleman, der seit 10 Jahren mein persönlicher Stylist ist. Er und sein Team hatten nun den interessanten Job, aus Rohdiamanten sozusagen geschliffene Juwelen zu formen.
Man kann sich gar nicht vorstellen, was auf einmal für eine Aufregung losbrach! Niemand trennt sich schließlich gerne von persönlich lieb gewonnenen Sachen, und dazu zählen nun mal auch die Haare. Alle saßen wie gebannt da und beobachteten genau was passiert, denn im Spiegel sehen konnte sich keine. Miriam hatte zunächst große Angst vor dem Umstyling, sie hätte sogar ein Rückflugticket in Kauf genommen. Aber letztendlich haben die Mädchen den Experten Vertrauen geschenkt. Veränderungen gehören zu diesem Job einfach dazu. Dazu braucht man Vertrauen und ein gesundes Selbstbewusstsein, man muss eben einen „Typ“ darstellen. Im Nachhinein waren die Mädchen dann auch total zufrieden – auch wenn es bei der ein oder anderen wirklich „haarsträubende“ Veränderungen gab. Von der blonden Mähne zum dunklen Kurzhaarschnitt ist es eben doch ein ganz schöner Schritt…
Volle Kraft voraus
Nach der ersten Nacht mit der neuen Frisur hieß es dann am nächsten Morgen für fünf Mädchen: Auf zum Casting! Eine Riesenchance, denn meistens werden bei Castings für Fashion-Shows nur Models mit Erfahrung eingeladen. Designer Michael war ganz schön im Stress, weil ihm spontan ein paar Models abgesprungen waren. So waren die Mädchen ganz schön aufgeregt, das war natürlich eine tolle Chance für sie.
Lehrstunde mit Bonus
Währenddessen schnappte sich Q den Rest der Truppe und besuchte die Agentur von Jennifer Starr. Jennifer ist eine der bekanntesten Casting-Direktorinnen der USA: Zu ihren Kunden gehören Labels wie Dolce & Gabbana, Gucci und Polo Ralph Lauren, und sie hat schon Sessions mit Stars wie Scarlett Johansson, Penelope Cruz oder Jennifer Lopez gemacht. Diejenigen, die ihre Sache gut machen sollten, hatten die Chance auf ein Casting bei einem von Jennifer‘s Kunden. Das was sie sehen wollte, war nicht nur ein guter Lauf, sondern komplette, selbstbewusste Persönlichkeiten – genau das, was wir den Mädchen ja immer deutlich machen. Das war wirklich eine große Ehre für die Mädchen, von so einem Profi noch Tipps mit auf den Weg gegeben zu bekommen.
Abgeführt
Nächster Tag – nächstes Set. In einer kleinen, typischen New Yorker Seitenstraße in Chinatown erwarteten wir die Mädchen zum Shooting. Es war eiskalt, es gab sexy-knappe Kleider zum Anziehen und einen energiegeladenen Fotografen – Marc Baptiste. Die Aufgabe war eigentlich gar nicht so schwierig, die Mädchen sollten aus einem Club kommen und so tun, als ob sie vor Marc, dem Paparazzo, flüchten wollten. Dann lief die Sache aber plötzlich aus dem Ruder. Ein Streifenwagen fuhr vor und zwei Cops nahmen mich ziemlich ruppig fest und führten mich ab! Das war für die Mädchen ein richtiger Schock. Aber – die Verhaftung war natürlich nur inszeniert, um zu zeigen wie die Aufgabe wirklich aussehen sollte: „Kommt aus dem Club und weigert euch vehement gegen die Verhaftung durch die zwei Polizisten.“
So richtig aus sich raus zu gehen, zu schreien und um sich zu schlagen - das hat manche noch richtig Überwindung gekostet. Aber die Szene muss schließlich richtig gelebt werden. Vor lauter Schüchternheit mussten wir bei Alisar noch mal ran und den Shoot wiederholen. Für andere, wie Jaqueline, war das eine richtige Spielwiese – sie hat vor lauter Begeisterung sogar aus Versehen einen Autoscheinwerfer zertreten. Die Mädchen hatten auf jeden Fall einen Riesenspaß und die zwei Polizisten haben richtig was abgekriegt - wir waren wirklich überrascht, welche Energien da zum Teil immer noch verborgen waren.
Hochs und Tiefs
Für die fünf unserer Mädchen, die Jennifer Starr überzeugen konnten, ging es zu Alice Overland, einer bekannten amerikanischen Designerin, zum Casting für deren Fashion-Show. Und wieder hieß es: „Nimm alles mit, was Du als Model brauchst – wir sehen uns in zwei Minuten.“ Schwierig war es nicht nur, weil sich schon zig andere Profi-Models vorgestellt hatten, sondern weil die Mädchen auch noch extrem hohe Schuhe zum Laufen tragen mussten. Da machten sich teilweise Unsicherheiten bemerkbar, die sie als Profis auf keinen Fall zeigen dürfen.
Unsere eher schüchterne Alisar hat dann als einzige einen Job bekommen, klasse! Für sie ging es direkt auf den Laufsteg – und siehe da, sie strotzte vor Selbstbewusstsein und wir im Publikum waren natürlich wahnsinnig stolz.
Die Entscheidung stand wieder an, diesmal wurden wir dabei von Marc Baptiste unterstützt. Der Live-Walk sollte dieses Mal im Party-Dress absolviert werden. Das Besondere dabei – Ihr könnt es euch fast schon denken – Handschellen. Das sollte nochmal an den Shoot mit den Cops erinnern und auch ein bisschen für Kreativität sorgen. „Zeigt uns eine Geschichte!“ Davon bekamen wir dann sehr unterschiedliche zu Gesicht. Überrascht hat uns wirklich Pauline, die hatte die ganze Woche über so viel Energie und Attitude, das war wirklich toll. Luisa hatte wieder große Probleme mit der Kritik und eckte bei der Jury damit ein bisschen an. Aber die Mädchen müssen lernen damit professionell umzugehen. Lara konnte ich in dieser Woche leider kein Bild überreichen.
Ihr seid bestimmt schon gespannt, was unsere „tapferen 14“ noch alles durchstehen müssen. Ich freu mich auf Euch, bis nächste Woche, alles Liebe!
Eure Heidi

Sendung 6
Im Takt der Metropole…
Erste Ermüdungserscheinungen bei unseren Topmodel-Anwärterinnen: New York City schlaucht. Trotz der Erschöpfung waren aber alle super motiviert und gingen mit festen Vorsätzen und gestärktem Selbstbewusstsein in die neue Woche. Michael Kors, ein bekannter US-Modedesigner, lud unsere Mädchen zum Casting ein. Wieder eine wirkliche Ehre, denn Michael spielt ganz oben in der Mode-Liga mit und hat hohe Ansprüche.
Gemeinsam mit Jon, seinem Casting-Director, suchte er Models, die richtig gut performen können. Wie sagte er so schön: „Das muss sofort klappen – später auf der Show haben die Models ja nur 40 Sekunden Zeit, um die Gäste von sich und den Kleidern zu überzeugen und alle zu ‚verzaubern‘!“ Und genauso ist es! Insgesamt haben sich trotz kleiner Pannen alle von ihrer besten Seite gezeigt, da war es auch kein Beinbruch, dass Hannah bei beiden Walks jeweils einen Schuh verlor. Was haben wir gelernt? Genau, cool bleiben! Michael war zwar insgesamt zufrieden mit den Mädchen, ihm fehlte es bei ihnen aber noch an Erfahrung und dem entsprechenden Selbstvertrauen. So wurde zwar diesmal keines der Mädchen gebucht, allerdings war er so angetan von Victoria, dass er sie mit 2000 Dollar zum Shopping schickte!
Film ab!
Besuch aus „Good old Germany“, und zwar in Gestalt der zwei Marketing-Managerinnen von C & A. Sie suchten Gesichter für die neue Party-Kollektion, zu der ein Spot und eine Broschüre erstellt werden sollten. Angesagt war also schauspielerisches Talent und extreme Konzentration, denn der Fotograf war die ganze Zeit beim Filmdreh dabei und schoss parallel Fotos.
Die Casting-Aufgaben waren sehr unterschiedlich: Die Mädchen sollten mal mit Kristian flirten, verschiedene Arten von Freude zeigen, sich vorstellen, auf dem Roten Teppich zu sein oder Party mit Freundinnen zu machen – die Kundinnen wollten alle Facetten unserer Mädchen sehen. Dann eine erste große Katastrophe. Luisa hatte ihr Model-Book vergessen, und das bei so einer Wahnsinns-Chance! Der Kunde kann sich dann kein richtiges Bild von dem Mädchen machen, und er kann auch nicht sehen, wie wandelbar sie sind. Einen Klempner ohne Werkzeug würde schließlich auch gleich wieder nach Hause geschickt. Zum Glück hat sie aber eine Chance bekommen und gezeigt, dass sie auch spontan Vollgas geben kann. Alle Mädchen zusammen sollten dann noch einmal deutlich machen, dass sie für „Clubatmosphäre“ sorgen können. Am Ende waren Leila, Alisar, Nadine, Jaqueline und Hannah die glücklichen Auserwählten.
Die „Story“ des Films: Ein typischer Abend mit Freundinnen in New York City: Vorbereitung auf dem Hotelzimmer, die gemeinsame Vorfreude bei der Fahrt mit einer Limousine zum Club, und dann pure Partystimmung. Der ganze Tag stand im Zeichen von Bewegung, Anspannung und Konzentration. Bei einem richtigen Dreh muss man auch immer bedenken, dass man von allen Seiten gesehen wird – man muss sich also sehr gut und koordiniert bewegen können. Das lief wirklich super und war trotz der Anstrengung ein großer Spaß. Als dann unsere Mädchen frierend die letzten Fotos am Times Square machten und sich dann direkt auf den riesigen Video-Wänden an den Hochhäusern sehen konnten, war das wirklich ein ganz besonderer Augenblick und ein toller Abschluss für ein gelungenes Shooting.
Showtime für eine, Entscheidung für alle
Was ja auch noch anstand: Das Casting, das Jennifer Starr für fünf unserer Mädchen organisiert hatte. Neu war, dass die Mädchen auf sich alleine gestellt waren. Jennifer war mit allen hoch zufrieden, den Job bekam schließlich Nele. Und die fand sich kurze Zeit später alleine inmitten von Hunderten Mode-Designern, Stylisten, Fotografen und Kunden in einem Show-Zelt auf der NY Fashion-Week wieder. Sie hat das großartig gemeistert! Man konnte ihr – genau wie bei einem Profi – überhaupt keine Nervosität anmerken. Danach trafen sich alle mit Q und Kristian mitten auf dem Times Square. Die beiden beschlossen, wegen des kalten Wetters wieder in die Heimat zurückzufliegen. Das war vielleicht eine Enttäuschung in den Gesichtern der Mädchen! Aber nur für einen kurzen Moment, denn wenn Q von Heimat redet, meint er schließlich Los Angeles! Unter großem Jubel ließ sich das auch niemand zweimal sagen, und so ging es für alle ab in die kalifornische Sonne.
Beverly Hills Girls
Zwei Buchstaben, die wohl jeder kennt: L.A.
Wie Kapstadt ist Los Angeles ein weltweites Zentrum der Modeproduktion. Die vorbeiziehenden Villen wurden auf der Fahrt durch Beverly Hills immer größer – genau wie die Augen unserer Mädchen. Als der Bus dann vor einem solchen Traumhaus hielt und das Tor aufging, rastete die Truppe komplett aus und alles jubelte um die Wette. Riesen-Zimmer, Riesen-Pool, begehbare Kleiderschränke und ein atemberaubender Blick auf L.A. Downtown, wer kann bei dieser Topmodel-Villa schon die Fassung behalten…
Nach dem ersten Trubel gab es die erste Nachricht an die Mädchen in Kalifornien:
„Ruht euch gut aus, morgen gibt es viel zu tun! Spannung, Spiel und was zum Anfassen…“
Heiß wurde diskutiert, was man wohl anfassen sollte – Tiere oder Männer? Da spekulierten die meisten dann doch lieber auf Letzteres. Nun standen tolle Shootings mit Fotograf Russell James an, der auch schon in den vergangenen Staffeln erfolgreich mit an Bord unserer Sendung war. Gespannt warteten die Mädchen in Bikini und Bademantel auf die Aufgabenstellung – und dann kam ER: Eric, ein umwerfend gut gebautes Model, nur mit gut sitzender Badehose bekleidet. Jetzt war klar, um was es ging: Romantik und Körperaktion. Gerade den jungen Mädchen wurde bei dem Gedanken ein bisschen mulmig - als Topmodel sollte man aber keine Berührungsängste haben.
Mit Eric hatten die Mädchen einen wirklich netten Vollprofi an der Seite, der legte sofort los. Victoria hatte ein riesengroßes Problem mit der Situation und konnte sich nicht darauf einlassen. Das ist schwierig, denn man soll den Spaß an der Sache ja auf den Fotos direkt sehen können. Und auch unsere junge Hannah kämpfte wieder mit den Tränen, was zeigt, dass es enorm wichtig ist, zwischen der Realität und einer fiktiven Situation unterscheiden zu können. Bei den meisten jedoch klappte die „Liebelei auf Knopfdruck“ und man sah ihnen den Spaß am Schauspielern richtig an – die hatten unseren Eric richtig unter Kontrolle!
Beim Entscheidungs-Walk wurden wir dieses Mal von Tyson, einem sexy Model, tatkräftig unterstützt. Die Mädchen sollten gemeinsam mit ihm laufen und uns eine heiße Show bieten. Da konnten wir keine steifen Schaufensterpuppen gebrauchen, sondern Sex-Appeal und Bewegung in den Hüften. Lässige Entspannung gepaart mit wilder Energie ist nicht immer einfach…
Große Enttäuschung für Luisa: Ihr konnte ich dieses Mal leider kein Bild überreichen.
Und was die Mädchen Spannendes in der „Traumfabrik“ Hollywood erleben, erfahrt Ihr in einer Woche.
Ich freue mich auf Euch, alles Liebe!
Eure Heidi
Erste Ermüdungserscheinungen bei unseren Topmodel-Anwärterinnen: New York City schlaucht. Trotz der Erschöpfung waren aber alle super motiviert und gingen mit festen Vorsätzen und gestärktem Selbstbewusstsein in die neue Woche. Michael Kors, ein bekannter US-Modedesigner, lud unsere Mädchen zum Casting ein. Wieder eine wirkliche Ehre, denn Michael spielt ganz oben in der Mode-Liga mit und hat hohe Ansprüche.
Gemeinsam mit Jon, seinem Casting-Director, suchte er Models, die richtig gut performen können. Wie sagte er so schön: „Das muss sofort klappen – später auf der Show haben die Models ja nur 40 Sekunden Zeit, um die Gäste von sich und den Kleidern zu überzeugen und alle zu ‚verzaubern‘!“ Und genauso ist es! Insgesamt haben sich trotz kleiner Pannen alle von ihrer besten Seite gezeigt, da war es auch kein Beinbruch, dass Hannah bei beiden Walks jeweils einen Schuh verlor. Was haben wir gelernt? Genau, cool bleiben! Michael war zwar insgesamt zufrieden mit den Mädchen, ihm fehlte es bei ihnen aber noch an Erfahrung und dem entsprechenden Selbstvertrauen. So wurde zwar diesmal keines der Mädchen gebucht, allerdings war er so angetan von Victoria, dass er sie mit 2000 Dollar zum Shopping schickte!
Film ab!
Besuch aus „Good old Germany“, und zwar in Gestalt der zwei Marketing-Managerinnen von C & A. Sie suchten Gesichter für die neue Party-Kollektion, zu der ein Spot und eine Broschüre erstellt werden sollten. Angesagt war also schauspielerisches Talent und extreme Konzentration, denn der Fotograf war die ganze Zeit beim Filmdreh dabei und schoss parallel Fotos.
Die Casting-Aufgaben waren sehr unterschiedlich: Die Mädchen sollten mal mit Kristian flirten, verschiedene Arten von Freude zeigen, sich vorstellen, auf dem Roten Teppich zu sein oder Party mit Freundinnen zu machen – die Kundinnen wollten alle Facetten unserer Mädchen sehen. Dann eine erste große Katastrophe. Luisa hatte ihr Model-Book vergessen, und das bei so einer Wahnsinns-Chance! Der Kunde kann sich dann kein richtiges Bild von dem Mädchen machen, und er kann auch nicht sehen, wie wandelbar sie sind. Einen Klempner ohne Werkzeug würde schließlich auch gleich wieder nach Hause geschickt. Zum Glück hat sie aber eine Chance bekommen und gezeigt, dass sie auch spontan Vollgas geben kann. Alle Mädchen zusammen sollten dann noch einmal deutlich machen, dass sie für „Clubatmosphäre“ sorgen können. Am Ende waren Leila, Alisar, Nadine, Jaqueline und Hannah die glücklichen Auserwählten.
Die „Story“ des Films: Ein typischer Abend mit Freundinnen in New York City: Vorbereitung auf dem Hotelzimmer, die gemeinsame Vorfreude bei der Fahrt mit einer Limousine zum Club, und dann pure Partystimmung. Der ganze Tag stand im Zeichen von Bewegung, Anspannung und Konzentration. Bei einem richtigen Dreh muss man auch immer bedenken, dass man von allen Seiten gesehen wird – man muss sich also sehr gut und koordiniert bewegen können. Das lief wirklich super und war trotz der Anstrengung ein großer Spaß. Als dann unsere Mädchen frierend die letzten Fotos am Times Square machten und sich dann direkt auf den riesigen Video-Wänden an den Hochhäusern sehen konnten, war das wirklich ein ganz besonderer Augenblick und ein toller Abschluss für ein gelungenes Shooting.
Showtime für eine, Entscheidung für alle
Was ja auch noch anstand: Das Casting, das Jennifer Starr für fünf unserer Mädchen organisiert hatte. Neu war, dass die Mädchen auf sich alleine gestellt waren. Jennifer war mit allen hoch zufrieden, den Job bekam schließlich Nele. Und die fand sich kurze Zeit später alleine inmitten von Hunderten Mode-Designern, Stylisten, Fotografen und Kunden in einem Show-Zelt auf der NY Fashion-Week wieder. Sie hat das großartig gemeistert! Man konnte ihr – genau wie bei einem Profi – überhaupt keine Nervosität anmerken. Danach trafen sich alle mit Q und Kristian mitten auf dem Times Square. Die beiden beschlossen, wegen des kalten Wetters wieder in die Heimat zurückzufliegen. Das war vielleicht eine Enttäuschung in den Gesichtern der Mädchen! Aber nur für einen kurzen Moment, denn wenn Q von Heimat redet, meint er schließlich Los Angeles! Unter großem Jubel ließ sich das auch niemand zweimal sagen, und so ging es für alle ab in die kalifornische Sonne.
Beverly Hills Girls
Zwei Buchstaben, die wohl jeder kennt: L.A.
Wie Kapstadt ist Los Angeles ein weltweites Zentrum der Modeproduktion. Die vorbeiziehenden Villen wurden auf der Fahrt durch Beverly Hills immer größer – genau wie die Augen unserer Mädchen. Als der Bus dann vor einem solchen Traumhaus hielt und das Tor aufging, rastete die Truppe komplett aus und alles jubelte um die Wette. Riesen-Zimmer, Riesen-Pool, begehbare Kleiderschränke und ein atemberaubender Blick auf L.A. Downtown, wer kann bei dieser Topmodel-Villa schon die Fassung behalten…
Nach dem ersten Trubel gab es die erste Nachricht an die Mädchen in Kalifornien:
„Ruht euch gut aus, morgen gibt es viel zu tun! Spannung, Spiel und was zum Anfassen…“
Heiß wurde diskutiert, was man wohl anfassen sollte – Tiere oder Männer? Da spekulierten die meisten dann doch lieber auf Letzteres. Nun standen tolle Shootings mit Fotograf Russell James an, der auch schon in den vergangenen Staffeln erfolgreich mit an Bord unserer Sendung war. Gespannt warteten die Mädchen in Bikini und Bademantel auf die Aufgabenstellung – und dann kam ER: Eric, ein umwerfend gut gebautes Model, nur mit gut sitzender Badehose bekleidet. Jetzt war klar, um was es ging: Romantik und Körperaktion. Gerade den jungen Mädchen wurde bei dem Gedanken ein bisschen mulmig - als Topmodel sollte man aber keine Berührungsängste haben.
Mit Eric hatten die Mädchen einen wirklich netten Vollprofi an der Seite, der legte sofort los. Victoria hatte ein riesengroßes Problem mit der Situation und konnte sich nicht darauf einlassen. Das ist schwierig, denn man soll den Spaß an der Sache ja auf den Fotos direkt sehen können. Und auch unsere junge Hannah kämpfte wieder mit den Tränen, was zeigt, dass es enorm wichtig ist, zwischen der Realität und einer fiktiven Situation unterscheiden zu können. Bei den meisten jedoch klappte die „Liebelei auf Knopfdruck“ und man sah ihnen den Spaß am Schauspielern richtig an – die hatten unseren Eric richtig unter Kontrolle!
Beim Entscheidungs-Walk wurden wir dieses Mal von Tyson, einem sexy Model, tatkräftig unterstützt. Die Mädchen sollten gemeinsam mit ihm laufen und uns eine heiße Show bieten. Da konnten wir keine steifen Schaufensterpuppen gebrauchen, sondern Sex-Appeal und Bewegung in den Hüften. Lässige Entspannung gepaart mit wilder Energie ist nicht immer einfach…
Große Enttäuschung für Luisa: Ihr konnte ich dieses Mal leider kein Bild überreichen.
Und was die Mädchen Spannendes in der „Traumfabrik“ Hollywood erleben, erfahrt Ihr in einer Woche.
Ich freue mich auf Euch, alles Liebe!
Eure Heidi

Sendung 7
High-Heels are girl’s best friends
Die Mädchen hatten sich in Beverly Hills in Ruhe eingelebt – da war es höchste Zeit ´mal wieder für Action zu sorgen. L.A. rocks! Der Kampf um den Titel „Germanys next Topmodel“ wird schließlich nicht einfacher.
Zunächst sollte es um den Feinschliff auf dem Catwalk gehen. Hilfe nahte in Form von Jorge, einem exzellenten Laufsteg-Trainer. Als er in unserer Villa auf High-Heels um die Ecke bog und an den Mädchen vorbeiging, staunten sie nicht schlecht. Nachdem er dann die unabdingbare Freundschaft zwischen Frau und High-Heel proklamierte, hatte jede verstanden: Der hat richtig was drauf!
Sofort legte er los und begutachtete jede noch so kleine Bewegung der Mädchen. Bei Hannah verschlug es ihm den Atem –irgendwie war es nicht ihr Tag und sie machte viele Fehler, aber genau um die auszumerzen, war Jorge ja da. Trotz der Kritik blieb unser ansonsten so tränenreiches Nesthäkchen erstaunlich lässig. Überhaupt – die ganze Truppe war sehr froh, dass Jorge da war, und nahm die Kritik hoch konzentriert auf.
Mit Eleganz ins Blitzlichtgewitter
Um die Spannung noch ein bisschen zu erhöhen, haben wir aus dem Training eine kleine Challenge gemacht. Die drei besten „Cat-Walkerinnen“ durften abends auf eine richtig coole Hollywood-Red-Carpet-Party gehen, währenddessen der Rest der Mädchen in der Topmodel-Villa weiterüben sollte. Die drei Gewinnerinnen Hannah, Laura und Louisa sollten sich von ihrer damenhaften Seite zeigen. Besonders überraschend: Hannah, von der Jorge anfangs geradezu entsetzt war, machte eine 180-Grad-Drehung und versetzte ihren Trainer mit graziler Eleganz in Verzückung! Laura sicherte sich durch absolute Lockerheit den ersten Platz, für den sie ein wunderschönes weißes Abendkleid erhielt.
Große Augen machten die drei „Starlets“ dann am Abend, als sie eine meterlange Stretch-Limousine abholte und zur Party brachte. Ehe sie sich versahen, standen sie im Blitzlichtgewitter auf dem Roten Teppich und wurden als „German Super Models“ angekündigt. Wer träumt nicht davon…?!
Fit wie ein Turnschuh
Tags darauf war die Truppe bei Amelie und Jeremy, ihres Zeichens Brand-Managerin und Marketing-Director eines großen Sportartikel-Herstellers, zu Gast.
Gesucht wurde bei diesem Casting ein Gesicht für eine Sportschuh-Kampagne, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Magazinen, auf Plakaten, online und als TV-Spot laufen wird. Knackpunkt diesmal: „Sei nicht nur schön, sondern auch sportlich!“ Und genau das sollte für einige ein wenig heikel werden…
Gleich zu Beginn gab es eine große Enttäuschung für Laura, für die der Job wie maßgeschneidert erschien: Sie konnte zwar mit Ausstrahlung und Sportlichkeit absolut überzeugen – gewollt war jedoch ein Typ mit längeren Haaren. Mit so etwas müssen die Mädchen lernen umzugehen, manchmal passen Produkt und Model einfach nicht zusammen. Das dürfen sie nicht persönlich nehmen, die Caster haben eben ihre Vorgaben.
Stunt-Girl Miriam führte zu unserem Erstaunen eine kleine Ballett-Performance auf, was die Kunden sehr beeindruckte. Da auch Victoria überzeugte, mussten beide nochmal ran und alles geben. Die „Spezialaufgabe“ lautete: „Nimm Dir das Telefon und präsentiere während des Gesprächs den Schuh – zeige dabei Beine und Po!“
Bei Miriams Auftritt bogen sich alle vor Lachen, sie hat wirklich schauspielerisches Talent und nutzte die Chance voll aus. Victoria zeigte sich ebenfalls von ihrer besten Seite. Den Job bekam schließlich Miriam – sie hatte alles gegeben und gezeigt, dass sie die Kampagne wirklich machen wollte, klasse!
Für sie ging es dann nach Downtown L.A., wo vor dem großen Spiegel eines wundervollen Hotelzimmers die ersten Aufnahmen gemacht werden sollten. Trotz Turnschuhen zeigte Miriam in Spitzenunterwäsche ganz neue, sehr weibliche Facetten. Amelie und Jeremy waren von ihr und ihrem Elan völlig begeistert!
Flambierte Früchtchen
In einem gemütlichen Loft in der City warteten die Mädchen angespannt auf das nächste Shooting, das es wirklich in sich hatte: Bei Regen, Wind und verhältnismäßig kühlem Wetter sollten auf dem Dach des Hauses, vor der nächtlichen Hochhauskulisse der Stadt, heiße Aufnahmen gemacht werden. In knappen, sexy Outfits…
Zusätzlich hatten wir diesmal einen Fotografen, der richtig Action sehen wollte – Rankin, der auch die Bilder für mein „Heidilicious“-Buch gemacht hat – ein absolut knallharter Vollprofi!
Laura war die erste, der die volle Tragweite des Shootings vor Augen geführt wurde: Die Mädchen sollten sich in eine gläserne Box stellen, die von außen angezündet wurde. Sah gefährlich aus, war es aber natürlich nicht. Trotz der besonderen Situation – Regen, Nässe, Wind und Hitze – sollten sie sich spannend und sexy geben. Jaqueline und Catherine hatten größte Mühe, sich in dieser außergewöhnlichen Umgebung zu konzentrieren.
Da Rankin mit den Leistungen einiger Mädchen nicht zufrieden war, musste ich noch mal runter, um die Wartenden nochmal so richtig zu motivieren!
Das schien dann auch seine Wirkung zu entfalten – bis nachts um halb vier sorgten alle nochmal für ordentlich Zunder in der „Feuerbox“!
Mit halber Kraft in die Falle
Live-Walk und Entscheidungsrunde standen wieder an, bei der diesmal Rankin „Beisitzer“ war und uns unterstützte. Die Vorlage lautete: „Wir möchten euch elegant sehen!“ Trotz der ruhigen Musik sollten die Mädchen auf dem Catwalk Klasse und Charme versprühen. Dazu brauchte es Rhythmusgefühl, denn nicht jeder Takt bedeutete auch automatisch einen Schritt – da konnte man gerne variieren.
Diese Musik war natürlich eine kleine Falle von uns, in die viele Mädchen auch prompt hineingetappt sind, sie sollten auf dem Catwalk schließlich nicht einschlafen! Gewisse Erfahrungswerte mussten einfach vorhanden sein, unsere Kritik fiel deshalb zunehmend deutlicher und direkter aus, gerade wenn wir merkten, dass sich die Mädchen nicht genügend anstrengen.
Catherine und Nadine konnten uns dieses Mal leider nicht überzeugen, für sie hatten wir kein Bild.
Auf die nächste Woche freue ich mich sehr, da geht es für die verbliebenen elf endlich wieder an den Strand! Wir sehen uns Donnerstagabend, bis dahin alles Liebe!
Eure Heidi
Die Mädchen hatten sich in Beverly Hills in Ruhe eingelebt – da war es höchste Zeit ´mal wieder für Action zu sorgen. L.A. rocks! Der Kampf um den Titel „Germanys next Topmodel“ wird schließlich nicht einfacher.
Zunächst sollte es um den Feinschliff auf dem Catwalk gehen. Hilfe nahte in Form von Jorge, einem exzellenten Laufsteg-Trainer. Als er in unserer Villa auf High-Heels um die Ecke bog und an den Mädchen vorbeiging, staunten sie nicht schlecht. Nachdem er dann die unabdingbare Freundschaft zwischen Frau und High-Heel proklamierte, hatte jede verstanden: Der hat richtig was drauf!
Sofort legte er los und begutachtete jede noch so kleine Bewegung der Mädchen. Bei Hannah verschlug es ihm den Atem –irgendwie war es nicht ihr Tag und sie machte viele Fehler, aber genau um die auszumerzen, war Jorge ja da. Trotz der Kritik blieb unser ansonsten so tränenreiches Nesthäkchen erstaunlich lässig. Überhaupt – die ganze Truppe war sehr froh, dass Jorge da war, und nahm die Kritik hoch konzentriert auf.
Mit Eleganz ins Blitzlichtgewitter
Um die Spannung noch ein bisschen zu erhöhen, haben wir aus dem Training eine kleine Challenge gemacht. Die drei besten „Cat-Walkerinnen“ durften abends auf eine richtig coole Hollywood-Red-Carpet-Party gehen, währenddessen der Rest der Mädchen in der Topmodel-Villa weiterüben sollte. Die drei Gewinnerinnen Hannah, Laura und Louisa sollten sich von ihrer damenhaften Seite zeigen. Besonders überraschend: Hannah, von der Jorge anfangs geradezu entsetzt war, machte eine 180-Grad-Drehung und versetzte ihren Trainer mit graziler Eleganz in Verzückung! Laura sicherte sich durch absolute Lockerheit den ersten Platz, für den sie ein wunderschönes weißes Abendkleid erhielt.
Große Augen machten die drei „Starlets“ dann am Abend, als sie eine meterlange Stretch-Limousine abholte und zur Party brachte. Ehe sie sich versahen, standen sie im Blitzlichtgewitter auf dem Roten Teppich und wurden als „German Super Models“ angekündigt. Wer träumt nicht davon…?!
Fit wie ein Turnschuh
Tags darauf war die Truppe bei Amelie und Jeremy, ihres Zeichens Brand-Managerin und Marketing-Director eines großen Sportartikel-Herstellers, zu Gast.
Gesucht wurde bei diesem Casting ein Gesicht für eine Sportschuh-Kampagne, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Magazinen, auf Plakaten, online und als TV-Spot laufen wird. Knackpunkt diesmal: „Sei nicht nur schön, sondern auch sportlich!“ Und genau das sollte für einige ein wenig heikel werden…
Gleich zu Beginn gab es eine große Enttäuschung für Laura, für die der Job wie maßgeschneidert erschien: Sie konnte zwar mit Ausstrahlung und Sportlichkeit absolut überzeugen – gewollt war jedoch ein Typ mit längeren Haaren. Mit so etwas müssen die Mädchen lernen umzugehen, manchmal passen Produkt und Model einfach nicht zusammen. Das dürfen sie nicht persönlich nehmen, die Caster haben eben ihre Vorgaben.
Stunt-Girl Miriam führte zu unserem Erstaunen eine kleine Ballett-Performance auf, was die Kunden sehr beeindruckte. Da auch Victoria überzeugte, mussten beide nochmal ran und alles geben. Die „Spezialaufgabe“ lautete: „Nimm Dir das Telefon und präsentiere während des Gesprächs den Schuh – zeige dabei Beine und Po!“
Bei Miriams Auftritt bogen sich alle vor Lachen, sie hat wirklich schauspielerisches Talent und nutzte die Chance voll aus. Victoria zeigte sich ebenfalls von ihrer besten Seite. Den Job bekam schließlich Miriam – sie hatte alles gegeben und gezeigt, dass sie die Kampagne wirklich machen wollte, klasse!
Für sie ging es dann nach Downtown L.A., wo vor dem großen Spiegel eines wundervollen Hotelzimmers die ersten Aufnahmen gemacht werden sollten. Trotz Turnschuhen zeigte Miriam in Spitzenunterwäsche ganz neue, sehr weibliche Facetten. Amelie und Jeremy waren von ihr und ihrem Elan völlig begeistert!
Flambierte Früchtchen
In einem gemütlichen Loft in der City warteten die Mädchen angespannt auf das nächste Shooting, das es wirklich in sich hatte: Bei Regen, Wind und verhältnismäßig kühlem Wetter sollten auf dem Dach des Hauses, vor der nächtlichen Hochhauskulisse der Stadt, heiße Aufnahmen gemacht werden. In knappen, sexy Outfits…
Zusätzlich hatten wir diesmal einen Fotografen, der richtig Action sehen wollte – Rankin, der auch die Bilder für mein „Heidilicious“-Buch gemacht hat – ein absolut knallharter Vollprofi!
Laura war die erste, der die volle Tragweite des Shootings vor Augen geführt wurde: Die Mädchen sollten sich in eine gläserne Box stellen, die von außen angezündet wurde. Sah gefährlich aus, war es aber natürlich nicht. Trotz der besonderen Situation – Regen, Nässe, Wind und Hitze – sollten sie sich spannend und sexy geben. Jaqueline und Catherine hatten größte Mühe, sich in dieser außergewöhnlichen Umgebung zu konzentrieren.
Da Rankin mit den Leistungen einiger Mädchen nicht zufrieden war, musste ich noch mal runter, um die Wartenden nochmal so richtig zu motivieren!
Das schien dann auch seine Wirkung zu entfalten – bis nachts um halb vier sorgten alle nochmal für ordentlich Zunder in der „Feuerbox“!
Mit halber Kraft in die Falle
Live-Walk und Entscheidungsrunde standen wieder an, bei der diesmal Rankin „Beisitzer“ war und uns unterstützte. Die Vorlage lautete: „Wir möchten euch elegant sehen!“ Trotz der ruhigen Musik sollten die Mädchen auf dem Catwalk Klasse und Charme versprühen. Dazu brauchte es Rhythmusgefühl, denn nicht jeder Takt bedeutete auch automatisch einen Schritt – da konnte man gerne variieren.
Diese Musik war natürlich eine kleine Falle von uns, in die viele Mädchen auch prompt hineingetappt sind, sie sollten auf dem Catwalk schließlich nicht einschlafen! Gewisse Erfahrungswerte mussten einfach vorhanden sein, unsere Kritik fiel deshalb zunehmend deutlicher und direkter aus, gerade wenn wir merkten, dass sich die Mädchen nicht genügend anstrengen.
Catherine und Nadine konnten uns dieses Mal leider nicht überzeugen, für sie hatten wir kein Bild.
Auf die nächste Woche freue ich mich sehr, da geht es für die verbliebenen elf endlich wieder an den Strand! Wir sehen uns Donnerstagabend, bis dahin alles Liebe!
Eure Heidi

Sendung 8
Schön glibberig
Unsere besten elf Mädchen hatten von L.A. schon einiges gesehen – jetzt ging es endlich wieder an den Strand! Wir erwarteten sie zusammen mit dem Fotografen Michel Comte und dem Model Brooklyn Decker. Michel ist ein weltweit bekannter Modefotograf, der schon mit vielen namenhaften Designern zusammengearbeitet hat, und Brooklyn hat sich einen Namen als Model für Bikini- und Sportswear in Amerika gemacht. Bei diesem Shooting waren die Erwartungen besonders hoch, weil viele der Mädchen beim letzten Shooting im Glaskasten auf dem Hochhaus nicht ganz überzeugen konnten. Es ging also darum, Vollgas zu geben!
Dieses Mal gab es keine normalen Klamotten – die Mädchen bekamen ein sehr glitschiges Kostüm aus Algen umgehängt. Das war sehr knapp und roch ein wenig streng… Für manche anfangs etwas komisch, gewöhnten sich die meisten aber recht schnell daran. Andere wiederum hatten Angst, da sie sich zu nackt vorkamen, was aber unbegründet war. Schließlich legen wir generell großen Wert auf Ästhetik und künstlerische Qualität. Man sollte in so einem Moment als Model alles um sich herum vergessen, es geht nur um den Job und sonst nichts.
Neele machte den Anfang und zeigte sich von ihrer besten Seite indem sie alles um sich herum vergaß und die Zähne zusammenbiss. Sie ging sogar ins Wasser, und das war an diesem Tag ganz schön kalt. Von Laura war Michel sehr begeistert, sie war voller Enthusiasmus und lebte sich als „Algen-Nixe“ aus. Alisar war wieder schüchtern und brauchte Unterstützung – also sprang ich ein und spielte den DJ, um sie aufzulockern. Miriam brauchte so etwas nicht, sie war sofort in ihrem Element. Sie muss allerdings immer noch auf ihren Gesichtsausdruck achten. Alles in allem war es eine wirklich schöne Session, Michel war zufrieden und die Mädchen hatten ihren Spaß und konnten wieder viel lernen.
Unverhofftes Casting-Glück
Am nächsten Tag bummelte Q mit der Truppe durch das Shopping-Paradies L.A. Klar, dass dieses kleine Vergnügen an eine Aufgabe gebunden war:
Ahnungslos fiel die Truppe in den Shop von Schmuckdesignerin Tarina Tarantino ein. Tarina ist bekannt für ihren extravaganten Schmuck – und für ihre dazu passende freche Art, die schon Stars wie Paris Hilton und Kelly Osborne toll fanden. Sie suchte ein Gesicht für ihre nächste Internet-Kampagne, und das auf ganz besondere Art und Weise. Der Trick: Im Laden gab es eine verspiegelte Scheibe, durch die sie in den Laden schauen und die Mädchen beim Anprobieren beobachten konnte. Man sollte als Model immer darauf vorbereitet sein, gecastet oder beobachtet zu werden. Selbstbewusste Charaktere hatten es da leichter, gerade bei dem verrückten Schmuck. Laura wirkte so natürlich und überzeugend, dass sie ihren ersten und lang ersehnten Job bekam und sich direkt auf den Weg ins Fotostudio machen konnte, in dem sie von einer Märchenkulisse samt Glitzerkleid empfangen wurde. Das Shooting hat ihr dann natürlich auch super gefallen.
Desperate Dinner
Die nächste Botschaft an unsere Mädchen lautete: „Lasst uns zusammen Hollywood unsicher machen!“ Große Diskussionen an den Kleiderschränken – was könnte wohl das passende Outfit sein? Das Ziel war ein Restaurant, in das ich mit den Mädchen zum einem gemeinsamen Abendessen gehen wollte – das hatten sich schließlich alle verdient. Als serviert wurde, war die Aufregung groß – denn die Kellnerin war keine andere als Eva Longoria aus der Sendung „Desperate Housewives“. Wir waren in ihrem eigenen Restaurant! Leider waren die Mädchen dann so aufgeregt, dass sie keinen einzigen Ton mehr rausbrachten und wie angewurzelt am Tisch saßen. Wo sie doch alle große Fans der Sendung sind, hätten sie doch die Chance nutzen sollen und dem Star Löcher in den Bauch fragen können!
Wie von der Tarantel gestochen
Auf zur nächsten Challenge, diesmal auf der Terrasse der Model-Villa. Kristian und Q holten sich Marco zu Hilfe, der sich - zur großen Aufregung der Mädchen – mit einer Vogelspinne auf der Hand vorstellte. Aufgabe: „Wir machen eine Kampagne gegen das Aussterben der Tarantel – und Du bist die Botschafterin und musst uns, auch mit einem lockeren Spruch, überzeugen!“
Trotz Neugier überwog bei allen eindeutig die Angst, selbst bei den Mädchen, die sonst immer betont lässig sind. Solche speziellen Aufgaben sollte man immer als etwas ganz Außergewöhnliches sehen, als etwas, dass man im Alltag so nicht erleben kann. Leichter gesagt als getan, aber trotzdem mußten sie wie immer die Zähne zusammenbeißen. Laura wagte sich tapfer als erste voran, wurde dann aber von ihrer eigenen Angst überrumpelt und konnte diese nicht verbergen, was aber vielen so ging. Neele war die absolute Überraschung, sie war total entspannt und setzte sich die Spinne für das Foto sogar auf den Kopf. Ebenso wie Alisar, die ihre ganzen Ängste hinter einem professionellen Schutzschild versteckte und sich mutig der Aufgabe stellte, was uns richtig stolz machte. Hannah hatte leider einen Totalausfall – sie bekam vor lauter Faszination vor dem Tier kein einziges Wort heraus, das wirkte leider nicht besonders professionell. Und auch Miriam hat uns verblüfft: Unser sonst so starkes Mädchen kam vor lauter Aufregung völlig durcheinander.
Die tapfere Neele mit dem großen Mut gewann die Challenge schließlich und konnte sich über einen Shopping-Gutschein freuen.
Schlangenbeschwörer
Vor der nächsten Entscheidungsrunde stattete Laufsteg-Coach Jorge der Topmodel-Villa wieder einen Besuch ab und trainierte, bis die High-Heels qualmten. Dabei mussten sich die Mädchen erstmals gegenseitig kritisieren, was eine ganz neue Erfahrung war, aber auch eigene Schwächen aufdeckte. Laura wurde von Jorge auserwählt, ein Haute-Couture-Kleid für 12.000 Euro vorzuführen – das weckte in den anderen Mädchen Neid und so kam es zu ersten kleinen Zickereien. Man kann natürlich verstehen, dass alle dieses Kleid gerne präsentiert hätten, aber anstatt auf die anderen zu schauen, sollte jede ihre Energie lieber in das eigene Fortkommen stecken.
Am Tag der Entscheidung empfingen wir diesmal zusammen mit Michel Comte unsere Truppe. Für weit aufgerissene Augen bei den Mädchen sorgte die Riesenschlange, die um meinen Hals hing. Sie ahnten es schon – sie sollten natürlich ebenfalls mit der Schlange vor uns laufen, im Bikini-Outfit…
Laura hatte eine richtige Phobie, sie musste ihre ganze Kraft zusammennehmen, aber es funktionierte auch bei einem zweiten Anlauf nicht. Das ist aber kein Beinbruch, gezwungen wird bei uns schließlich niemand. Während der Entscheidungsphase waren jetzt auch die bisher eher lässigen unter den Mädchen ziemlich angespannt.
Für Miriam hat es diesmal leider nicht gereicht. Sie hat einen tollen Körper, war immer perfekt und hoch engagiert, aber es fiel ihr immer schwer, ihren Gesichtsausdruck zu kontrollieren. Sie konnte einfach nicht die Leistung zeigen, die ein Topmodel letzten Endes ausmacht. Das war hart für die Gruppe, denn sie war immer eine Ansprechpartnerin bei Kummer und Sorgen.
Ihr seht, es wird immer spannender. Ich freue mich schon auf nächsten Donnerstag, bis dahin, alles Liebe!
Eure Heidi
Unsere besten elf Mädchen hatten von L.A. schon einiges gesehen – jetzt ging es endlich wieder an den Strand! Wir erwarteten sie zusammen mit dem Fotografen Michel Comte und dem Model Brooklyn Decker. Michel ist ein weltweit bekannter Modefotograf, der schon mit vielen namenhaften Designern zusammengearbeitet hat, und Brooklyn hat sich einen Namen als Model für Bikini- und Sportswear in Amerika gemacht. Bei diesem Shooting waren die Erwartungen besonders hoch, weil viele der Mädchen beim letzten Shooting im Glaskasten auf dem Hochhaus nicht ganz überzeugen konnten. Es ging also darum, Vollgas zu geben!
Dieses Mal gab es keine normalen Klamotten – die Mädchen bekamen ein sehr glitschiges Kostüm aus Algen umgehängt. Das war sehr knapp und roch ein wenig streng… Für manche anfangs etwas komisch, gewöhnten sich die meisten aber recht schnell daran. Andere wiederum hatten Angst, da sie sich zu nackt vorkamen, was aber unbegründet war. Schließlich legen wir generell großen Wert auf Ästhetik und künstlerische Qualität. Man sollte in so einem Moment als Model alles um sich herum vergessen, es geht nur um den Job und sonst nichts.
Neele machte den Anfang und zeigte sich von ihrer besten Seite indem sie alles um sich herum vergaß und die Zähne zusammenbiss. Sie ging sogar ins Wasser, und das war an diesem Tag ganz schön kalt. Von Laura war Michel sehr begeistert, sie war voller Enthusiasmus und lebte sich als „Algen-Nixe“ aus. Alisar war wieder schüchtern und brauchte Unterstützung – also sprang ich ein und spielte den DJ, um sie aufzulockern. Miriam brauchte so etwas nicht, sie war sofort in ihrem Element. Sie muss allerdings immer noch auf ihren Gesichtsausdruck achten. Alles in allem war es eine wirklich schöne Session, Michel war zufrieden und die Mädchen hatten ihren Spaß und konnten wieder viel lernen.
Unverhofftes Casting-Glück
Am nächsten Tag bummelte Q mit der Truppe durch das Shopping-Paradies L.A. Klar, dass dieses kleine Vergnügen an eine Aufgabe gebunden war:
Ahnungslos fiel die Truppe in den Shop von Schmuckdesignerin Tarina Tarantino ein. Tarina ist bekannt für ihren extravaganten Schmuck – und für ihre dazu passende freche Art, die schon Stars wie Paris Hilton und Kelly Osborne toll fanden. Sie suchte ein Gesicht für ihre nächste Internet-Kampagne, und das auf ganz besondere Art und Weise. Der Trick: Im Laden gab es eine verspiegelte Scheibe, durch die sie in den Laden schauen und die Mädchen beim Anprobieren beobachten konnte. Man sollte als Model immer darauf vorbereitet sein, gecastet oder beobachtet zu werden. Selbstbewusste Charaktere hatten es da leichter, gerade bei dem verrückten Schmuck. Laura wirkte so natürlich und überzeugend, dass sie ihren ersten und lang ersehnten Job bekam und sich direkt auf den Weg ins Fotostudio machen konnte, in dem sie von einer Märchenkulisse samt Glitzerkleid empfangen wurde. Das Shooting hat ihr dann natürlich auch super gefallen.
Desperate Dinner
Die nächste Botschaft an unsere Mädchen lautete: „Lasst uns zusammen Hollywood unsicher machen!“ Große Diskussionen an den Kleiderschränken – was könnte wohl das passende Outfit sein? Das Ziel war ein Restaurant, in das ich mit den Mädchen zum einem gemeinsamen Abendessen gehen wollte – das hatten sich schließlich alle verdient. Als serviert wurde, war die Aufregung groß – denn die Kellnerin war keine andere als Eva Longoria aus der Sendung „Desperate Housewives“. Wir waren in ihrem eigenen Restaurant! Leider waren die Mädchen dann so aufgeregt, dass sie keinen einzigen Ton mehr rausbrachten und wie angewurzelt am Tisch saßen. Wo sie doch alle große Fans der Sendung sind, hätten sie doch die Chance nutzen sollen und dem Star Löcher in den Bauch fragen können!
Wie von der Tarantel gestochen
Auf zur nächsten Challenge, diesmal auf der Terrasse der Model-Villa. Kristian und Q holten sich Marco zu Hilfe, der sich - zur großen Aufregung der Mädchen – mit einer Vogelspinne auf der Hand vorstellte. Aufgabe: „Wir machen eine Kampagne gegen das Aussterben der Tarantel – und Du bist die Botschafterin und musst uns, auch mit einem lockeren Spruch, überzeugen!“
Trotz Neugier überwog bei allen eindeutig die Angst, selbst bei den Mädchen, die sonst immer betont lässig sind. Solche speziellen Aufgaben sollte man immer als etwas ganz Außergewöhnliches sehen, als etwas, dass man im Alltag so nicht erleben kann. Leichter gesagt als getan, aber trotzdem mußten sie wie immer die Zähne zusammenbeißen. Laura wagte sich tapfer als erste voran, wurde dann aber von ihrer eigenen Angst überrumpelt und konnte diese nicht verbergen, was aber vielen so ging. Neele war die absolute Überraschung, sie war total entspannt und setzte sich die Spinne für das Foto sogar auf den Kopf. Ebenso wie Alisar, die ihre ganzen Ängste hinter einem professionellen Schutzschild versteckte und sich mutig der Aufgabe stellte, was uns richtig stolz machte. Hannah hatte leider einen Totalausfall – sie bekam vor lauter Faszination vor dem Tier kein einziges Wort heraus, das wirkte leider nicht besonders professionell. Und auch Miriam hat uns verblüfft: Unser sonst so starkes Mädchen kam vor lauter Aufregung völlig durcheinander.
Die tapfere Neele mit dem großen Mut gewann die Challenge schließlich und konnte sich über einen Shopping-Gutschein freuen.
Schlangenbeschwörer
Vor der nächsten Entscheidungsrunde stattete Laufsteg-Coach Jorge der Topmodel-Villa wieder einen Besuch ab und trainierte, bis die High-Heels qualmten. Dabei mussten sich die Mädchen erstmals gegenseitig kritisieren, was eine ganz neue Erfahrung war, aber auch eigene Schwächen aufdeckte. Laura wurde von Jorge auserwählt, ein Haute-Couture-Kleid für 12.000 Euro vorzuführen – das weckte in den anderen Mädchen Neid und so kam es zu ersten kleinen Zickereien. Man kann natürlich verstehen, dass alle dieses Kleid gerne präsentiert hätten, aber anstatt auf die anderen zu schauen, sollte jede ihre Energie lieber in das eigene Fortkommen stecken.
Am Tag der Entscheidung empfingen wir diesmal zusammen mit Michel Comte unsere Truppe. Für weit aufgerissene Augen bei den Mädchen sorgte die Riesenschlange, die um meinen Hals hing. Sie ahnten es schon – sie sollten natürlich ebenfalls mit der Schlange vor uns laufen, im Bikini-Outfit…
Laura hatte eine richtige Phobie, sie musste ihre ganze Kraft zusammennehmen, aber es funktionierte auch bei einem zweiten Anlauf nicht. Das ist aber kein Beinbruch, gezwungen wird bei uns schließlich niemand. Während der Entscheidungsphase waren jetzt auch die bisher eher lässigen unter den Mädchen ziemlich angespannt.
Für Miriam hat es diesmal leider nicht gereicht. Sie hat einen tollen Körper, war immer perfekt und hoch engagiert, aber es fiel ihr immer schwer, ihren Gesichtsausdruck zu kontrollieren. Sie konnte einfach nicht die Leistung zeigen, die ein Topmodel letzten Endes ausmacht. Das war hart für die Gruppe, denn sie war immer eine Ansprechpartnerin bei Kummer und Sorgen.
Ihr seht, es wird immer spannender. Ich freue mich schon auf nächsten Donnerstag, bis dahin, alles Liebe!
Eure Heidi

Sendung 9
Stolpersteine
Die Spinne aus der letzten Woche hatten unsere „Top Ten“ schon fast wieder vergessen und so wurde unter der Sonne Kaliforniens ohne Sorgen fleißig weiter trainiert. Es war wieder Challenge-Tag über den Hügeln von L.A., für den sich Kristian und Q diesmal etwas ganz Besonderes hatten einfallen lassen:
Sie hatten einen Lauf-Parkour eingerichtet, den die Mädchen absolvieren mussten – natürlich in High-Heels! Dabei galt es Schikanen wie Schwebebalken, Sandkiste und Kieselgrube zu überwinden. Jorge war wieder zur Stelle und schwor die Truppe auf den Parkour ein. Während Laura einen vorsichtigen Anfang machte, wurde sie vom gesamten Rest von der Terrasse aus tatkräftig angefeuert.
Der Balance-Akt auf dem Balken war am schwierigsten, wobei wir immer wieder zu verstehen geben, dass Fehler nicht schlimm sind – solange man sie nicht zeigt! Genauso ist das mit den Zuschauern, auch davon darf man sich nicht ablenken lassen, deshalb war das Anfeuern durch die anderen auch ein kleiner Test.
Viktoria lief, als ob es kein Morgen gäbe – man hätte ihr Panzersperren in den Weg legen können, sie lief so grazil wie auf einem Catwalk. Verdientermaßen gewann sie die Challenge und als Preis ein schickes Notebook. Fairerweise sei noch hinzugefügt, dass sich alle Mädchen sehr gut geschlagen haben – keine einzige ist umgeknickt oder gestürzt.
Strenge Expertin
Die nächste Ansage lautete: „ Seid in 10 Minuten fertig, dann geht es zu einem coolen Casting…!“ Auf uns wartete keine andere als die großartige Kimora Lee Simmons, die lange ein sehr erfolgreiches Model den USA war und mittlerweile ein eigenes Modelabel hat. Sie ist sehr tough und direkt, das war unseren Mädchen nicht ganz geheuer. Kimora weiß genau, was sie möchte, und das sagt sie auch immer ganz offen. Ihre Expertise spricht für sich: Bei der ersten Staffel von „America’s next Topmodel“ war sie Jury-Mitglied und ihr Label Baby Phat ist sehr erfolgreich. Für die Vorstellung einer neuen Kollektion von Baby Phat wurde ein sehr selbstbewusstes Mädchen mit starker Ausstrahlung gesucht.
Alisar bekam beim Walk ein knappes „Du gibst mir gar nichts!“ entgegengeschmettert. Hart, aber so ist das Business. Louisa hatte aufgrund ihrer geringen Größe erst ein bisschen Bammel, konnte das aber durch eine super Attitude wettmachen. Kimora war rundherum begeistert und entschied sich für Laura, Leyla, Viktoria und Louisa, der vor lauter Glück über ihren ersten Laufsteg-Job glatt die Tränen kamen.
Zickenalarm vs. Showtime
Die anderen Mädchen waren natürlich ein bisschen traurig über den nicht ergatterten Job. Gerade der Neid auf Laura war deutlich zu spüren. Sie ist eben ein sehr offener und kommunikationsfreudiger Mensch und kämpft beharrlich für ihr Ziel – damit eckt sie bei den anderen an. Mit der Zielstrebigkeit anderer sollte man jedoch immer professionell umgehen und dies respektieren.
Die Vorbereitungen für die Baby Phat-Show von Kimora begannen. Dabei bekamen unsere Mädchen mit, wie lässig die Profi-Models mit dem Stress umgehen und während der Maske, mit Notebook auf den Knien, E-Mails checken. Laura hatte von Beginn an ein wenig Angst vor Kimora, was sie leider nicht verbergen konnte. So musste sie sich dann beim Testlauf auch gleich ein „Schlaf nicht ein!“ anhören. Das hört sich streng an, ist aber nicht schlimm. Man gewöhnt sich mit der Zeit an den Tonfall.
Dann endlich war Showtime. Viktoria durfte sogar als erstes laufen und war dank der wahnsinnigen Präsenz, mit der sie auftrat, gar nicht wiederzuerkennen! Louisa machte den Job ebenfalls wunderbar – Kimora wurde ein regelrechter Fan von ihr. Auch die anderen beiden schlugen sich toll und spielten ganz vorne bei den Profis mit.
Sommerlicher Teint aus der Pistole
Die nächste Ankündigung in der Villa war mal wieder geheimnisvoll: „Morgen gibt es ein ganz besonderes Shooting mit einem Fotografen, den wir noch nie hatten. Und damit ihr gut ausseht, kommt gleich noch jemand ganz Besonderes…“. Da stand auch schon Jimmy Coco vor der Tür, der die verdutzten Mädchen sogleich zum Umziehen schickte. Jimmy ist ein so genannter „Spray-Tanner“, mit dem Ausruf „Let’s rock the tan!“ ging es los und jedes Mädchen bekam eine Ladung Bräunungs-Spray mit der Farbpistole ab. Das ist in Hollywood der letzte Schrei, weil man völlig ohne Risiko und ganz schnell einen schönen Hautton bekommt. Und genau den brauchten die Mädchen für ihr nächstes Shooting.
Selbst ist die Frau
In einer wunderschönen Villa trafen wir uns am nächsten Morgen. Wer war der geheimnisvolle Fotograf…? Ich selbst. Und ich war fast genauso nervös wie die Mädchen! Ich wollte von ihnen Portraits schießen, und so lautete die Aufgabe: „Erzählt mir mit euren Augen eine Geschichte!“. Das geht am besten in einer sehr persönlichen Atmosphäre. Ein Portrait ist immer am schwierigsten, denn man ist der Kamera extrem nah und kann nichts kaschieren. Wichtig war, dass die Mädchen direkt in die Kamera schauten.
Gerade bei dem sehr hellen Licht ist es gar nicht so einfach, die Augen richtig offen zu halten. Laura hatte große Probleme damit, zum Glück hatte ich aber schnell einen Schnappschuss im Kasten und sie war erlöst.
Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß, und es war ganz toll, dass die Mädchen sich selbst und ihre – vermeintlich – nicht ganz optimalen Körper nicht so ernst nehmen. Eine Übungsaufgabe bekamen trotzdem noch einige, denn richtig Lachen sollte bei einem Model eben auch auf Knopfdruck möglich sein. Sehr wichtig dabei ist immer: Augen aufmachen nicht vergessen!
Klare Vorstellungen
Ein weiteres Casting führte die Gruppe zum weltweit erfolgreichen Label „Ella Singh“, für dessen Katalog ein Mädchen gesucht wurde, das in viele Rollen schlüpfen sollte – vom It-Girl bis zur Diva. Die Anforderungen waren sehr genau, bei wem Körpergröße, Alter oder Ausstrahlung nicht stimmten, hatte keine Chance. Da hieß es für alle, bloß nicht verunsichern lassen! Geschafft hat es dann Viktoria – es war ihre Woche, sie gewann eine Challenge und bekam zwei Jobs. Alisar wurde ebenfalls gebucht. Es war ein klasse Shooting mit beiden zusammen – die wollten gar nicht mehr aufhören. Die Kundin war auf ganzer Linie zufrieden.
Gewand der Entscheidung
Kimora leistete uns dieses Mal tatkräftige Unterstützung, worauf die Mädchen mit leichter Nervosität reagierten. Den Live-Walk sollten sie in sexy Unterwäsche absolvieren und dazu ein sehr weit geschnittenes, leichtes Bademantelgewand tragen. Bei solch einem langen Stoff muss man immer aufpassen, nicht zu stolpern.
Wie bei Kimoras Show überzeugte Viktoria auch hier auf voller Linie. Laura muss dringend noch an ihrer Körperhaltung arbeiten und lockerer werden: Man darf nicht zuviel darüber nachdenken, das muss ganz automatisch ablaufen, ansonsten sieht es sehr schnell gekünstelt und unsicher aus. Leyla muss uns noch mehr zeigen, dass sie alles gibt und alles erreichen möchte.
Pauline ist ein wirklich hübsches Mädchen, aber ihr Selbstbewusstsein ging wieder ein wenig unter – sie muss die Kunden besser überzeugen. Neele ist wie geboren für den Job, da mussten wir uns keine Gedanken machen. Auch Alisar hatte dazugelernt und machte einen sehr positiven Eindruck auf uns. Bei Hanna warten wir noch immer auf eine Portion mehr Ernsthaftigkeit.
Für Wioleta hatten wir bei dieser Entscheidung leider kein Bild.
Es wird immer enger für die Kandidatinnen, ich hoffe Ihr fiebert nächste Woche wieder mit uns mit, bis dahin alles Liebe!
Eure Heidi
Die Spinne aus der letzten Woche hatten unsere „Top Ten“ schon fast wieder vergessen und so wurde unter der Sonne Kaliforniens ohne Sorgen fleißig weiter trainiert. Es war wieder Challenge-Tag über den Hügeln von L.A., für den sich Kristian und Q diesmal etwas ganz Besonderes hatten einfallen lassen:
Sie hatten einen Lauf-Parkour eingerichtet, den die Mädchen absolvieren mussten – natürlich in High-Heels! Dabei galt es Schikanen wie Schwebebalken, Sandkiste und Kieselgrube zu überwinden. Jorge war wieder zur Stelle und schwor die Truppe auf den Parkour ein. Während Laura einen vorsichtigen Anfang machte, wurde sie vom gesamten Rest von der Terrasse aus tatkräftig angefeuert.
Der Balance-Akt auf dem Balken war am schwierigsten, wobei wir immer wieder zu verstehen geben, dass Fehler nicht schlimm sind – solange man sie nicht zeigt! Genauso ist das mit den Zuschauern, auch davon darf man sich nicht ablenken lassen, deshalb war das Anfeuern durch die anderen auch ein kleiner Test.
Viktoria lief, als ob es kein Morgen gäbe – man hätte ihr Panzersperren in den Weg legen können, sie lief so grazil wie auf einem Catwalk. Verdientermaßen gewann sie die Challenge und als Preis ein schickes Notebook. Fairerweise sei noch hinzugefügt, dass sich alle Mädchen sehr gut geschlagen haben – keine einzige ist umgeknickt oder gestürzt.
Strenge Expertin
Die nächste Ansage lautete: „ Seid in 10 Minuten fertig, dann geht es zu einem coolen Casting…!“ Auf uns wartete keine andere als die großartige Kimora Lee Simmons, die lange ein sehr erfolgreiches Model den USA war und mittlerweile ein eigenes Modelabel hat. Sie ist sehr tough und direkt, das war unseren Mädchen nicht ganz geheuer. Kimora weiß genau, was sie möchte, und das sagt sie auch immer ganz offen. Ihre Expertise spricht für sich: Bei der ersten Staffel von „America’s next Topmodel“ war sie Jury-Mitglied und ihr Label Baby Phat ist sehr erfolgreich. Für die Vorstellung einer neuen Kollektion von Baby Phat wurde ein sehr selbstbewusstes Mädchen mit starker Ausstrahlung gesucht.
Alisar bekam beim Walk ein knappes „Du gibst mir gar nichts!“ entgegengeschmettert. Hart, aber so ist das Business. Louisa hatte aufgrund ihrer geringen Größe erst ein bisschen Bammel, konnte das aber durch eine super Attitude wettmachen. Kimora war rundherum begeistert und entschied sich für Laura, Leyla, Viktoria und Louisa, der vor lauter Glück über ihren ersten Laufsteg-Job glatt die Tränen kamen.
Zickenalarm vs. Showtime
Die anderen Mädchen waren natürlich ein bisschen traurig über den nicht ergatterten Job. Gerade der Neid auf Laura war deutlich zu spüren. Sie ist eben ein sehr offener und kommunikationsfreudiger Mensch und kämpft beharrlich für ihr Ziel – damit eckt sie bei den anderen an. Mit der Zielstrebigkeit anderer sollte man jedoch immer professionell umgehen und dies respektieren.
Die Vorbereitungen für die Baby Phat-Show von Kimora begannen. Dabei bekamen unsere Mädchen mit, wie lässig die Profi-Models mit dem Stress umgehen und während der Maske, mit Notebook auf den Knien, E-Mails checken. Laura hatte von Beginn an ein wenig Angst vor Kimora, was sie leider nicht verbergen konnte. So musste sie sich dann beim Testlauf auch gleich ein „Schlaf nicht ein!“ anhören. Das hört sich streng an, ist aber nicht schlimm. Man gewöhnt sich mit der Zeit an den Tonfall.
Dann endlich war Showtime. Viktoria durfte sogar als erstes laufen und war dank der wahnsinnigen Präsenz, mit der sie auftrat, gar nicht wiederzuerkennen! Louisa machte den Job ebenfalls wunderbar – Kimora wurde ein regelrechter Fan von ihr. Auch die anderen beiden schlugen sich toll und spielten ganz vorne bei den Profis mit.
Sommerlicher Teint aus der Pistole
Die nächste Ankündigung in der Villa war mal wieder geheimnisvoll: „Morgen gibt es ein ganz besonderes Shooting mit einem Fotografen, den wir noch nie hatten. Und damit ihr gut ausseht, kommt gleich noch jemand ganz Besonderes…“. Da stand auch schon Jimmy Coco vor der Tür, der die verdutzten Mädchen sogleich zum Umziehen schickte. Jimmy ist ein so genannter „Spray-Tanner“, mit dem Ausruf „Let’s rock the tan!“ ging es los und jedes Mädchen bekam eine Ladung Bräunungs-Spray mit der Farbpistole ab. Das ist in Hollywood der letzte Schrei, weil man völlig ohne Risiko und ganz schnell einen schönen Hautton bekommt. Und genau den brauchten die Mädchen für ihr nächstes Shooting.
Selbst ist die Frau
In einer wunderschönen Villa trafen wir uns am nächsten Morgen. Wer war der geheimnisvolle Fotograf…? Ich selbst. Und ich war fast genauso nervös wie die Mädchen! Ich wollte von ihnen Portraits schießen, und so lautete die Aufgabe: „Erzählt mir mit euren Augen eine Geschichte!“. Das geht am besten in einer sehr persönlichen Atmosphäre. Ein Portrait ist immer am schwierigsten, denn man ist der Kamera extrem nah und kann nichts kaschieren. Wichtig war, dass die Mädchen direkt in die Kamera schauten.
Gerade bei dem sehr hellen Licht ist es gar nicht so einfach, die Augen richtig offen zu halten. Laura hatte große Probleme damit, zum Glück hatte ich aber schnell einen Schnappschuss im Kasten und sie war erlöst.
Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß, und es war ganz toll, dass die Mädchen sich selbst und ihre – vermeintlich – nicht ganz optimalen Körper nicht so ernst nehmen. Eine Übungsaufgabe bekamen trotzdem noch einige, denn richtig Lachen sollte bei einem Model eben auch auf Knopfdruck möglich sein. Sehr wichtig dabei ist immer: Augen aufmachen nicht vergessen!
Klare Vorstellungen
Ein weiteres Casting führte die Gruppe zum weltweit erfolgreichen Label „Ella Singh“, für dessen Katalog ein Mädchen gesucht wurde, das in viele Rollen schlüpfen sollte – vom It-Girl bis zur Diva. Die Anforderungen waren sehr genau, bei wem Körpergröße, Alter oder Ausstrahlung nicht stimmten, hatte keine Chance. Da hieß es für alle, bloß nicht verunsichern lassen! Geschafft hat es dann Viktoria – es war ihre Woche, sie gewann eine Challenge und bekam zwei Jobs. Alisar wurde ebenfalls gebucht. Es war ein klasse Shooting mit beiden zusammen – die wollten gar nicht mehr aufhören. Die Kundin war auf ganzer Linie zufrieden.
Gewand der Entscheidung
Kimora leistete uns dieses Mal tatkräftige Unterstützung, worauf die Mädchen mit leichter Nervosität reagierten. Den Live-Walk sollten sie in sexy Unterwäsche absolvieren und dazu ein sehr weit geschnittenes, leichtes Bademantelgewand tragen. Bei solch einem langen Stoff muss man immer aufpassen, nicht zu stolpern.
Wie bei Kimoras Show überzeugte Viktoria auch hier auf voller Linie. Laura muss dringend noch an ihrer Körperhaltung arbeiten und lockerer werden: Man darf nicht zuviel darüber nachdenken, das muss ganz automatisch ablaufen, ansonsten sieht es sehr schnell gekünstelt und unsicher aus. Leyla muss uns noch mehr zeigen, dass sie alles gibt und alles erreichen möchte.
Pauline ist ein wirklich hübsches Mädchen, aber ihr Selbstbewusstsein ging wieder ein wenig unter – sie muss die Kunden besser überzeugen. Neele ist wie geboren für den Job, da mussten wir uns keine Gedanken machen. Auch Alisar hatte dazugelernt und machte einen sehr positiven Eindruck auf uns. Bei Hanna warten wir noch immer auf eine Portion mehr Ernsthaftigkeit.
Für Wioleta hatten wir bei dieser Entscheidung leider kein Bild.
Es wird immer enger für die Kandidatinnen, ich hoffe Ihr fiebert nächste Woche wieder mit uns mit, bis dahin alles Liebe!
Eure Heidi

Sendung 10
Extrem!
Nur noch neun Mädchen unter der Sonne Kaliforniens. Die Leistungsunterschiede zwischen ihnen werden immer geringer. Um den Siegeswillen noch mehr anzukurbeln, lautete das Motto für diese Woche „Extrem“:
Extremes Training, extreme Outfits, extreme Catwalks! Unser lieber Jorge hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen und kam unter den ungläubigen Blicken der Mädchen auf sagenhaft hohen Plateau-Schuhen ins Wohnzimmer der Topmodel-Villa. Im Gepäck hatte er Schuhe, die man eher als Waffen bezeichnen konnte. Neele machte den Anfang und lief vorsichtig, wie auf Stelzen, durch die Gegend – sie war auf einmal zwei Meter groß!Eine Herausforderung waren auch Lauras Absätze: hoch und dazu vorne noch rund. Höchstanforderung für die Mädchen!
Zu den extravaganten Schuhen kamen lange Kleider – die Mädchen sollten Eleganz versprühen. Als zusätzliche Schwierigkeit gab’s dazu noch eine Windmaschine. Einfach war das nicht, gerade wenn man auf dem Laufsteg eine lange Schleppe hinter sich herzieht, man muß sich vorher Gedanken machen, wie man mit so etwas umgeht. Schließlich haben aber alle den Walk heil überstanden und aus dem Balance-Übung hoffentlich etwas mitgenommen.
Schwirrende Kugel
Die nächste Challenge stand an, diesmal auf dem Dach eines Hochhauses in Downtown L.A.. Als kleiner Ansporn bestand der Preis diesmal aus tollem Schmuck. Jorge machte es vor: Er balancierte auf den Schultern eine Glaskugel, die seinen Kopf umschloss. In der Kugel selbst befanden sich wunderschöne Schmetterlinge, die natürlich umherflatterten. Das war wirklich schön und speziell. Dazu sollten die Mädchen märchenhafte Kleider mit Schleppe tragen und „schmetterlingshafte“, grazile Bewegungen machen. Alisar machte den Anfang und entpuppte sich trotz Hitze und schwierigem Outfit als wahre „Königin der Schmetterlinge“. Hanna bekam vor lauter Höhe und Hitze in dem gläsernen Helm ganz weiche Knie, während Leyla super konzentriert auf uns zulief, dabei aber völlig die Eleganz vergaß und wie ein Roboter wirkte. Jaqueline zeigte starken Kampfgeist und eisernen Willen, konnte aber nicht an das Niveau von Alisar und Pauline anknüpfen. Eine überglückliche Alisar freute sich schließlich über ihren ersten Gewinn.
Swing a little
Ein nächstes große Problem mussten wir unbedingt angehen: Die Mädchen waren immer noch viel zu steif in den Hüften. Mit Hilfe einer Bauchtanzlehrerein wollten wir das ändern. Schon bei den ersten orientalischen Klängen, die durch die Villa schwirrten, stand die ganze Truppe aufgeregt parat. Jedes Mädchen sollte ihre ganz eigene Weiblichkeit entdecken, sich wie eine Schlange winden und einfach mal verschiedene Bewegungen ausprobieren. Nur bei Neele hatten wir unsere Probleme, die Lockerheit aus der Hüfte zu kitzeln, der Rest hatte riesigen Spaß.
Alle Vögel fliegen hoch
Raus aufs Land und mitten rein in die herrlichen Obstplantagen in der Umgebung L.A.’s ging es beim nächsten Shooting. In der Maske wurden die Mädchen zu bunten Vögeln umgestylt, während ich mit unserem supernetten Fotografen Mat McCabe das Set inspizierte. Wir hatten ein überdimensionales Vogelnest samt Mega-Ei aufgebaut, in dem sich unsere angehenden Models präsentieren sollten. Die Aufgage lautete: „Zeigt uns, wie der Vogel aus dem Ei schlüpft – Ihr habt 20 Shoots!“
Wie fühlt sich ein Vogel wohl beim Schlüpfen? Um das zu zeigen, braucht es eine gute Vorstellungskraft und einen Schuss Phantasie. Leyla hatte große Probleme, sich in die Situation hineinzudenken, mit ein bisschen Hilfe schlüpfte dann aber doch noch ein kleiner Adler aus dem Ei. Viktoria war völlig überfordert, die Konzentration war weg und so konnten wir ihr nicht einen einzigen Vogelschrei entlocken, bei einem richtigen Kunden wäre so etwas eine Katastrophe. Hanna erlitt einen kleinen „Rückfall“ und konnte wieder die Tränen nicht zurückhalten. Sie ist aber mittlerweile schon sehr professionell und gab sofort wieder Vollgas. Neele meisterte die Aufgabe super, da waren wir wieder beruhigt.
Bei diesem Shoot zeigte sich ganz besonders, wie professionell und unterschiedlich die Mädchen sind. Selbst die sonst so schüchterne Alisar hoppste wie ein aufgescheuchtes Huhn im Nest herum.
Miss Monroe und die Blue Jeans
Beim nächsten Casting erwartete uns die Abordnung eines Jeans-Herstellers aus New York, die ein Mädchen mit perfektem Jeans-Po für ihre nächste Deutschland-Kampagne suchten. Das ist ein schwieriges Thema, denn entweder man hat so einen Po oder man hat ihn nicht. Da lässt sich auch nichts kaschieren. Der Kunde wollte jemand ganz besonderes, es sollte alles im 50er Jahre-Look präsentiert werden. Louisa schien da mit ihren blonden Haaren perfekt zu passen, auch ihre Größe war kein Problem. Von ihr und Pauline waren die Kunden begeistert, und so kamen sie in die zweite Runde, in der sie starke Emotionen zeigen sollten.
Louisa berichtete von einer ganz persönlichen Liebesgeschichte, Pauline erzählte von der Stärke ihres Stiefvaters. Von beiden Vorträgen waren die Kunden extrem ergriffen und berührt. Letztlich war es eine Typfrage, und da hatte Louisa die Nase knapp vorn. Eine so enge und schwierige Entscheidung haben wir wirklich selten erlebt. Für Louisa hieß das: Ab in die Wüste! Dort mimte sie dann auf dem Gelände einer alten Tankstelle Marilyn Monroe. Das Team und die Kunden waren begeistert.
Aufgerüstet
Unseren neun Verbliebenen stand wieder der Tag der Entscheidung bevor. Beim Live-Walk gab es dieses Mal Star-Alarm: Die Sängerin Katy Perry saß in unserer Jury! Zu ihrem Song sollten die Mädchen in einem extremen Outfit laufen – einer Mischung aus Rüstung und Abendkleid.
Jaqueline machte mutig den Anfang, fiel bei Katy jedoch gleich durch. Auch ihr Foto war ein hartes Stück Arbeit. Sie kämpft sehr eisern, aber sie ist einfach nicht so weit wie die anderen. Bei Laura sah man wieder deutlich das alte Problem, sie denkt zuviel nach und wirkt dadurch sehr unentspannt. Viktoria muss auch lockerer werden, so einen Totalausfall wie beim Shooting kann sie sich nicht noch mal leisten. Neele jagte uns mit einem durchdringenden Blick Angst ein, da hatte sie die Forderung nach mehr Coolness etwas missverstanden. Als sie jedoch dann einen kleinen Bauchtanz vorführte, wandelte sich unsere Angst jedoch in Freude. Louisa konnte wieder voll überzeugen –trotz ihrer geringen Größe. Pauline war diese Woche ein regelrechtes „Rundum-Sorglos-Paket“, während die sehr guten Leistungen Hannas durch ihre Tränen ein wenig getrübt wurden.
Für Jaqueline war die Reise zu Ende, wir hatten leider kein Bild für sie. Das war eine extrem schwere Entscheidung – für alle von uns. Sie kämpfte so eisern, aber letztlich fehlte zum Topmodel dann doch noch ein Stück.
Die nächste Woche bedeutet für die Mädchen: Flower Power, bunte Farben und Spaß in San Francisco! Neugierig? Dann sehen wir uns Donnerstagabend, bis dahin alles Liebe!
Eure Heidi
Nur noch neun Mädchen unter der Sonne Kaliforniens. Die Leistungsunterschiede zwischen ihnen werden immer geringer. Um den Siegeswillen noch mehr anzukurbeln, lautete das Motto für diese Woche „Extrem“:
Extremes Training, extreme Outfits, extreme Catwalks! Unser lieber Jorge hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen und kam unter den ungläubigen Blicken der Mädchen auf sagenhaft hohen Plateau-Schuhen ins Wohnzimmer der Topmodel-Villa. Im Gepäck hatte er Schuhe, die man eher als Waffen bezeichnen konnte. Neele machte den Anfang und lief vorsichtig, wie auf Stelzen, durch die Gegend – sie war auf einmal zwei Meter groß!Eine Herausforderung waren auch Lauras Absätze: hoch und dazu vorne noch rund. Höchstanforderung für die Mädchen!
Zu den extravaganten Schuhen kamen lange Kleider – die Mädchen sollten Eleganz versprühen. Als zusätzliche Schwierigkeit gab’s dazu noch eine Windmaschine. Einfach war das nicht, gerade wenn man auf dem Laufsteg eine lange Schleppe hinter sich herzieht, man muß sich vorher Gedanken machen, wie man mit so etwas umgeht. Schließlich haben aber alle den Walk heil überstanden und aus dem Balance-Übung hoffentlich etwas mitgenommen.
Schwirrende Kugel
Die nächste Challenge stand an, diesmal auf dem Dach eines Hochhauses in Downtown L.A.. Als kleiner Ansporn bestand der Preis diesmal aus tollem Schmuck. Jorge machte es vor: Er balancierte auf den Schultern eine Glaskugel, die seinen Kopf umschloss. In der Kugel selbst befanden sich wunderschöne Schmetterlinge, die natürlich umherflatterten. Das war wirklich schön und speziell. Dazu sollten die Mädchen märchenhafte Kleider mit Schleppe tragen und „schmetterlingshafte“, grazile Bewegungen machen. Alisar machte den Anfang und entpuppte sich trotz Hitze und schwierigem Outfit als wahre „Königin der Schmetterlinge“. Hanna bekam vor lauter Höhe und Hitze in dem gläsernen Helm ganz weiche Knie, während Leyla super konzentriert auf uns zulief, dabei aber völlig die Eleganz vergaß und wie ein Roboter wirkte. Jaqueline zeigte starken Kampfgeist und eisernen Willen, konnte aber nicht an das Niveau von Alisar und Pauline anknüpfen. Eine überglückliche Alisar freute sich schließlich über ihren ersten Gewinn.
Swing a little
Ein nächstes große Problem mussten wir unbedingt angehen: Die Mädchen waren immer noch viel zu steif in den Hüften. Mit Hilfe einer Bauchtanzlehrerein wollten wir das ändern. Schon bei den ersten orientalischen Klängen, die durch die Villa schwirrten, stand die ganze Truppe aufgeregt parat. Jedes Mädchen sollte ihre ganz eigene Weiblichkeit entdecken, sich wie eine Schlange winden und einfach mal verschiedene Bewegungen ausprobieren. Nur bei Neele hatten wir unsere Probleme, die Lockerheit aus der Hüfte zu kitzeln, der Rest hatte riesigen Spaß.
Alle Vögel fliegen hoch
Raus aufs Land und mitten rein in die herrlichen Obstplantagen in der Umgebung L.A.’s ging es beim nächsten Shooting. In der Maske wurden die Mädchen zu bunten Vögeln umgestylt, während ich mit unserem supernetten Fotografen Mat McCabe das Set inspizierte. Wir hatten ein überdimensionales Vogelnest samt Mega-Ei aufgebaut, in dem sich unsere angehenden Models präsentieren sollten. Die Aufgage lautete: „Zeigt uns, wie der Vogel aus dem Ei schlüpft – Ihr habt 20 Shoots!“
Wie fühlt sich ein Vogel wohl beim Schlüpfen? Um das zu zeigen, braucht es eine gute Vorstellungskraft und einen Schuss Phantasie. Leyla hatte große Probleme, sich in die Situation hineinzudenken, mit ein bisschen Hilfe schlüpfte dann aber doch noch ein kleiner Adler aus dem Ei. Viktoria war völlig überfordert, die Konzentration war weg und so konnten wir ihr nicht einen einzigen Vogelschrei entlocken, bei einem richtigen Kunden wäre so etwas eine Katastrophe. Hanna erlitt einen kleinen „Rückfall“ und konnte wieder die Tränen nicht zurückhalten. Sie ist aber mittlerweile schon sehr professionell und gab sofort wieder Vollgas. Neele meisterte die Aufgabe super, da waren wir wieder beruhigt.
Bei diesem Shoot zeigte sich ganz besonders, wie professionell und unterschiedlich die Mädchen sind. Selbst die sonst so schüchterne Alisar hoppste wie ein aufgescheuchtes Huhn im Nest herum.
Miss Monroe und die Blue Jeans
Beim nächsten Casting erwartete uns die Abordnung eines Jeans-Herstellers aus New York, die ein Mädchen mit perfektem Jeans-Po für ihre nächste Deutschland-Kampagne suchten. Das ist ein schwieriges Thema, denn entweder man hat so einen Po oder man hat ihn nicht. Da lässt sich auch nichts kaschieren. Der Kunde wollte jemand ganz besonderes, es sollte alles im 50er Jahre-Look präsentiert werden. Louisa schien da mit ihren blonden Haaren perfekt zu passen, auch ihre Größe war kein Problem. Von ihr und Pauline waren die Kunden begeistert, und so kamen sie in die zweite Runde, in der sie starke Emotionen zeigen sollten.
Louisa berichtete von einer ganz persönlichen Liebesgeschichte, Pauline erzählte von der Stärke ihres Stiefvaters. Von beiden Vorträgen waren die Kunden extrem ergriffen und berührt. Letztlich war es eine Typfrage, und da hatte Louisa die Nase knapp vorn. Eine so enge und schwierige Entscheidung haben wir wirklich selten erlebt. Für Louisa hieß das: Ab in die Wüste! Dort mimte sie dann auf dem Gelände einer alten Tankstelle Marilyn Monroe. Das Team und die Kunden waren begeistert.
Aufgerüstet
Unseren neun Verbliebenen stand wieder der Tag der Entscheidung bevor. Beim Live-Walk gab es dieses Mal Star-Alarm: Die Sängerin Katy Perry saß in unserer Jury! Zu ihrem Song sollten die Mädchen in einem extremen Outfit laufen – einer Mischung aus Rüstung und Abendkleid.
Jaqueline machte mutig den Anfang, fiel bei Katy jedoch gleich durch. Auch ihr Foto war ein hartes Stück Arbeit. Sie kämpft sehr eisern, aber sie ist einfach nicht so weit wie die anderen. Bei Laura sah man wieder deutlich das alte Problem, sie denkt zuviel nach und wirkt dadurch sehr unentspannt. Viktoria muss auch lockerer werden, so einen Totalausfall wie beim Shooting kann sie sich nicht noch mal leisten. Neele jagte uns mit einem durchdringenden Blick Angst ein, da hatte sie die Forderung nach mehr Coolness etwas missverstanden. Als sie jedoch dann einen kleinen Bauchtanz vorführte, wandelte sich unsere Angst jedoch in Freude. Louisa konnte wieder voll überzeugen –trotz ihrer geringen Größe. Pauline war diese Woche ein regelrechtes „Rundum-Sorglos-Paket“, während die sehr guten Leistungen Hannas durch ihre Tränen ein wenig getrübt wurden.
Für Jaqueline war die Reise zu Ende, wir hatten leider kein Bild für sie. Das war eine extrem schwere Entscheidung – für alle von uns. Sie kämpfte so eisern, aber letztlich fehlte zum Topmodel dann doch noch ein Stück.
Die nächste Woche bedeutet für die Mädchen: Flower Power, bunte Farben und Spaß in San Francisco! Neugierig? Dann sehen wir uns Donnerstagabend, bis dahin alles Liebe!
Eure Heidi

Sendung 11
Goldene Zeiten
Da waren’s nur noch acht… So langsam geht es schnurstracks dem Ziel entgegen – dem Traum vom Topmodel. Erst einmal sollten die Mädchen noch eine nicht allzu weite Reise machen: Es ging nach San Francisco, die Stadt, die wohl jeder aus irgendeinem Film kennt. Steile Straßenzüge, klingelnde Cable Cars und die altehrwürdige Golden Gate Bridge warteten auf uns.
Kaum war die Truppe angekommen, hatten wir schon eine Aufgabe für sie parat: „Shootet euch gegenseitig – Ihr habt drei Stunden Zeit, die Stadt ist euer Set!“ Es gab drei Gruppen – Schaffnerinnen, Hippies und Golden Girls – und jede musste in einer Art Schnitzeljagd ihr Set finden, wo sie dann jeweils den Part von Fotograf und Model einnehmen sollten.
Die Hippies durften sich - ganz natürlich - per Fahrrad fortbewegen und hatten dabei ihre liebe Mühe mit der Balance, Bremsen und ihrem Hintergrundmotiv, dem Gefängnis „Alcatraz“, das nicht so recht mit ins Bild passen wollte. Die Golden Girls veranstalteten mit ihren glitzernden Kleidern ein richtig professionelles Shooting an der Golden Gate Bridge. Und die Schaffnerinnen? Na klar, die fuhren mit dem Cable Car und klingelten was das Zeug hielt! Gewinnerinnen der Challenge waren unsere „Golden Girls“ Hanna, Laura und Neele, die sich dieses Mal einen lustigen Gewinn teilen durften: Eine Rundfahrt in einem Amphibienfahrzeug, das wie eine Ente aussah. Damit ging es über die Straße direkt in den Pazifik zu einer Rundfahrt durch den Hafen, während der Rest der Mädchen abends gemütlich durch die belebte Stadt bummelte.
Vollgas auf der Party
Der nächste Tag mit strahlend blauem Himmel brachte ein ganz besonderes und anpruchsvolles Casting mit sich – extrem wichtig waren dabei schauspielerisches Talent und die Fähigkeit, vor der Kamera richtig ausgelassen zu sein. Der bekannte Regisseur Marco Kreuzpaintner drehte einen Singstar–Werbespot für die WM. Die Devise lautete also: „Gebt Gas, tanzt, springt, singt, zeigt uns einfach, dass ihr Spaß habt!“ Die Mädchen sollten auf einem Trampolin springen und gleichzeitig performen – dabei natürlich so grazil wie möglich bleiben! Wir wollten sehen, ob sie viele Dinge gleichzeitig souverän beherrschen konnten. Im Spot später war nämlich das Model zu sehen, wie es auf Händen getragen singt und gleichzeitig noch dem Pizza-Boten die Tür aufmacht.
Viktoria machte den Anfang und wirkte zwischendurch immer wieder peinlich berührt – die Kunden wollten genau das Gegenteil sehen. Echt zu wirken ist eben exakt die Schwierigkeit an der Schauspielerei.
Neele hörte dem Kunden gar nicht erst richtig zu und wollte gleich aufs Trampolin. So etwas kommt gar nicht gut an, denn höfliche Aufmerksamkeit schafft immer Sympathien. Auch den Spaß konnte sie nicht rüberbringen.
Auch beim Rest zeigte sich, Tanzen und Singen zusammen ist gar nicht so einfach. Pauline flirtete mit Marco was das Zeug hielt, was ihn sichtlich begeisterte. Hanna warf alle Hemmungen ab und feierte drauflos – und das war so überzeugend, dass sie das Casting gewann. Sie hatte einen so starken Willen – und der wurde nun endlich einmal belohnt. Pauline stand wieder mit leeren Händen da und war verständlicherweise niedergeschlagen. Für Werbesports gebucht zu werden ist natürlich nicht zuletzt auch aus finanzieller Sicht eine wichtige Sache im Model-Business.
Das Set für den Dreh war wirklich verrückt: Eine private Wohnung, in der eine Menge Statisten eine Party veranstalteten. Unser Küken war auch sofort mittendrin und hatte sichtlichen Spaß am Dreh.
Home, sweet home
Schon ging es wieder zurück nach L.A. in die Topmodel-Villa, in der sich alle schon wie zuhause fühlten. Es klingelte, und eine völlig verdutzte Pauline stand einem strahlenden Thomas Gottschalk gegenüber. Er wollte als quasi Nachbar mal vorbeischauen, und natürlich „seiner“ Entdeckung Pauline aus „Wetten, daß...“ ein paar Tipps geben. Als er mit ihr bei den anderen Mädchen aufkreuzte, mutierte die Gruppe zum kichernden Hühnerhaufen. Das schmeichelte Thomas natürlich sehr. Dann bekam Pauline noch ein paar exklusive Tipps von Tommy. Er ist schon so lange im Business, da kann man wirklich etwas von ihm lernen.
Ein weiterer Gast besuchte die Topmodel-Villa: Harley Pasternak, ein Fitness- und Ernährungsberater, dem viele Hollywood-Prominente vetrauen – unter anderen zählen zu seinen Kunden Katy Perry, Robert Pattinson und Lady Gaga!
Fitness und Körpergefühl sind die obersten Gebote für ein Model, der Körper ist schließlich das Kapital. Harley sollte die Mädchen fit für ein Sport-Shooting am nächsten Tag am Venice Beach machen: Es ging um das Cover-Girl für eine deutsche Zeitschrift und eine daran angeschlossene, mehrseitige Fitness-Strecke. So gab es auf der Terrasse erst mal eine schöne Runde Aerobic für alle bis tief in die Nacht. Die überglückliche Leyla überzeugte den Fitness-Guru und fand sich am nächsten Tag am Strand der Jungen und Schönen wieder, um gemeinsam mit Harley die Bilderstrecke zu produzieren, was ihr mächtig Spaß machte.
Shooting mit großem Accessoire
Großes Shooting für alle – und die Ansage dazu lautete: „Benehmt Euch morgen nicht wie ein Elefant im Porzellanladen!“ Das Geheimnis wurde schnell gelüftet – wir waren im Zirkus. Die ganze Truppe war begeistert, denn diesmal waren die Fotopartner Elefanten, die eine eindrucksvolle Kulisse für ein romantisch-verspieltes Shooting bilden sollten. Also hies es ab auf den Rücken der Elefanten. Auch mit den Rüsseln beförderten die Dickhäuter unsere Grazien eine Etage höher. Pauline hatte ein sehr eigenwilliges Kleid an, sie sah aus wie ein Bonbon, hielt sich aber sehr tapfer. Alisar näherte sich vorsichtig den grauen Riesen und konnte ihre Angst und Unsicherheit nicht verbergen. Während Hanna in ihren Spitzenschuhen mehrfach von Assistenten aufgefangen werden musste, ansonsten aber einen tollen Job machte, zeigte Viktoria wieder nur einen Einheitsausdruck. Leyla und Laura waren voll bei der Sache und hatten trotz hoher Konzentration sichtlichen Spaß an der Aktion. Neele wirkte irgendwie kraftlos, als sie einem Elefanten den Rücken mit einer riesigen Bürste schrubbte.
Kleiner Freund
Die große Überraschung beim Livewalk war diesmal Cindy Crawford, die uns als Expertin zur Seite stand. Aber nicht nur Cindy machte die Mädchen ganz nervös, sondern auch Bimboo, ein kleines Äffchen. Er sollte die Mädchen auf dem Catwalk begleiten und probte mit Jorge schon mal eine Runde backstage.
Alisar machte den Anfang und lief phantastisch, das rettete ihr nach eher mäßigen Leistungen die Woche. Pauline war die Ruhe selbst und behielt die Nerven. Dringender braucht sie jedoch endlich einen Job... Während Viktoria mit ihrem starren Gesicht an uns vorbeilief, wirkte Neele leicht verkrampft – sie sollte sich dringend vor einen Spiegel stellen und Lächeln üben. Laura und Hanna hielten das Niveau ihrer guten Woche konstant. Insgesamt waren wir auf die Leistungen von allen in dieser Woche sehr stolz. Für Viktoria hatten wir jedoch leider kein Bild. Obwohl sie wirklich sehr schön ist, konnten wir keine weitere Entwicklung feststellen.
Auf die „glorreichen Sieben“ wartet in der nächsten Woche knallharte Action. Gespannt? Dann sehen wir uns hoffentlich am Donnerstag Abend wieder, bis dahin alles Liebe!
Eure Heidi
Da waren’s nur noch acht… So langsam geht es schnurstracks dem Ziel entgegen – dem Traum vom Topmodel. Erst einmal sollten die Mädchen noch eine nicht allzu weite Reise machen: Es ging nach San Francisco, die Stadt, die wohl jeder aus irgendeinem Film kennt. Steile Straßenzüge, klingelnde Cable Cars und die altehrwürdige Golden Gate Bridge warteten auf uns.
Kaum war die Truppe angekommen, hatten wir schon eine Aufgabe für sie parat: „Shootet euch gegenseitig – Ihr habt drei Stunden Zeit, die Stadt ist euer Set!“ Es gab drei Gruppen – Schaffnerinnen, Hippies und Golden Girls – und jede musste in einer Art Schnitzeljagd ihr Set finden, wo sie dann jeweils den Part von Fotograf und Model einnehmen sollten.
Die Hippies durften sich - ganz natürlich - per Fahrrad fortbewegen und hatten dabei ihre liebe Mühe mit der Balance, Bremsen und ihrem Hintergrundmotiv, dem Gefängnis „Alcatraz“, das nicht so recht mit ins Bild passen wollte. Die Golden Girls veranstalteten mit ihren glitzernden Kleidern ein richtig professionelles Shooting an der Golden Gate Bridge. Und die Schaffnerinnen? Na klar, die fuhren mit dem Cable Car und klingelten was das Zeug hielt! Gewinnerinnen der Challenge waren unsere „Golden Girls“ Hanna, Laura und Neele, die sich dieses Mal einen lustigen Gewinn teilen durften: Eine Rundfahrt in einem Amphibienfahrzeug, das wie eine Ente aussah. Damit ging es über die Straße direkt in den Pazifik zu einer Rundfahrt durch den Hafen, während der Rest der Mädchen abends gemütlich durch die belebte Stadt bummelte.
Vollgas auf der Party
Der nächste Tag mit strahlend blauem Himmel brachte ein ganz besonderes und anpruchsvolles Casting mit sich – extrem wichtig waren dabei schauspielerisches Talent und die Fähigkeit, vor der Kamera richtig ausgelassen zu sein. Der bekannte Regisseur Marco Kreuzpaintner drehte einen Singstar–Werbespot für die WM. Die Devise lautete also: „Gebt Gas, tanzt, springt, singt, zeigt uns einfach, dass ihr Spaß habt!“ Die Mädchen sollten auf einem Trampolin springen und gleichzeitig performen – dabei natürlich so grazil wie möglich bleiben! Wir wollten sehen, ob sie viele Dinge gleichzeitig souverän beherrschen konnten. Im Spot später war nämlich das Model zu sehen, wie es auf Händen getragen singt und gleichzeitig noch dem Pizza-Boten die Tür aufmacht.
Viktoria machte den Anfang und wirkte zwischendurch immer wieder peinlich berührt – die Kunden wollten genau das Gegenteil sehen. Echt zu wirken ist eben exakt die Schwierigkeit an der Schauspielerei.
Neele hörte dem Kunden gar nicht erst richtig zu und wollte gleich aufs Trampolin. So etwas kommt gar nicht gut an, denn höfliche Aufmerksamkeit schafft immer Sympathien. Auch den Spaß konnte sie nicht rüberbringen.
Auch beim Rest zeigte sich, Tanzen und Singen zusammen ist gar nicht so einfach. Pauline flirtete mit Marco was das Zeug hielt, was ihn sichtlich begeisterte. Hanna warf alle Hemmungen ab und feierte drauflos – und das war so überzeugend, dass sie das Casting gewann. Sie hatte einen so starken Willen – und der wurde nun endlich einmal belohnt. Pauline stand wieder mit leeren Händen da und war verständlicherweise niedergeschlagen. Für Werbesports gebucht zu werden ist natürlich nicht zuletzt auch aus finanzieller Sicht eine wichtige Sache im Model-Business.
Das Set für den Dreh war wirklich verrückt: Eine private Wohnung, in der eine Menge Statisten eine Party veranstalteten. Unser Küken war auch sofort mittendrin und hatte sichtlichen Spaß am Dreh.
Home, sweet home
Schon ging es wieder zurück nach L.A. in die Topmodel-Villa, in der sich alle schon wie zuhause fühlten. Es klingelte, und eine völlig verdutzte Pauline stand einem strahlenden Thomas Gottschalk gegenüber. Er wollte als quasi Nachbar mal vorbeischauen, und natürlich „seiner“ Entdeckung Pauline aus „Wetten, daß...“ ein paar Tipps geben. Als er mit ihr bei den anderen Mädchen aufkreuzte, mutierte die Gruppe zum kichernden Hühnerhaufen. Das schmeichelte Thomas natürlich sehr. Dann bekam Pauline noch ein paar exklusive Tipps von Tommy. Er ist schon so lange im Business, da kann man wirklich etwas von ihm lernen.
Ein weiterer Gast besuchte die Topmodel-Villa: Harley Pasternak, ein Fitness- und Ernährungsberater, dem viele Hollywood-Prominente vetrauen – unter anderen zählen zu seinen Kunden Katy Perry, Robert Pattinson und Lady Gaga!
Fitness und Körpergefühl sind die obersten Gebote für ein Model, der Körper ist schließlich das Kapital. Harley sollte die Mädchen fit für ein Sport-Shooting am nächsten Tag am Venice Beach machen: Es ging um das Cover-Girl für eine deutsche Zeitschrift und eine daran angeschlossene, mehrseitige Fitness-Strecke. So gab es auf der Terrasse erst mal eine schöne Runde Aerobic für alle bis tief in die Nacht. Die überglückliche Leyla überzeugte den Fitness-Guru und fand sich am nächsten Tag am Strand der Jungen und Schönen wieder, um gemeinsam mit Harley die Bilderstrecke zu produzieren, was ihr mächtig Spaß machte.
Shooting mit großem Accessoire
Großes Shooting für alle – und die Ansage dazu lautete: „Benehmt Euch morgen nicht wie ein Elefant im Porzellanladen!“ Das Geheimnis wurde schnell gelüftet – wir waren im Zirkus. Die ganze Truppe war begeistert, denn diesmal waren die Fotopartner Elefanten, die eine eindrucksvolle Kulisse für ein romantisch-verspieltes Shooting bilden sollten. Also hies es ab auf den Rücken der Elefanten. Auch mit den Rüsseln beförderten die Dickhäuter unsere Grazien eine Etage höher. Pauline hatte ein sehr eigenwilliges Kleid an, sie sah aus wie ein Bonbon, hielt sich aber sehr tapfer. Alisar näherte sich vorsichtig den grauen Riesen und konnte ihre Angst und Unsicherheit nicht verbergen. Während Hanna in ihren Spitzenschuhen mehrfach von Assistenten aufgefangen werden musste, ansonsten aber einen tollen Job machte, zeigte Viktoria wieder nur einen Einheitsausdruck. Leyla und Laura waren voll bei der Sache und hatten trotz hoher Konzentration sichtlichen Spaß an der Aktion. Neele wirkte irgendwie kraftlos, als sie einem Elefanten den Rücken mit einer riesigen Bürste schrubbte.
Kleiner Freund
Die große Überraschung beim Livewalk war diesmal Cindy Crawford, die uns als Expertin zur Seite stand. Aber nicht nur Cindy machte die Mädchen ganz nervös, sondern auch Bimboo, ein kleines Äffchen. Er sollte die Mädchen auf dem Catwalk begleiten und probte mit Jorge schon mal eine Runde backstage.
Alisar machte den Anfang und lief phantastisch, das rettete ihr nach eher mäßigen Leistungen die Woche. Pauline war die Ruhe selbst und behielt die Nerven. Dringender braucht sie jedoch endlich einen Job... Während Viktoria mit ihrem starren Gesicht an uns vorbeilief, wirkte Neele leicht verkrampft – sie sollte sich dringend vor einen Spiegel stellen und Lächeln üben. Laura und Hanna hielten das Niveau ihrer guten Woche konstant. Insgesamt waren wir auf die Leistungen von allen in dieser Woche sehr stolz. Für Viktoria hatten wir jedoch leider kein Bild. Obwohl sie wirklich sehr schön ist, konnten wir keine weitere Entwicklung feststellen.
Auf die „glorreichen Sieben“ wartet in der nächsten Woche knallharte Action. Gespannt? Dann sehen wir uns hoffentlich am Donnerstag Abend wieder, bis dahin alles Liebe!
Eure Heidi

Sendung 12
Der Fall der glorreichen Sieben
„Jetzt haben wir nur noch sieben Chicas!“, wie Jorge so schön sagte. Die Zeit bis zum Finale wird immer knapper. In dieser Woche galt das Motto „Fitness, Schauspielerei und eine gewisse Leichtigkeit“. Gerade in dem Moment, als unsere Mädchen aus dem Frühstück einen gemütlichen Brunch machen wollten, kam unsere Ansage: „Sportsachen an und raus!“ Ziel war eine Sporthalle, wo die Truppe von Stunt-Frau Cassandra schon erwartet wurde. Sie gab ein Training „für den perfekten Fall“, schließlich passiert es selbst Profis immer mal wieder, dass sie auf dem Laufsteg stolpern und sich gut abfangen müssen. Anfangs glichen die „Fälle“ eher Purzelbäumen, doch Cassandra und Kristian sorgten dann schon für den richtigen Pep und so wurde es ein Riesen-Spaß für die ganze Mannschaft.
Nach erfolgreich absolviertem Stunt-Training fuhren wir direkt in den Fashion-District, wo bei einem Casting Models für eine prominente Shop-Eröffnung am Abend gesucht wurden. Pauline war nervös, denn sie hatte ihren ersten Job schließlich am nötigsten.
Die Mädchen sollten vor dem Kunden so tun, als wären sie auf einem roten Teppich und würden für die Kameras lächeln. Sie sollten ausnahmsweise eben nicht wie ein Model auf dem Catwalk wirken, sondern zeigen, wie sie diesen Augenblick genießen. Den Job bekamen schließlich die überglückliche Pauline, eine fassungslose Alisar und Laura. Sie machten am Abend einen hervorragenden Job und hielten, ohne mit der Wimper zu zucken, drei Stunden auf den schmalen Podesten ihre Posen. Im Mittelpunkt zu stehen war anfangs noch schwierig, aber unsere „Profis“ gewöhnten sich ganz schnell daran.
Shoppe um Dein Leben
Der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm, und so fuhr die Truppe am nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe zum Action-Set, das als solches erst gar nicht zu erkennen war. Eine Straße in der ruhigen Vorstadt – wo sollte denn da Action sein? Als ich zusammen mit Regisseur Thomas im Kamerawagen um die Ecke bog, sah man erstaunte Gesichter. Kein Foto-Shoot diesmal, einen ganzen Werbespot durften die Mädchen drehen. Der Plot war simpel, aber gar nicht so einfach umzusetzen: „Es ist Schlussverkauf – schnapp Dir die Tüten und renn um Dein Leben. Stolpere dann formvollendet auf dem Gehsteig.“ Das Schwierige dabei ist, den perfekten Gesichtsausdruck zu behalten. Das fällt beim Rennen schwer und deshalb mussten wir die Einstellung häufiger drehen – was auch mehrfaches Rennen bedeutete! Neele machte den Anfang und hatte wieder leichte Probleme mit Ihrem Gesichtsausdruck, der nicht so recht die geforderte Shoppingfreude wiederspiegelte. Der „gekonnte“ Aufschlag auf der Sicherheitsmatte stimmte Thomas dann auf jeden Fall wieder zufrieden. Alisar rannte zwar auf die falsche Straßenseite, verblüffte aber mit einem wahnsinnigen Tempo. Sie strahlte und lachte, das sah echt super aus. Von Schüchternheit war auf jeden Fall nichts zu spüren. Louisa verwechselte das bewusste Stolpern mit einem Hechtsprung und landete immer mit ihrem Gesicht auf der Matte. Hanna gab Vollgas und flog fast über die Matte hinweg. Dabei kam völlig aus der Puste, so dass wir Sorge hatten, ihr könnten wieder die Tränen kommen, aber sie blieb stark. Wie eine Bob-Fahrerin jagte Pauline über das Set dem Ziel Matte entgegen, da gab’s kein Rechts und Links. Laura hatte diesmal Probleme, da sie große Angst hatte, sich beim Sturz zu verletzen. Da musste sie aber durch, und wir bekamen zu guter Letzt noch eine passable Aufnahme hin.
Es war ein wirklich lustiger Dreh, denn die Anwohner beobachteten unser Treiben amüsiert aus ihren Vorgärten. Wir mischten uns einfach unter die Leute und machten Fotos mit ihnen – als Dankeschön schmiss eine Familie sogar den Grill an und kredenzte uns Würstchen!
Mach uns die Hilton!
Das immer näher rückende Ziel von „Germanys next Topmodel“ ist unter anderem das Cover der Cosmopolitan. Also ging es zum Casting für ein 10-Seiten-Editorial in genau diesem Magazin, damit die Mädchen mal sehen, wie so ein großes Medium arbeitet. Thema war: It-Girls, wie sie feiern, wie sie leben, was sie tragen.
Hanna und Neele begannen und wirkten wunderbar lasziv und arrogant – perfekt! Leyla und Louisa schlossen sich an und spielten ebenfalls ausgezeichnet. Allein Louisas Größe war wieder ein „kleines“ Manko. Alisar hatte einige Schwierigkeiten mit der Aufgabe und wirkte eher gelangweilt anstatt sich als verwöhntes Luxus-Girl zu präsentieren. Den Job bekamen dann das Dreamteam Neele/Hanna und die blonde Laura. Louisa war geknickt und die Rivalität zwischen Laura und Louisa war deutlich zu spüren. In so einer kleinen Gruppe gibt es immer weniger Rückzugsmöglichkeiten, auch damit muss man umgehen können. Der Shoot am Pool dann war großes Kino: Neele mit Cocktail in der Linken und Hündchen in der Rechten – ein Bild für die Götter.
Arm in Arm und mit High-Heels sollten die drei dann gemeinsam einen kleinen Sprung machen. Nach ein paar Anläufen klappte das dann auch synchron und ohne Sturz. Mit Sektglas in der Hand und Sonnenuntergang im Hintergrund wurden unsere drei It-Girls dann final geshootet, die Truppe von der Cosmopolitan war extrem zufrieden.
Dancing Queens
Zeit für den Live-Walk vor der Jury. Dafür hatte sich Jorge etwas Besonderes ausgedacht: Er studierte mit den Mädchen eine richtige kleine Choreografie samt coolem Spazierstock, mit dem gepost werden sollte, ein. Das war eher Tänzchen als Live-Walk. Eine solche körperliche Aktion vor Augen, wurde Neele und Alisar schon ganz mulmig. Die Zeit drängte jedoch, es waren nur noch zwei Stunden bis zur Entscheidung. Tänzerisch weniger begabt zu sein, darf jedoch nicht als Ausrede gelten, so etwas muss man als Herausforderung sehen und Unsicherheiten durch Improvisation überspielen.
Große Überraschung – Jorge saß diesmal in der Jury an unserer Seite. Das war erst mal ein Schock für die Mädchen, denn erstens kennen sie ihn gut, und zweitens hatte er sie beim Training unterstützt und kannte somit die Schwächen. Dazu kam noch, dass die ungewöhnlichen Outfits das Tanzen zusätzlich erschwerten.
Alisar fing an, vergaß die Schrittfolge, blieb einfach stehen und musste lachen. Kurz vor dem Ziel darf so etwas nicht passieren, deshalb war uns ganz und gar nicht nach scherzen zumute – gerade weil wir wissen, dass sie mittlerweile auch ganz anders kann. Pauline legte nach, sie vergaß zwar die Hälfte, was man ihr aber nicht amerkte, da sie unbeirrt weitermachte. Tänzelnd und strahlend bewegte sich Hanna über die Fläche. Man merkte, wie viel Power sie hat, deshalb fand der Regisseur sie beim Dreh auch am besten. Neeles Woche war ein Flop, das wusste sie auch, daher musste sie sich besonders anstrengen. Beim Dreh war Laura die schlechteste, wie immer dachte sie zuviel nach und ließ zu wenig geschehen, während Leyla es endlich schaffte uns verschiedene Gesichtsausdrücke zu präsentieren und zu lächeln! Louisa war auf dem Walk ein regelrechter Vamp – die Bewegungen waren rund und sexy, die geborene Tänzerin. Die Castings liefen zwar nicht so gut, aber es war toll zu sehen, wie viel Energie sie in die Sache steckte.
Die Entscheidung war der blanke Horror – jedes der Mädchen ist so gut, jede hat ihre Nische gefunden, die sie ausfüllt. Und da wir uns partout nicht entscheiden konnten, bekamen die glorreichen Sieben alle noch einmal eine ganze Woche Zeit, um zu zeigen, dass sie es würdig sind, Topmodel zu werden. Anstatt eines Fotos bekam diesmal jede eine DVD mit ihrem Spot.
Nächste Woche wird es besonders spannend – es entscheidet sich, wie unsere Top 5 aussehen, denn gleich zwei Mädchen müssen uns verlassen. Ich hoffe, Ihr fiebert fleißig mit mir mit!
Bis dahin alles Liebe,
Eure Heidi!
„Jetzt haben wir nur noch sieben Chicas!“, wie Jorge so schön sagte. Die Zeit bis zum Finale wird immer knapper. In dieser Woche galt das Motto „Fitness, Schauspielerei und eine gewisse Leichtigkeit“. Gerade in dem Moment, als unsere Mädchen aus dem Frühstück einen gemütlichen Brunch machen wollten, kam unsere Ansage: „Sportsachen an und raus!“ Ziel war eine Sporthalle, wo die Truppe von Stunt-Frau Cassandra schon erwartet wurde. Sie gab ein Training „für den perfekten Fall“, schließlich passiert es selbst Profis immer mal wieder, dass sie auf dem Laufsteg stolpern und sich gut abfangen müssen. Anfangs glichen die „Fälle“ eher Purzelbäumen, doch Cassandra und Kristian sorgten dann schon für den richtigen Pep und so wurde es ein Riesen-Spaß für die ganze Mannschaft.
Nach erfolgreich absolviertem Stunt-Training fuhren wir direkt in den Fashion-District, wo bei einem Casting Models für eine prominente Shop-Eröffnung am Abend gesucht wurden. Pauline war nervös, denn sie hatte ihren ersten Job schließlich am nötigsten.
Die Mädchen sollten vor dem Kunden so tun, als wären sie auf einem roten Teppich und würden für die Kameras lächeln. Sie sollten ausnahmsweise eben nicht wie ein Model auf dem Catwalk wirken, sondern zeigen, wie sie diesen Augenblick genießen. Den Job bekamen schließlich die überglückliche Pauline, eine fassungslose Alisar und Laura. Sie machten am Abend einen hervorragenden Job und hielten, ohne mit der Wimper zu zucken, drei Stunden auf den schmalen Podesten ihre Posen. Im Mittelpunkt zu stehen war anfangs noch schwierig, aber unsere „Profis“ gewöhnten sich ganz schnell daran.
Shoppe um Dein Leben
Der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm, und so fuhr die Truppe am nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe zum Action-Set, das als solches erst gar nicht zu erkennen war. Eine Straße in der ruhigen Vorstadt – wo sollte denn da Action sein? Als ich zusammen mit Regisseur Thomas im Kamerawagen um die Ecke bog, sah man erstaunte Gesichter. Kein Foto-Shoot diesmal, einen ganzen Werbespot durften die Mädchen drehen. Der Plot war simpel, aber gar nicht so einfach umzusetzen: „Es ist Schlussverkauf – schnapp Dir die Tüten und renn um Dein Leben. Stolpere dann formvollendet auf dem Gehsteig.“ Das Schwierige dabei ist, den perfekten Gesichtsausdruck zu behalten. Das fällt beim Rennen schwer und deshalb mussten wir die Einstellung häufiger drehen – was auch mehrfaches Rennen bedeutete! Neele machte den Anfang und hatte wieder leichte Probleme mit Ihrem Gesichtsausdruck, der nicht so recht die geforderte Shoppingfreude wiederspiegelte. Der „gekonnte“ Aufschlag auf der Sicherheitsmatte stimmte Thomas dann auf jeden Fall wieder zufrieden. Alisar rannte zwar auf die falsche Straßenseite, verblüffte aber mit einem wahnsinnigen Tempo. Sie strahlte und lachte, das sah echt super aus. Von Schüchternheit war auf jeden Fall nichts zu spüren. Louisa verwechselte das bewusste Stolpern mit einem Hechtsprung und landete immer mit ihrem Gesicht auf der Matte. Hanna gab Vollgas und flog fast über die Matte hinweg. Dabei kam völlig aus der Puste, so dass wir Sorge hatten, ihr könnten wieder die Tränen kommen, aber sie blieb stark. Wie eine Bob-Fahrerin jagte Pauline über das Set dem Ziel Matte entgegen, da gab’s kein Rechts und Links. Laura hatte diesmal Probleme, da sie große Angst hatte, sich beim Sturz zu verletzen. Da musste sie aber durch, und wir bekamen zu guter Letzt noch eine passable Aufnahme hin.
Es war ein wirklich lustiger Dreh, denn die Anwohner beobachteten unser Treiben amüsiert aus ihren Vorgärten. Wir mischten uns einfach unter die Leute und machten Fotos mit ihnen – als Dankeschön schmiss eine Familie sogar den Grill an und kredenzte uns Würstchen!
Mach uns die Hilton!
Das immer näher rückende Ziel von „Germanys next Topmodel“ ist unter anderem das Cover der Cosmopolitan. Also ging es zum Casting für ein 10-Seiten-Editorial in genau diesem Magazin, damit die Mädchen mal sehen, wie so ein großes Medium arbeitet. Thema war: It-Girls, wie sie feiern, wie sie leben, was sie tragen.
Hanna und Neele begannen und wirkten wunderbar lasziv und arrogant – perfekt! Leyla und Louisa schlossen sich an und spielten ebenfalls ausgezeichnet. Allein Louisas Größe war wieder ein „kleines“ Manko. Alisar hatte einige Schwierigkeiten mit der Aufgabe und wirkte eher gelangweilt anstatt sich als verwöhntes Luxus-Girl zu präsentieren. Den Job bekamen dann das Dreamteam Neele/Hanna und die blonde Laura. Louisa war geknickt und die Rivalität zwischen Laura und Louisa war deutlich zu spüren. In so einer kleinen Gruppe gibt es immer weniger Rückzugsmöglichkeiten, auch damit muss man umgehen können. Der Shoot am Pool dann war großes Kino: Neele mit Cocktail in der Linken und Hündchen in der Rechten – ein Bild für die Götter.
Arm in Arm und mit High-Heels sollten die drei dann gemeinsam einen kleinen Sprung machen. Nach ein paar Anläufen klappte das dann auch synchron und ohne Sturz. Mit Sektglas in der Hand und Sonnenuntergang im Hintergrund wurden unsere drei It-Girls dann final geshootet, die Truppe von der Cosmopolitan war extrem zufrieden.
Dancing Queens
Zeit für den Live-Walk vor der Jury. Dafür hatte sich Jorge etwas Besonderes ausgedacht: Er studierte mit den Mädchen eine richtige kleine Choreografie samt coolem Spazierstock, mit dem gepost werden sollte, ein. Das war eher Tänzchen als Live-Walk. Eine solche körperliche Aktion vor Augen, wurde Neele und Alisar schon ganz mulmig. Die Zeit drängte jedoch, es waren nur noch zwei Stunden bis zur Entscheidung. Tänzerisch weniger begabt zu sein, darf jedoch nicht als Ausrede gelten, so etwas muss man als Herausforderung sehen und Unsicherheiten durch Improvisation überspielen.
Große Überraschung – Jorge saß diesmal in der Jury an unserer Seite. Das war erst mal ein Schock für die Mädchen, denn erstens kennen sie ihn gut, und zweitens hatte er sie beim Training unterstützt und kannte somit die Schwächen. Dazu kam noch, dass die ungewöhnlichen Outfits das Tanzen zusätzlich erschwerten.
Alisar fing an, vergaß die Schrittfolge, blieb einfach stehen und musste lachen. Kurz vor dem Ziel darf so etwas nicht passieren, deshalb war uns ganz und gar nicht nach scherzen zumute – gerade weil wir wissen, dass sie mittlerweile auch ganz anders kann. Pauline legte nach, sie vergaß zwar die Hälfte, was man ihr aber nicht amerkte, da sie unbeirrt weitermachte. Tänzelnd und strahlend bewegte sich Hanna über die Fläche. Man merkte, wie viel Power sie hat, deshalb fand der Regisseur sie beim Dreh auch am besten. Neeles Woche war ein Flop, das wusste sie auch, daher musste sie sich besonders anstrengen. Beim Dreh war Laura die schlechteste, wie immer dachte sie zuviel nach und ließ zu wenig geschehen, während Leyla es endlich schaffte uns verschiedene Gesichtsausdrücke zu präsentieren und zu lächeln! Louisa war auf dem Walk ein regelrechter Vamp – die Bewegungen waren rund und sexy, die geborene Tänzerin. Die Castings liefen zwar nicht so gut, aber es war toll zu sehen, wie viel Energie sie in die Sache steckte.
Die Entscheidung war der blanke Horror – jedes der Mädchen ist so gut, jede hat ihre Nische gefunden, die sie ausfüllt. Und da wir uns partout nicht entscheiden konnten, bekamen die glorreichen Sieben alle noch einmal eine ganze Woche Zeit, um zu zeigen, dass sie es würdig sind, Topmodel zu werden. Anstatt eines Fotos bekam diesmal jede eine DVD mit ihrem Spot.
Nächste Woche wird es besonders spannend – es entscheidet sich, wie unsere Top 5 aussehen, denn gleich zwei Mädchen müssen uns verlassen. Ich hoffe, Ihr fiebert fleißig mit mir mit!
Bis dahin alles Liebe,
Eure Heidi!

Sendung 13
Worthülsen und Sprachsalat
In der vorangegangenen Woche bekam jedes Mädchen ein Foto überreicht. Mit allen weiterarbeiten zu können war natürlich schön, allerdings mussten nun zwei auf einmal gehen. Harte Entscheidungen warteten auf uns, uns so fing eine der wohl spannendsten Wochen der Staffel gleich mit einer Challenge an. Sprache war das Stichwort:
Die Mädchen sollten einen Zungenbrecher lernen und ihn vor laufender Kamera möglichst fehlerfrei zum Besten geben, wobei das Ganze als Training für ein TV-Spot-Casting gedacht war. Um die Spannung und die Konzentration zu steigern, hatte jede nur einen einzigen Versuch. Ein „One-Take-Wonder“ war jetzt gefragt.
Laura, Alisar und Pauline übten mit mir zusammen. Irgendwann hatten wir uns vor lauter Üben so verheddert, dass wir kein normales Wort mehr herausbrachten. Unter Kristians fachkundiger Anleitung trainierten Hanna und Neele eifrig im Pool, während Louisa und Leyla im Badezimmer versuchten, die schwierigen Wörter aneinanderzureihen. Schnell war die Zeit vorbei und der Dreh konnte beginnen:
Alisar verblüffte mal wieder mit ungeahnt erotischer Ausstrahlung, sie hat wirklich immer noch irgendein Ass im Ärmel. Auch Neele konnte mit lasziver Attitude punkten, während Louisa und Leyla mit Badeschaum um sich pusteten. Bei Hanna erlitten wir einen kurzen Herzstillstand – sie hörte einfach mitten im Satz auf. Gott sei Dank riss sie sich dann aber schnell wieder zusammen.
Alisar und Leyla konnten uns überzeugen und durften als Gewinn mit mir zusammen ausgiebig auf dem Rodeo Drive shoppen gehen. Das war toll, stundenlang probierten wir Outfits an, gaben uns Tipps, und ich schaffte es, Alisar von kraftvollen Farben zu überzeugen.
Kalifornische Schlammkur
Wir verließen L.A. und fanden uns mitten in der Wüste zwischen Kakteen und Geröll wieder. Was sollte nun wieder passieren? Ein Foto-Shooting mit Gilles Bensimon stand an. Er ist ein weltweit bekannter Fotograf, mit dem ich schon unzählige Shootings gemacht hatte und außerdem noch der Kreativdirektor des Magazins ELLE. Die Outfits bestanden aus einer Art Urwald-Bikini und das Set war ein Schlammbad in dem sich die Mädchen wälzen sollten! Neele war die erste und schaute etwas irritiert, stieg dann aber neugierig in den Matsch und suhlte sich mit großer Freude. Trotz des feuchten Erdreichs um ihren Körper sollte sie Sexyness ausstrahlen, was mit so viel Dreck gar nicht einfach ist. Als sie mit der halbgetrockneten Erdkruste am Körper dann an der Garderobe eintraf, schallten ihr erst einmal entsetzte Schreie von den anderen entgegen.
Alisar war die nächste und präsentierte sich sehr beeindruckend als Schlamm-Queen höchst-persönlich. Pauline hat ja ohnehin schon viele Haare, mit der unfreiwilligen und schweren Spezialkur auf dem Kopf geriet sie ins Wanken. Einen regelrechten Schlamm-Walzer vollführte Hanna, die sich im leichten Dreivierteltakt sexy hin und her wiegte – obwohl sie der festen Überzeugung war wie „ins Gülle-Fass gefallen“ auszusehen. Louisa fühlte sich nicht ganz wohl in ihrer „neuen“ Haut, das merkte man ihr leider an.
Schön essen
Jetzt sollte sich zeigen, wer beim Sprachtraining richtig mitgemacht hat: Das Casting für einen Joghurt-Spot stand an. Ein großer Hersteller von Molkereiprodukten suchte ein ganz natürliches Mädchen für einen TV-Werbespot. Aufgabe war, zwei verschiedene Gemüter darzustellen. Leyla legte los und zeigte sich erst schüchtern-verspielt, dann ganz sexy und wild mit dem Casting-Direktor flirtend. Um zu sehen, wie wandlungsfähig die Mädchen sind, wollte der Kunde dann spontan angeschrien werden. Alisar fiel in alte Muster zurück und fing unsicher an zu lachen, während Pauline mit ihrem ausdrucksstarkem Löwengebrüll allen eine Gänsehaut bescherte.
Dann sollte – samt Joghurt in der Hand - der Satz aus dem Spot vorgetragen werden, einmal schüchtern und einmal sexy: „Ob ich die Schönheit mit Löffeln gegessen habe – wer weiß?!“ Neele hatte dabei wieder Probleme mit ihrer Natürlichkeit, ein Lächeln fiel ihr schwer. Die beiden letzten Blonden, Laura und Louisa, waren die Verführung in Person. Da bekam man spontan Lust auf einen Joghurt . Die Entscheidung dauerte eine ganze Weile, der Kunde konnte sich schwer zwischen Laura, Louisa und Pauline entscheiden. Letztlich war es eine Typfrage, die Louisa mit ihrer fröhlichen Art für sich entscheiden.
Jorge und Joghurt
Der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm, und so weckte Jorge seine „Chicas“ mit guter Laune zum Morgenapell in der Topmodel-Villa. Beim Catwalk-Training sollten verschiedene Emotionen im Vordergrund stehen, denn diese müssen die Mädchen auf Knopfdruck beherrschen. Neele musste sich stark konzentrieren: Ihr Walk ist sehr gut, aber oftmals sieht man ihr die Freude an der Arbeit nicht an. Jorge wurde auf einmal richtig sauer und schrie Neele an. So laut wurde er noch nie, der Schreck saß bei allen tief. Aber – Entwarnung – er wollte ihr nur spaßeshalber ein bisschen Angst machen. Ist ja schließlich auch eine Emotion. Neele sollte nun Jorge anschreien, richtig aus sich heraus gehen und ihm ihre Wut deutlich zeigen. Plötzlich brach es aus ihr heraus – oooh, kann sie wütend werden…! Den sprichwörtlich „bösen Blick“ hatte Pauline perfekt drauf, Hanna heulte munter drauflos, was für Gänsehaut sorgte. Das „Tal der Tränen“ ist schließlich ihre Spezialität, aber auch der ansonsten eher kühlen Laura kullerten ein paar Tränchen über die Wange. Zum Abschluss zeigte uns Neele ihr schönstes Lächeln, was uns zeigte, wie richtig und wichtig das Training gewesen war.
Unterdessen, am Rande L.A.‘s auf einem Hügel, schwebte Louisa feenhaft über eine Wiese. Der TV-Spot wurde gedreht. Sie nahm alle Anweisungen auf und setzte sie perfekt um, was beim Kunden wahre Verzückungen hervorrief. Ihren Spitznamen hatte sie schnell weg am Set: die kleine Brigitte Bardot!
Come as you are
Am Entscheidungstag war schon morgens die große Anspannung zu bemerken, wirklich jede hatte diesmal Angst rauszufliegen. Beim Live-Walk sollten sich die Mädchen so darstellen, wie sie sich selbst sehen. Egal ob sexy, elegant, kindlich oder verspielt - wir wollten Authentizität sehen. Mit in der Jury saß dieses Mal Gilles Bensimon.
Alisar zeigte, dass sie gar nicht so schüchtern ist, wie sie immer tut, sondern auch ganz anders kann. Sie hätte das zwar extremer darstellen können, ihr tolles Foto-Shooting riss das aber raus. Dann kam die kleine Überraschung: Jedes Mädchen sollte uns diesmal sagen, welche zwei Konkurentinnen nicht in die Top Five passen würden. Das ist eine harte und schwere Entscheidung, aber es sollte uns auch den Kampfeswillen und die Kritikfähigkeit jeder Einzelnen zeigen. Alisar konnte vor lauter Angst keine Entscheidung treffen und manövrierte sich unbewusst aufs Abstellgleis.
Leyla präsentierte sich als freches City-Girl. Sie wollte zeigen, dass sie rockig, stylisch, sexy ist. So sahen wir sie aber gar nicht – eher als sportlich und zurückhaltend. Pauline wollte sich locker, lässig und fröhlich darstellen – das gelang ihr, und so konnte sie ein eher mittelmäßiges Shooting ausgleichen. Durchgeknallt und eigen zeigte sich Neele – sie wollte zeigen, dass sie auch nett sein kann und glänzte darüber hinaus durch ein tolles Shooting. Hanna zeigte sich als lässige, verspielte und lustige junge Frau. Obwohl die alte, unsichere Hanna noch oft zum Vorschein kam, punktete sie mit einem grandiosen Shooting.
Lauras Lauf war schwierig – das Shooting allerdings top. Das freche Girl - wie immer - war Louisa. Leider wirkte sie eher wie eine Tänzerin und hat Probleme damit seriös rüberzukommen. Beim Shooting war sie zwar Mittelmaß, trotzdem ist es Wahnsinn, was sie trotz ihrer Größe für einen Eindruck macht.
Nach langem Besprechen und dem Wälzen unzähliger Fotos entschieden wir uns dafür, Pauline und Leyla kein Bild zu überreichen. Nächste Woche steht unseren letzten Fünf das Shooting für die Cosmopolitan ins Haus – es wird immer enger!
Bis dahin alles Liebe, Eure Heidi!
In der vorangegangenen Woche bekam jedes Mädchen ein Foto überreicht. Mit allen weiterarbeiten zu können war natürlich schön, allerdings mussten nun zwei auf einmal gehen. Harte Entscheidungen warteten auf uns, uns so fing eine der wohl spannendsten Wochen der Staffel gleich mit einer Challenge an. Sprache war das Stichwort:
Die Mädchen sollten einen Zungenbrecher lernen und ihn vor laufender Kamera möglichst fehlerfrei zum Besten geben, wobei das Ganze als Training für ein TV-Spot-Casting gedacht war. Um die Spannung und die Konzentration zu steigern, hatte jede nur einen einzigen Versuch. Ein „One-Take-Wonder“ war jetzt gefragt.
Laura, Alisar und Pauline übten mit mir zusammen. Irgendwann hatten wir uns vor lauter Üben so verheddert, dass wir kein normales Wort mehr herausbrachten. Unter Kristians fachkundiger Anleitung trainierten Hanna und Neele eifrig im Pool, während Louisa und Leyla im Badezimmer versuchten, die schwierigen Wörter aneinanderzureihen. Schnell war die Zeit vorbei und der Dreh konnte beginnen:
Alisar verblüffte mal wieder mit ungeahnt erotischer Ausstrahlung, sie hat wirklich immer noch irgendein Ass im Ärmel. Auch Neele konnte mit lasziver Attitude punkten, während Louisa und Leyla mit Badeschaum um sich pusteten. Bei Hanna erlitten wir einen kurzen Herzstillstand – sie hörte einfach mitten im Satz auf. Gott sei Dank riss sie sich dann aber schnell wieder zusammen.
Alisar und Leyla konnten uns überzeugen und durften als Gewinn mit mir zusammen ausgiebig auf dem Rodeo Drive shoppen gehen. Das war toll, stundenlang probierten wir Outfits an, gaben uns Tipps, und ich schaffte es, Alisar von kraftvollen Farben zu überzeugen.
Kalifornische Schlammkur
Wir verließen L.A. und fanden uns mitten in der Wüste zwischen Kakteen und Geröll wieder. Was sollte nun wieder passieren? Ein Foto-Shooting mit Gilles Bensimon stand an. Er ist ein weltweit bekannter Fotograf, mit dem ich schon unzählige Shootings gemacht hatte und außerdem noch der Kreativdirektor des Magazins ELLE. Die Outfits bestanden aus einer Art Urwald-Bikini und das Set war ein Schlammbad in dem sich die Mädchen wälzen sollten! Neele war die erste und schaute etwas irritiert, stieg dann aber neugierig in den Matsch und suhlte sich mit großer Freude. Trotz des feuchten Erdreichs um ihren Körper sollte sie Sexyness ausstrahlen, was mit so viel Dreck gar nicht einfach ist. Als sie mit der halbgetrockneten Erdkruste am Körper dann an der Garderobe eintraf, schallten ihr erst einmal entsetzte Schreie von den anderen entgegen.
Alisar war die nächste und präsentierte sich sehr beeindruckend als Schlamm-Queen höchst-persönlich. Pauline hat ja ohnehin schon viele Haare, mit der unfreiwilligen und schweren Spezialkur auf dem Kopf geriet sie ins Wanken. Einen regelrechten Schlamm-Walzer vollführte Hanna, die sich im leichten Dreivierteltakt sexy hin und her wiegte – obwohl sie der festen Überzeugung war wie „ins Gülle-Fass gefallen“ auszusehen. Louisa fühlte sich nicht ganz wohl in ihrer „neuen“ Haut, das merkte man ihr leider an.
Schön essen
Jetzt sollte sich zeigen, wer beim Sprachtraining richtig mitgemacht hat: Das Casting für einen Joghurt-Spot stand an. Ein großer Hersteller von Molkereiprodukten suchte ein ganz natürliches Mädchen für einen TV-Werbespot. Aufgabe war, zwei verschiedene Gemüter darzustellen. Leyla legte los und zeigte sich erst schüchtern-verspielt, dann ganz sexy und wild mit dem Casting-Direktor flirtend. Um zu sehen, wie wandlungsfähig die Mädchen sind, wollte der Kunde dann spontan angeschrien werden. Alisar fiel in alte Muster zurück und fing unsicher an zu lachen, während Pauline mit ihrem ausdrucksstarkem Löwengebrüll allen eine Gänsehaut bescherte.
Dann sollte – samt Joghurt in der Hand - der Satz aus dem Spot vorgetragen werden, einmal schüchtern und einmal sexy: „Ob ich die Schönheit mit Löffeln gegessen habe – wer weiß?!“ Neele hatte dabei wieder Probleme mit ihrer Natürlichkeit, ein Lächeln fiel ihr schwer. Die beiden letzten Blonden, Laura und Louisa, waren die Verführung in Person. Da bekam man spontan Lust auf einen Joghurt . Die Entscheidung dauerte eine ganze Weile, der Kunde konnte sich schwer zwischen Laura, Louisa und Pauline entscheiden. Letztlich war es eine Typfrage, die Louisa mit ihrer fröhlichen Art für sich entscheiden.
Jorge und Joghurt
Der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm, und so weckte Jorge seine „Chicas“ mit guter Laune zum Morgenapell in der Topmodel-Villa. Beim Catwalk-Training sollten verschiedene Emotionen im Vordergrund stehen, denn diese müssen die Mädchen auf Knopfdruck beherrschen. Neele musste sich stark konzentrieren: Ihr Walk ist sehr gut, aber oftmals sieht man ihr die Freude an der Arbeit nicht an. Jorge wurde auf einmal richtig sauer und schrie Neele an. So laut wurde er noch nie, der Schreck saß bei allen tief. Aber – Entwarnung – er wollte ihr nur spaßeshalber ein bisschen Angst machen. Ist ja schließlich auch eine Emotion. Neele sollte nun Jorge anschreien, richtig aus sich heraus gehen und ihm ihre Wut deutlich zeigen. Plötzlich brach es aus ihr heraus – oooh, kann sie wütend werden…! Den sprichwörtlich „bösen Blick“ hatte Pauline perfekt drauf, Hanna heulte munter drauflos, was für Gänsehaut sorgte. Das „Tal der Tränen“ ist schließlich ihre Spezialität, aber auch der ansonsten eher kühlen Laura kullerten ein paar Tränchen über die Wange. Zum Abschluss zeigte uns Neele ihr schönstes Lächeln, was uns zeigte, wie richtig und wichtig das Training gewesen war.
Unterdessen, am Rande L.A.‘s auf einem Hügel, schwebte Louisa feenhaft über eine Wiese. Der TV-Spot wurde gedreht. Sie nahm alle Anweisungen auf und setzte sie perfekt um, was beim Kunden wahre Verzückungen hervorrief. Ihren Spitznamen hatte sie schnell weg am Set: die kleine Brigitte Bardot!
Come as you are
Am Entscheidungstag war schon morgens die große Anspannung zu bemerken, wirklich jede hatte diesmal Angst rauszufliegen. Beim Live-Walk sollten sich die Mädchen so darstellen, wie sie sich selbst sehen. Egal ob sexy, elegant, kindlich oder verspielt - wir wollten Authentizität sehen. Mit in der Jury saß dieses Mal Gilles Bensimon.
Alisar zeigte, dass sie gar nicht so schüchtern ist, wie sie immer tut, sondern auch ganz anders kann. Sie hätte das zwar extremer darstellen können, ihr tolles Foto-Shooting riss das aber raus. Dann kam die kleine Überraschung: Jedes Mädchen sollte uns diesmal sagen, welche zwei Konkurentinnen nicht in die Top Five passen würden. Das ist eine harte und schwere Entscheidung, aber es sollte uns auch den Kampfeswillen und die Kritikfähigkeit jeder Einzelnen zeigen. Alisar konnte vor lauter Angst keine Entscheidung treffen und manövrierte sich unbewusst aufs Abstellgleis.
Leyla präsentierte sich als freches City-Girl. Sie wollte zeigen, dass sie rockig, stylisch, sexy ist. So sahen wir sie aber gar nicht – eher als sportlich und zurückhaltend. Pauline wollte sich locker, lässig und fröhlich darstellen – das gelang ihr, und so konnte sie ein eher mittelmäßiges Shooting ausgleichen. Durchgeknallt und eigen zeigte sich Neele – sie wollte zeigen, dass sie auch nett sein kann und glänzte darüber hinaus durch ein tolles Shooting. Hanna zeigte sich als lässige, verspielte und lustige junge Frau. Obwohl die alte, unsichere Hanna noch oft zum Vorschein kam, punktete sie mit einem grandiosen Shooting.
Lauras Lauf war schwierig – das Shooting allerdings top. Das freche Girl - wie immer - war Louisa. Leider wirkte sie eher wie eine Tänzerin und hat Probleme damit seriös rüberzukommen. Beim Shooting war sie zwar Mittelmaß, trotzdem ist es Wahnsinn, was sie trotz ihrer Größe für einen Eindruck macht.
Nach langem Besprechen und dem Wälzen unzähliger Fotos entschieden wir uns dafür, Pauline und Leyla kein Bild zu überreichen. Nächste Woche steht unseren letzten Fünf das Shooting für die Cosmopolitan ins Haus – es wird immer enger!
Bis dahin alles Liebe, Eure Heidi!

Sendung 14
Cleverness lohnt sich
Von über 20.000 Bewerberinnen waren jetzt noch fünf Mädchen übrig: Alisar, Hanna, Laura, Louisa und Neele.
Auf jeder einzelnen lastet nun großer Druck, während die Anforderungen ständig steigen. Wer kann dieser Belastung am besten standhalten?
Das nächste Casting war ein richtig „dickes Ding“: Ein bekannter Handy-Hersteller plante eine internationale Print- und TV-Kampagne und suchte dafür ein passendes Model, das Schönheit und Cleverness in sich vereinen sollte. Die Aufgabe: „Stellt Euch vor, Ihr steht vor einem coolen Club, in den alle wollen. Denkt euch was aus, wie ihr am Türsteher vorbeikommt!“ Schauspielerisches Talent war wieder gefragt, denn dem Türsteher sollte auf charmante Art das Sätzchen „Ich bin ganz schön clever, oder!?“, bzw. die englische Variante „Love me for what I am!“, entgegengeschmettert werden. Neele und Louisa waren locker wie immer, während Hanna ein wenig unsicher erschien. Obwohl das Team sie den Satz mehrfach wiederholen ließ – sie war erst zu leise - blieb Alisar erstaunlich ruhig und natürlich. Laura hatte Spaß an der Nummer, bei ihr wurde jedoch plötzlich mit dem Hinweis auf ihr Rückentatoo abgebrochen. Aber – umsonst gezittert. Laura durfte sogar mit Alisar noch ein zweites Mal die Club-Queen geben. Die Entscheidung war letztendlich eine reine Typfrage, und Alisar gewann dieses Mal, was Laura mit einem bitteren Gesichtsausdruck quittierte. Die Mädchen dachten, dass der Job automatisch mit der Entscheidung für oder gegen das Finale zusammenhängt, aber so sicher sollten sie sich da nicht sein…
Cover-Shoot mit Petra Winter
Große Aufregung in der kleinen Topmodel-Gruppe: Eines der wohl wichtigste Shooting stand an, das Coverbild für die Cosmopolitan. Dafür wurde jedes Mädchen fotografiert, aber nur eine – nämlich die Gewinnerin – werdet Ihr auf dem Titelbild der Zeitschrift sehen können. Erwartet wurden wir von der freudig dreinblickenden Petra Winter, Chefredakteurin der Cosmopolitan, die mit Spannung das Shooting erwartete: „Stark, smart, sexy – so sind unsere Leserinnen, so sollt ihr rüberkommen.“ Ein Covershooting ist immer etwas anderes als ein „normales“ Shooting. Man muss den ganzen Ausdruck in sein Gesicht legen – bei einem großen Coverbild fällt jede noch so kleine Gesichtsregung sofort ins Auge. Um jedem Mädchen die gleiche Chance zu bieten, gab es für alle das gleiche Outfit, ein schwarzes Kleid. Alisar legte los, strahlte wie eine Schneekönigin und machte alles richtig.
Die nächste vor der weißen Wand war Louisa, die ihre Unsicherheit nicht ganz kaschieren konnte, da kein Posing, sondern strahlende Natürlichkeit im Vordergrund standen. Mit ein bisschen auflockernder Musik ging es dann aber doch ganz gut. Laura zeigte uns hingegen sehr selbstbewusst ihr schönstes Lächeln, während Hanna ein bisschen steif in der Hüfte war. Das Team meinte es aber gut mit ihr und sorgte dafür, dass sie ihren „Schalter“ doch noch umlegen konnte. Bei Neele wurde mit Hilfe der Musik ebenfalls die Blockade gelöst, und der Fotograf freute sich über das ihr entlockte Lächeln ganz besonders.
Insgesamt waren alle fünf Mädchen sehr gut und es gab eine große Anzahl an guten Fotos.
Presseschreck und Partyfieber
Der nächste Termin fand in Q’s PR-Büro statt. Dort wollte er der kleinen Model-Gruppe die Tricks und Kniffe im Umgang mit der Presse beibringen. Damit muss ein internationales Topmodel auch klarkommen: Wenn man nichts Privates preisgeben möchte, muss man den Fragen der Journalisten geschickt und charmant ausweichen können. Das kann man lernen, viele negative Fragen muss man einfach positiv auslegen.
Abends gab es eine große Überraschung: Wir gingen mit den Mädchen zu einem Konzert der Black Eyed Peas – mitsamt einem Meet & Greet vor der Show! Große Hektik in der Topmodel-Villa: „Was sollen wir anziehen?“ Voll besetzt mit Mädchen im coolen Party-Outfit startete die Stretch-Limousine in Richtung Konzerthalle. Alle waren super aufgeregt: Im Backstage-Bereich durften die Kostüme der Stars bestaunt werden, bis die Peas persönlich unsere Truppe schließlich herzlich begrüßten – die waren total sympathisch. Und dann wurde im VIP-Bereich richtig gefeiert!
Am nächsten Morgen begann für Alisar ein großer Tag – das Shooting und der Dreh für die internationale Handy-Kampagne. Sie blieb von Beginn an super gelassen und zuckte selbst bei der ersten Szene in Unterwäsche nicht mit der kleinsten Wimper. Die Regie war extrem zufrieden, da Alisar alle Anweisungen perfekt und schnell umsetzte. Bei der Abschlussszene, bei der sie mit einer Maske an einem Club-Türsteher vorbeiging, bekam sie sogar Applaus – wow!
Unterdessen ging es für die anderen vier zu einem Presse-Termin. Wir wollten testen, wie die Mädchen mit einem Jounalisten umgehen, und schickten sie nacheinander zu einem Interview. Der Jounalist war jedoch nicht echt und wollte die Mädchen nur aufs Glatteis führen, außerdem saßen Kristian und Q im Nebenzimmer und beobachteten alles per Kamera.
Neele traute sich und machte den Anfang: Obwohl unser Lockvogel versuchte, ihr alles Mögliche aus der Nase zu ziehen, blieb sie cool und umschiffte die indiskreten Fragen sehr elegant. Ebenso glamourös schlug sich Laura, die Fragen nach ihrer kämpferischen Art und Rivalitäten in der Gruppe keine Chance gab. Große Probleme mit der englischen Sprache hatte Louisa, was schnell zu Missverständnissen führte und sie immer unsicherer werden lies. Hanna stieg nach dem Interview wieder ins Tal der Tränen hinab. Auch bei ihr hakte es in Englisch, so dass sie gar nicht mehr antworten konnte. Als wir dann endlich die Situation auflösten, war die Truppe schnell wieder entspannt und guter Laune. Die als Interview getarnte Challenge gewann die überzeugend wirkende Laura – sie hatte uns mit ihrer Souveränität umgehauen und freute sich über ein schickes Uhren-Set.
Letzter Aufruf
Die vorletzte Entscheidung rückte immer näher und die Mädchen wurden von Stunde zu Stunde aufgekratzter, grübelten die ganze Nacht zwischen Angst und Neugier. Am Tag der Entscheidung war Jorge noch mal zur Stelle und lud zu einem flotten Catwalk-Training. Das war auch bitter nötig – in der ganzen Aufregung machten die Mädchen viel zu kleine Schritte und seltsame Posen – Jorge war entsetzt! Er nahm die Situation jedoch mit engelsgleicher Geduld hin und kümmerte sich streng, aber auch sehr mütterlich um „seine Chicas“, die so ein wenig zur Ruhe fanden.
Mit in der Jury saß dieses Mal eine hoch zufriedene Petra Winter von der Cosmopolitan. Ein ganz besonderer Live-Walk war gefragt: Die Mädchen sollten hintereinander – in einer Mini-Show sozusagen – erst in Prêt à porter- und dann in Haute Couture-Mode laufen. Dafür wurden sie von unseren Make-Up- und Frisurprofis noch mal richtig rausgeputzt. Das Styling und die wunderschönen Kleider befeuerten die Truppe zu Höchstleistungen – und so liefen sie mit Energie über den Catwalk und zogen uns alle in ihren Bann! Es war eine sehr emotionale Atmosphäre, da die Gruppe in diesem Moment geschlossen zusammenstand.
Bei der Kritik gab es diesmal für jede eine Videobotschaft von Freunden und Familie. Auch diese Momente waren sehr bewegend, da die Mädchen merkten, wie sehr ihre Liebsten daheim hinter ihnen stehen.
Der Moment der Entscheidung war gekommen, diesmal überreichte ich den Gewinnerinnen statt einem Foto ein kleines Flugzeug. Louisa war leider nicht dabei, sie machte sich auf die Heimreise.
Die vier verbliebenen Mädchen sind nun auf dem Weg ins Halbfinale, das eine ganz besondere Aufgabe beinhaltet: Jede darf ihren eigenen großen TV-Spot drehen – die letzte Entscheidung vor dem Finale.
Ich hoffe, Ihr fiebert mit, wenn es nächste Woche wieder zurück nach Europa geht.
Bis dahin alles Liebe,
Eure Heidi!
Von über 20.000 Bewerberinnen waren jetzt noch fünf Mädchen übrig: Alisar, Hanna, Laura, Louisa und Neele.
Auf jeder einzelnen lastet nun großer Druck, während die Anforderungen ständig steigen. Wer kann dieser Belastung am besten standhalten?
Das nächste Casting war ein richtig „dickes Ding“: Ein bekannter Handy-Hersteller plante eine internationale Print- und TV-Kampagne und suchte dafür ein passendes Model, das Schönheit und Cleverness in sich vereinen sollte. Die Aufgabe: „Stellt Euch vor, Ihr steht vor einem coolen Club, in den alle wollen. Denkt euch was aus, wie ihr am Türsteher vorbeikommt!“ Schauspielerisches Talent war wieder gefragt, denn dem Türsteher sollte auf charmante Art das Sätzchen „Ich bin ganz schön clever, oder!?“, bzw. die englische Variante „Love me for what I am!“, entgegengeschmettert werden. Neele und Louisa waren locker wie immer, während Hanna ein wenig unsicher erschien. Obwohl das Team sie den Satz mehrfach wiederholen ließ – sie war erst zu leise - blieb Alisar erstaunlich ruhig und natürlich. Laura hatte Spaß an der Nummer, bei ihr wurde jedoch plötzlich mit dem Hinweis auf ihr Rückentatoo abgebrochen. Aber – umsonst gezittert. Laura durfte sogar mit Alisar noch ein zweites Mal die Club-Queen geben. Die Entscheidung war letztendlich eine reine Typfrage, und Alisar gewann dieses Mal, was Laura mit einem bitteren Gesichtsausdruck quittierte. Die Mädchen dachten, dass der Job automatisch mit der Entscheidung für oder gegen das Finale zusammenhängt, aber so sicher sollten sie sich da nicht sein…
Cover-Shoot mit Petra Winter
Große Aufregung in der kleinen Topmodel-Gruppe: Eines der wohl wichtigste Shooting stand an, das Coverbild für die Cosmopolitan. Dafür wurde jedes Mädchen fotografiert, aber nur eine – nämlich die Gewinnerin – werdet Ihr auf dem Titelbild der Zeitschrift sehen können. Erwartet wurden wir von der freudig dreinblickenden Petra Winter, Chefredakteurin der Cosmopolitan, die mit Spannung das Shooting erwartete: „Stark, smart, sexy – so sind unsere Leserinnen, so sollt ihr rüberkommen.“ Ein Covershooting ist immer etwas anderes als ein „normales“ Shooting. Man muss den ganzen Ausdruck in sein Gesicht legen – bei einem großen Coverbild fällt jede noch so kleine Gesichtsregung sofort ins Auge. Um jedem Mädchen die gleiche Chance zu bieten, gab es für alle das gleiche Outfit, ein schwarzes Kleid. Alisar legte los, strahlte wie eine Schneekönigin und machte alles richtig.
Die nächste vor der weißen Wand war Louisa, die ihre Unsicherheit nicht ganz kaschieren konnte, da kein Posing, sondern strahlende Natürlichkeit im Vordergrund standen. Mit ein bisschen auflockernder Musik ging es dann aber doch ganz gut. Laura zeigte uns hingegen sehr selbstbewusst ihr schönstes Lächeln, während Hanna ein bisschen steif in der Hüfte war. Das Team meinte es aber gut mit ihr und sorgte dafür, dass sie ihren „Schalter“ doch noch umlegen konnte. Bei Neele wurde mit Hilfe der Musik ebenfalls die Blockade gelöst, und der Fotograf freute sich über das ihr entlockte Lächeln ganz besonders.
Insgesamt waren alle fünf Mädchen sehr gut und es gab eine große Anzahl an guten Fotos.
Presseschreck und Partyfieber
Der nächste Termin fand in Q’s PR-Büro statt. Dort wollte er der kleinen Model-Gruppe die Tricks und Kniffe im Umgang mit der Presse beibringen. Damit muss ein internationales Topmodel auch klarkommen: Wenn man nichts Privates preisgeben möchte, muss man den Fragen der Journalisten geschickt und charmant ausweichen können. Das kann man lernen, viele negative Fragen muss man einfach positiv auslegen.
Abends gab es eine große Überraschung: Wir gingen mit den Mädchen zu einem Konzert der Black Eyed Peas – mitsamt einem Meet & Greet vor der Show! Große Hektik in der Topmodel-Villa: „Was sollen wir anziehen?“ Voll besetzt mit Mädchen im coolen Party-Outfit startete die Stretch-Limousine in Richtung Konzerthalle. Alle waren super aufgeregt: Im Backstage-Bereich durften die Kostüme der Stars bestaunt werden, bis die Peas persönlich unsere Truppe schließlich herzlich begrüßten – die waren total sympathisch. Und dann wurde im VIP-Bereich richtig gefeiert!
Am nächsten Morgen begann für Alisar ein großer Tag – das Shooting und der Dreh für die internationale Handy-Kampagne. Sie blieb von Beginn an super gelassen und zuckte selbst bei der ersten Szene in Unterwäsche nicht mit der kleinsten Wimper. Die Regie war extrem zufrieden, da Alisar alle Anweisungen perfekt und schnell umsetzte. Bei der Abschlussszene, bei der sie mit einer Maske an einem Club-Türsteher vorbeiging, bekam sie sogar Applaus – wow!
Unterdessen ging es für die anderen vier zu einem Presse-Termin. Wir wollten testen, wie die Mädchen mit einem Jounalisten umgehen, und schickten sie nacheinander zu einem Interview. Der Jounalist war jedoch nicht echt und wollte die Mädchen nur aufs Glatteis führen, außerdem saßen Kristian und Q im Nebenzimmer und beobachteten alles per Kamera.
Neele traute sich und machte den Anfang: Obwohl unser Lockvogel versuchte, ihr alles Mögliche aus der Nase zu ziehen, blieb sie cool und umschiffte die indiskreten Fragen sehr elegant. Ebenso glamourös schlug sich Laura, die Fragen nach ihrer kämpferischen Art und Rivalitäten in der Gruppe keine Chance gab. Große Probleme mit der englischen Sprache hatte Louisa, was schnell zu Missverständnissen führte und sie immer unsicherer werden lies. Hanna stieg nach dem Interview wieder ins Tal der Tränen hinab. Auch bei ihr hakte es in Englisch, so dass sie gar nicht mehr antworten konnte. Als wir dann endlich die Situation auflösten, war die Truppe schnell wieder entspannt und guter Laune. Die als Interview getarnte Challenge gewann die überzeugend wirkende Laura – sie hatte uns mit ihrer Souveränität umgehauen und freute sich über ein schickes Uhren-Set.
Letzter Aufruf
Die vorletzte Entscheidung rückte immer näher und die Mädchen wurden von Stunde zu Stunde aufgekratzter, grübelten die ganze Nacht zwischen Angst und Neugier. Am Tag der Entscheidung war Jorge noch mal zur Stelle und lud zu einem flotten Catwalk-Training. Das war auch bitter nötig – in der ganzen Aufregung machten die Mädchen viel zu kleine Schritte und seltsame Posen – Jorge war entsetzt! Er nahm die Situation jedoch mit engelsgleicher Geduld hin und kümmerte sich streng, aber auch sehr mütterlich um „seine Chicas“, die so ein wenig zur Ruhe fanden.
Mit in der Jury saß dieses Mal eine hoch zufriedene Petra Winter von der Cosmopolitan. Ein ganz besonderer Live-Walk war gefragt: Die Mädchen sollten hintereinander – in einer Mini-Show sozusagen – erst in Prêt à porter- und dann in Haute Couture-Mode laufen. Dafür wurden sie von unseren Make-Up- und Frisurprofis noch mal richtig rausgeputzt. Das Styling und die wunderschönen Kleider befeuerten die Truppe zu Höchstleistungen – und so liefen sie mit Energie über den Catwalk und zogen uns alle in ihren Bann! Es war eine sehr emotionale Atmosphäre, da die Gruppe in diesem Moment geschlossen zusammenstand.
Bei der Kritik gab es diesmal für jede eine Videobotschaft von Freunden und Familie. Auch diese Momente waren sehr bewegend, da die Mädchen merkten, wie sehr ihre Liebsten daheim hinter ihnen stehen.
Der Moment der Entscheidung war gekommen, diesmal überreichte ich den Gewinnerinnen statt einem Foto ein kleines Flugzeug. Louisa war leider nicht dabei, sie machte sich auf die Heimreise.
Die vier verbliebenen Mädchen sind nun auf dem Weg ins Halbfinale, das eine ganz besondere Aufgabe beinhaltet: Jede darf ihren eigenen großen TV-Spot drehen – die letzte Entscheidung vor dem Finale.
Ich hoffe, Ihr fiebert mit, wenn es nächste Woche wieder zurück nach Europa geht.
Bis dahin alles Liebe,
Eure Heidi!

Sendung 15
Waden wie eine Göttin
Mit Alisar, Hanna, Laura und Neele waren es noch vier Mädchen, die dem großen Traum vom Topmodel ganz, ganz nahe gerückt waren. Jede hatte nun die Möglichkeit, einen Fernsehspot für einen bekannten Hersteller von Rasierklingen zu drehen. Ein großer Aufwand, denn nur der Spot der Gewinnerin wird auch gesendet. Wichtig bei der Vorbereitung waren, na klar, rasierte Beine.
In Malibu, am Strand des Pazifiks, wurden wir von einer traumhaften Kulisse und schönstem Sonnenschein erwartet. „Weckt die Göttin in euch!“, lautete die Aufgabe, bei der die schönen Beine unserer Mädchen im Vordergrund standen. Mit von der Partie war auch ein männliches Model, das – zur großen Freude – angeflirtet werden sollte. Hanna geriet sofort in Verzückung und gab alles. Neele und Laura setzen sich und ihre Beine ebenfalls glänzend in Pose, und auch Alisar warf ihre Schüchternheit schnell über Bord.
Im zweiten Teil des Spots sollte auch gesprochen werden. Der Satz „Mein Geheimnis für verführerisch glatte Beine“ sollte so aufreizend, aber auch authentisch wie möglich betont werden. Hanna hatte anfangs kleine Probleme, den Satz zu lernen, aber mit gutem Zureden flutschte es dann doch. Laura und Neele waren ganz heiß auf den Dreh und zeigten sich in Bestform. Alisar wirkte ein wenig unglaubwürdig. Darauf angesprochen zeigte sie leichte Nervosität, verhaspelte sich dann und wollte ihr „Geheimnis“ für die schönen Beine nicht so richtig preisgeben. Mittlerweile ist sie aber recht professionell und fing sich schnell wieder.
Der Kunde war am Ende dieses langen und anstrengenden Tages hochzufrieden – und das ist schließlich das Wichtigste.
Triathlon Spezial
Das letzte große Shooting mit Kristian: Er wollte nochmal checken, ob die Mädchen auch alles Nötige in den letzten Monaten gelernt haben. Die gesamte Jury hatte sich für diese Session vorgenommen, ein besonders scharfes Maß anzulegen. Es war ein regelrechter „Triathlon“ geplant: Der erste Shoot sollte den Nahbereich, insbesondere Augen und Mimik, umfassen. Daran schloss sich eine Strecke unter dem Stichwort „Dynamik“ an, also große Schritte und ausladende Bewegungen. Eine letzte Steigerung erwartete die Mädchen im Finale – das blieb jedoch vorerst noch ein Geheimnis.
Den Anfang machte Neele, die ziemlich schnell deutlicher Kritik ausgesetzt war, die sie nicht so einfach wegstecken konnte. Völlig blank lagen ihre Nerven, als sie auch noch umknickte und eine Wand mit sich zu Boden riss. Ihre Laune war nicht mehr herzurichten. Soetwas geht jetzt kurz vor dem Finale aber nicht mehr, es gibt nur noch eins – Zähne zusammenbeißen!
Laura ging von einem ins andere Extrem und fuhr mit minimalen Anweisungen das ganze Programm. Sie ging mit dem hohen Druck sehr gut um, spielte mit der Situation und war mit sich und der Welt im Reinen, während Hanna, mit einem großen Afro als „Pumuckls Schwester“ viel Spaß auf dem Set hatte. Hochkonzentriert und mit fließenden Bewegungen führte sie uns nicht ins Tal der Tränen, sondern auf den Gipfel der guten Laune.
Alisar strahlte schon beim Hereinkommen wie ein Honigkuchenpferd: Obwohl sie nur sehr leicht bekleidet war, dachte sie gar nicht an die Situation, machte einen tollen und entspannten Job und erstickte so unsere Bedenken nach Schüchternheit bereits im Ansatz.
Die finale Stufe des kleinen Shooting-Triathlons zauberte Verwunderung auf die Gesichter der Mädchen: „Wir pudern euch ein – und das gibt eine super Sauerei! Springt in die Wolke!“ Besagte Wolke war gefärbtes Mehl, ein toller Effekt. Es war wirklich ein Riesenspaß. Alisar wurde blau bestäubt und stand wie betäubt am Set, während Hanna vor lauter Mehl kaum noch zu sehen war. Solche Herausforderungen sind das Beste am Model-Job, denn normalerweise macht man so etwas ja nicht. Diese Chance nutzen alle vier Mädchen voll aus, das konnte man auf den Bildern sehr gut sehen.
Bella Italia
Der Abend wurde mit Kofferpacken verbracht, denn es hieß: Back to Europe! Nach den langen Wochen in den USA sollte uns die Reise wieder auf den heimischen Kontinent führen. Unser letztes Ziel vor dem Finale war Mailand – die Modemetropole schlechthin!
In die Begeisterung der Mädchen mischte sich jedoch ein bißchen Wehmut, sie wohnten schließlich sehr lange in der Villa, hatten das Haus und den schönen Blick ins Herz geschlossen und verknüpften sehr viele Erlebnisse und Emotionen damit. In den Zimmern sah es aus wie nach einer Explosion: Unzählige Kleider, Geschenke und Andenken mussten schließlich mit auf die Reise.
Nach einem langen Flug und einer kurzen Verschnaufpause ging die kleine Gruppe mit Q auf Erkundungstour. Die Stadt mit extrem viel Stil und Eleganz ist ein El Dorado für Models, hier sitzen viele internationale Top-Labels. Bei strahlendem Sonnenschein und einem leckeren Gelato im Park war die Stimmung kaum noch zu toppen. Natürlich kam da noch was: Als die Truppe gerade eine Kirche bewunderten, trudelte Jorge auf High Heels ein und forderte zum Open-Air-Training auf dem Kirchplatz auf. Das hatte natürlich seinen Grund, denn am nächsten Tag sollte alle vier Mädchen für eine große Fashion-Show laufen, und das nur unter Profis. Jorge war mit den Leistungen durchweg zufrieden und konnte sich ganz entspannt auf die Show freuen.
Glamour pur
Der Tag darauf stand ganz im Zeichen des „Kleinen Schwarzen“. Ein schneller und eleganter Walk war gefragt und es durfte niemandem auffallen, dass die Mädchen noch am Beginn ihrer Karriere stehen.
Die Choreographie war nicht ganz ohne Risiko, denn auf der Bühne ga es eine Treppe. Der Testlauf verlief jedoch ohne Patzer.
Und dann hatten wir noch eine ganz besondere Überraschung: Während die Mädchen in der Garderobe für die Show vorbereitet wurden, führten wir deren engste Freunde und Familienangehörige in den Saal. Unter einem Vorwand zogen wir die Mädchen aus der Garderobe und ließen sie über den Catwalk gehen. Wobei – von gehen war schnell keine Rede mehr! Sofort rannten alle aufeinander zu und fielen sich in die Arme. Sie hatten sich mehr als drei Monate nicht mehr gesehen und natürlich große Sehnsucht nach ihren Liebsten. Vor Glück floßen schnell ein paar Tränen – und das gab der Truppe Energie und Motivation. Sie wollten zeigen, was sie gelernt hatten. Die Angst war wie weggeblasen und alle freuten sich auf die Show.
Als der Startschuss fiel, blieb uns regelrecht der Atem weg: Unsere vier Mädchen gaben Vollgas und zeigten sich als echte Topmodels. Am Ende gab es einen Wahnsinnsapplaus, der auch uns nahe ging – wir hatten viel Zeit mit unseren Schützlingen verbracht und waren sehr stolz! Sie hatten uns nicht enttäuscht und nahmen die Sache sehr ernst.
Am letzten Abend in der Villa hielten die Vier zusammen und wichen nicht voneinander. Von der Busladung Mädchen zu Beginn waren nur noch sie übrig geblieben, die zusammen auf ein Bett passten…
Wir haben lange beratschlagt, wer es ins Finale schafft. Alisar, Laura und Hanna werdet Ihr Donnerstag live in der KölnArena sehen!! Für Neele endete die Reise hier. Es war eine schöne Zeit mit ihr, vor allem gefiel mir ihr trockener Humor. Und ich bin mir sicher, dass sie viel gelernt hat bei Germany’s next Topmodel. Mal schauen, was sie daraus noch macht…
Wir sehen uns auf jeden Fall Donnerstag und rocken die Arena!!! Ich freue mich tierisch!
Alles Liebe
Heidi
Mit Alisar, Hanna, Laura und Neele waren es noch vier Mädchen, die dem großen Traum vom Topmodel ganz, ganz nahe gerückt waren. Jede hatte nun die Möglichkeit, einen Fernsehspot für einen bekannten Hersteller von Rasierklingen zu drehen. Ein großer Aufwand, denn nur der Spot der Gewinnerin wird auch gesendet. Wichtig bei der Vorbereitung waren, na klar, rasierte Beine.
In Malibu, am Strand des Pazifiks, wurden wir von einer traumhaften Kulisse und schönstem Sonnenschein erwartet. „Weckt die Göttin in euch!“, lautete die Aufgabe, bei der die schönen Beine unserer Mädchen im Vordergrund standen. Mit von der Partie war auch ein männliches Model, das – zur großen Freude – angeflirtet werden sollte. Hanna geriet sofort in Verzückung und gab alles. Neele und Laura setzen sich und ihre Beine ebenfalls glänzend in Pose, und auch Alisar warf ihre Schüchternheit schnell über Bord.
Im zweiten Teil des Spots sollte auch gesprochen werden. Der Satz „Mein Geheimnis für verführerisch glatte Beine“ sollte so aufreizend, aber auch authentisch wie möglich betont werden. Hanna hatte anfangs kleine Probleme, den Satz zu lernen, aber mit gutem Zureden flutschte es dann doch. Laura und Neele waren ganz heiß auf den Dreh und zeigten sich in Bestform. Alisar wirkte ein wenig unglaubwürdig. Darauf angesprochen zeigte sie leichte Nervosität, verhaspelte sich dann und wollte ihr „Geheimnis“ für die schönen Beine nicht so richtig preisgeben. Mittlerweile ist sie aber recht professionell und fing sich schnell wieder.
Der Kunde war am Ende dieses langen und anstrengenden Tages hochzufrieden – und das ist schließlich das Wichtigste.
Triathlon Spezial
Das letzte große Shooting mit Kristian: Er wollte nochmal checken, ob die Mädchen auch alles Nötige in den letzten Monaten gelernt haben. Die gesamte Jury hatte sich für diese Session vorgenommen, ein besonders scharfes Maß anzulegen. Es war ein regelrechter „Triathlon“ geplant: Der erste Shoot sollte den Nahbereich, insbesondere Augen und Mimik, umfassen. Daran schloss sich eine Strecke unter dem Stichwort „Dynamik“ an, also große Schritte und ausladende Bewegungen. Eine letzte Steigerung erwartete die Mädchen im Finale – das blieb jedoch vorerst noch ein Geheimnis.
Den Anfang machte Neele, die ziemlich schnell deutlicher Kritik ausgesetzt war, die sie nicht so einfach wegstecken konnte. Völlig blank lagen ihre Nerven, als sie auch noch umknickte und eine Wand mit sich zu Boden riss. Ihre Laune war nicht mehr herzurichten. Soetwas geht jetzt kurz vor dem Finale aber nicht mehr, es gibt nur noch eins – Zähne zusammenbeißen!
Laura ging von einem ins andere Extrem und fuhr mit minimalen Anweisungen das ganze Programm. Sie ging mit dem hohen Druck sehr gut um, spielte mit der Situation und war mit sich und der Welt im Reinen, während Hanna, mit einem großen Afro als „Pumuckls Schwester“ viel Spaß auf dem Set hatte. Hochkonzentriert und mit fließenden Bewegungen führte sie uns nicht ins Tal der Tränen, sondern auf den Gipfel der guten Laune.
Alisar strahlte schon beim Hereinkommen wie ein Honigkuchenpferd: Obwohl sie nur sehr leicht bekleidet war, dachte sie gar nicht an die Situation, machte einen tollen und entspannten Job und erstickte so unsere Bedenken nach Schüchternheit bereits im Ansatz.
Die finale Stufe des kleinen Shooting-Triathlons zauberte Verwunderung auf die Gesichter der Mädchen: „Wir pudern euch ein – und das gibt eine super Sauerei! Springt in die Wolke!“ Besagte Wolke war gefärbtes Mehl, ein toller Effekt. Es war wirklich ein Riesenspaß. Alisar wurde blau bestäubt und stand wie betäubt am Set, während Hanna vor lauter Mehl kaum noch zu sehen war. Solche Herausforderungen sind das Beste am Model-Job, denn normalerweise macht man so etwas ja nicht. Diese Chance nutzen alle vier Mädchen voll aus, das konnte man auf den Bildern sehr gut sehen.
Bella Italia
Der Abend wurde mit Kofferpacken verbracht, denn es hieß: Back to Europe! Nach den langen Wochen in den USA sollte uns die Reise wieder auf den heimischen Kontinent führen. Unser letztes Ziel vor dem Finale war Mailand – die Modemetropole schlechthin!
In die Begeisterung der Mädchen mischte sich jedoch ein bißchen Wehmut, sie wohnten schließlich sehr lange in der Villa, hatten das Haus und den schönen Blick ins Herz geschlossen und verknüpften sehr viele Erlebnisse und Emotionen damit. In den Zimmern sah es aus wie nach einer Explosion: Unzählige Kleider, Geschenke und Andenken mussten schließlich mit auf die Reise.
Nach einem langen Flug und einer kurzen Verschnaufpause ging die kleine Gruppe mit Q auf Erkundungstour. Die Stadt mit extrem viel Stil und Eleganz ist ein El Dorado für Models, hier sitzen viele internationale Top-Labels. Bei strahlendem Sonnenschein und einem leckeren Gelato im Park war die Stimmung kaum noch zu toppen. Natürlich kam da noch was: Als die Truppe gerade eine Kirche bewunderten, trudelte Jorge auf High Heels ein und forderte zum Open-Air-Training auf dem Kirchplatz auf. Das hatte natürlich seinen Grund, denn am nächsten Tag sollte alle vier Mädchen für eine große Fashion-Show laufen, und das nur unter Profis. Jorge war mit den Leistungen durchweg zufrieden und konnte sich ganz entspannt auf die Show freuen.
Glamour pur
Der Tag darauf stand ganz im Zeichen des „Kleinen Schwarzen“. Ein schneller und eleganter Walk war gefragt und es durfte niemandem auffallen, dass die Mädchen noch am Beginn ihrer Karriere stehen.
Die Choreographie war nicht ganz ohne Risiko, denn auf der Bühne ga es eine Treppe. Der Testlauf verlief jedoch ohne Patzer.
Und dann hatten wir noch eine ganz besondere Überraschung: Während die Mädchen in der Garderobe für die Show vorbereitet wurden, führten wir deren engste Freunde und Familienangehörige in den Saal. Unter einem Vorwand zogen wir die Mädchen aus der Garderobe und ließen sie über den Catwalk gehen. Wobei – von gehen war schnell keine Rede mehr! Sofort rannten alle aufeinander zu und fielen sich in die Arme. Sie hatten sich mehr als drei Monate nicht mehr gesehen und natürlich große Sehnsucht nach ihren Liebsten. Vor Glück floßen schnell ein paar Tränen – und das gab der Truppe Energie und Motivation. Sie wollten zeigen, was sie gelernt hatten. Die Angst war wie weggeblasen und alle freuten sich auf die Show.
Als der Startschuss fiel, blieb uns regelrecht der Atem weg: Unsere vier Mädchen gaben Vollgas und zeigten sich als echte Topmodels. Am Ende gab es einen Wahnsinnsapplaus, der auch uns nahe ging – wir hatten viel Zeit mit unseren Schützlingen verbracht und waren sehr stolz! Sie hatten uns nicht enttäuscht und nahmen die Sache sehr ernst.
Am letzten Abend in der Villa hielten die Vier zusammen und wichen nicht voneinander. Von der Busladung Mädchen zu Beginn waren nur noch sie übrig geblieben, die zusammen auf ein Bett passten…
Wir haben lange beratschlagt, wer es ins Finale schafft. Alisar, Laura und Hanna werdet Ihr Donnerstag live in der KölnArena sehen!! Für Neele endete die Reise hier. Es war eine schöne Zeit mit ihr, vor allem gefiel mir ihr trockener Humor. Und ich bin mir sicher, dass sie viel gelernt hat bei Germany’s next Topmodel. Mal schauen, was sie daraus noch macht…
Wir sehen uns auf jeden Fall Donnerstag und rocken die Arena!!! Ich freue mich tierisch!
Alles Liebe
Heidi

Sendung 16
Finale, olé!
Gestern war es endlich soweit – 15.000 begeisterte Topmodel-Fans stürmten die ausverkaufte LanxessArena. Eine lange Reise liegt hinter uns. Aus über 23.000 Mädchen haben wir unsere Wahl getroffen.
Unsere Kandidatinnen liefen über die Laufstege, bis die Bretter qualmten, auf einer Reise, die uns um die ganze Welt führte – nur um das schönste Mädchen Deutschlands zu finden. Wir hatten viele tolle Momente in den vergangenen drei Monaten: Elefanten-Shooting, Fashion-Show im Big Apple, Staub-Alarm, viele Tränen, aber auch eine ganze Menge Spaß! Es war langes spannendes Abenteuer.
Beim Hereinkommen in die Arena wurden wir von der überwältigenden Atmosphäre mitgerissen. Es war so toll zu sehen, wie die Leute mitfiebern und die Mädchen anfeuern. Meine Jungs Kristian und Q waren von der Atmosphäre wirklich beeindruckt. Dann enterte unsere kubanische Geheimwaffe Jorge unter der großen Begeisterung der Masse den Laufsteg und ich war froh, nicht mehr die Einzige auf hohen Absätzen zu sein. Durch seine ausgelassene Art löste er bei den Mädchen viele Ängste einfach in Luft auf. Mit seinen 15-cm-Absätzen war er in der Halle einfach konkurrenzlos.
Diesmal war der „Herr der Absätze“ für die Choreografie des ersten Walks zuständig – Alisar, Hanna und Laura standen hinter der Bühne schon in den Startlöchern und feuerten sich gegenseitig an:
Nicht nur wir, sondern auch die Zuschauer saßen wie gebannt in der Arena, als die Mädchen in wunderschönen Kleidern den Catwalk betraten. Hanna machte mit einem strahlenden Lächeln den Anfang, gefolgt von der ganz glamourösen Alisar, die dann mit einem Disco-Move überraschte. Dann schwebte Laura wie von einem anderen Stern über den Laufsteg und zog die Blicke auf sich. Alle drei brachten großes Kino: Sie waren grazil, professionell und gaben Vollgas wie noch nie zuvor. Man merkte deutlich – nach drei Monaten waren sie Profis geworden und zeigten sich sexy, selbstbewusst und sehr weiblich – und darauf können wir wirklich stolz sein.
Erinnert Ihr Euch noch an die ersten Sendungen? Alisar war eine regelrechte „graue Maus“. Davon war jetzt überhaupt nichts mehr zu merken! Hanna kämpfte von Beginn an auch immer gegen sich selbst und die Tränen. Und Laura ließ von allen wohl die meisten optischen Veränderungen über sich ergehen, blieb dabei aber sehr gelassen und zeigte ihren typischen Kampfgeist.
Für den zweiten Walk waren unsere Mädchen in den Auftritt von „Monrose“ eingebunden. Das hieß nichts anderes als „Let’s get hot!“. In Leder und Nieten-Optik präsentierten sie sich heiß wie nie! Der Saal tobte so sehr, dass selbst Kristian die Brille beschlug!
Nur noch zwei im Rennen
Jedoch stand auch noch eine Entscheidung an – nämlich wer uns verlassen musste. Während Kylie Minogue mit ihrem neuen Song und einer Menge knackiger Tänzer für Aufsehen sorgte, entschieden wir uns schweren Herzens gegen Laura, die die Entscheidung sehr professionell aufnahm.
In der dritten Challenge des Abends kam Kristian als Fotograf zum Zug: Die Aufgabe lautete: „Du bist das Topmodel – such Dir Deine Fans und mache mit ihnen das Siegerbild!“ Schnell sprinteten die Mädchen los und suchten sich eifrige Unterstützer. Wir legten noch eine Schippe drauf beziehungsweise vier junge Kerle dazu, die Alisar und Hanna in die Luft werfen sollten – was auch bestens gelang!
Anschließend gab es noch den großen Abschluss-Walk mit allen Top 17-Kandidatinnen. Sie zeigten sich von ihrer besten Seite, das war ein sehr bewegender Moment. Ein letztes Mal wurde die Hütte gerockt – Katy Perry wirbelte über die Bühne und sorgte bei den zwei verbliebenen Finalistinnen für ein wenig Ablenkung. Jorge nahm schließlich beide Mädchen bei ihrem schwersten Gang an die Hand und brachte sie zu uns – zur finalen Entscheidung.
Und Germany’s next Topmodel 2010 heißt: ALISAR!!
Als sie sich auf dem Cover der Cosmopolitan sah, sank sie in die Knie.
Konfetti, Umarmungen, die Familie stürzte auf die Bühne – das war ein unglaublicher Moment für sie!
Ich drücke ihr die Daumen! Und möchte Euch allen für das Mitfiebern und Mitfeiern danken!
Wir sehen uns 2011!!! Trainiert fleißig ;-)
Alles Liebe
Heidi
Gestern war es endlich soweit – 15.000 begeisterte Topmodel-Fans stürmten die ausverkaufte LanxessArena. Eine lange Reise liegt hinter uns. Aus über 23.000 Mädchen haben wir unsere Wahl getroffen.
Unsere Kandidatinnen liefen über die Laufstege, bis die Bretter qualmten, auf einer Reise, die uns um die ganze Welt führte – nur um das schönste Mädchen Deutschlands zu finden. Wir hatten viele tolle Momente in den vergangenen drei Monaten: Elefanten-Shooting, Fashion-Show im Big Apple, Staub-Alarm, viele Tränen, aber auch eine ganze Menge Spaß! Es war langes spannendes Abenteuer.
Beim Hereinkommen in die Arena wurden wir von der überwältigenden Atmosphäre mitgerissen. Es war so toll zu sehen, wie die Leute mitfiebern und die Mädchen anfeuern. Meine Jungs Kristian und Q waren von der Atmosphäre wirklich beeindruckt. Dann enterte unsere kubanische Geheimwaffe Jorge unter der großen Begeisterung der Masse den Laufsteg und ich war froh, nicht mehr die Einzige auf hohen Absätzen zu sein. Durch seine ausgelassene Art löste er bei den Mädchen viele Ängste einfach in Luft auf. Mit seinen 15-cm-Absätzen war er in der Halle einfach konkurrenzlos.
Diesmal war der „Herr der Absätze“ für die Choreografie des ersten Walks zuständig – Alisar, Hanna und Laura standen hinter der Bühne schon in den Startlöchern und feuerten sich gegenseitig an:
Nicht nur wir, sondern auch die Zuschauer saßen wie gebannt in der Arena, als die Mädchen in wunderschönen Kleidern den Catwalk betraten. Hanna machte mit einem strahlenden Lächeln den Anfang, gefolgt von der ganz glamourösen Alisar, die dann mit einem Disco-Move überraschte. Dann schwebte Laura wie von einem anderen Stern über den Laufsteg und zog die Blicke auf sich. Alle drei brachten großes Kino: Sie waren grazil, professionell und gaben Vollgas wie noch nie zuvor. Man merkte deutlich – nach drei Monaten waren sie Profis geworden und zeigten sich sexy, selbstbewusst und sehr weiblich – und darauf können wir wirklich stolz sein.
Erinnert Ihr Euch noch an die ersten Sendungen? Alisar war eine regelrechte „graue Maus“. Davon war jetzt überhaupt nichts mehr zu merken! Hanna kämpfte von Beginn an auch immer gegen sich selbst und die Tränen. Und Laura ließ von allen wohl die meisten optischen Veränderungen über sich ergehen, blieb dabei aber sehr gelassen und zeigte ihren typischen Kampfgeist.
Für den zweiten Walk waren unsere Mädchen in den Auftritt von „Monrose“ eingebunden. Das hieß nichts anderes als „Let’s get hot!“. In Leder und Nieten-Optik präsentierten sie sich heiß wie nie! Der Saal tobte so sehr, dass selbst Kristian die Brille beschlug!
Nur noch zwei im Rennen
Jedoch stand auch noch eine Entscheidung an – nämlich wer uns verlassen musste. Während Kylie Minogue mit ihrem neuen Song und einer Menge knackiger Tänzer für Aufsehen sorgte, entschieden wir uns schweren Herzens gegen Laura, die die Entscheidung sehr professionell aufnahm.
In der dritten Challenge des Abends kam Kristian als Fotograf zum Zug: Die Aufgabe lautete: „Du bist das Topmodel – such Dir Deine Fans und mache mit ihnen das Siegerbild!“ Schnell sprinteten die Mädchen los und suchten sich eifrige Unterstützer. Wir legten noch eine Schippe drauf beziehungsweise vier junge Kerle dazu, die Alisar und Hanna in die Luft werfen sollten – was auch bestens gelang!
Anschließend gab es noch den großen Abschluss-Walk mit allen Top 17-Kandidatinnen. Sie zeigten sich von ihrer besten Seite, das war ein sehr bewegender Moment. Ein letztes Mal wurde die Hütte gerockt – Katy Perry wirbelte über die Bühne und sorgte bei den zwei verbliebenen Finalistinnen für ein wenig Ablenkung. Jorge nahm schließlich beide Mädchen bei ihrem schwersten Gang an die Hand und brachte sie zu uns – zur finalen Entscheidung.
Und Germany’s next Topmodel 2010 heißt: ALISAR!!
Als sie sich auf dem Cover der Cosmopolitan sah, sank sie in die Knie.
Konfetti, Umarmungen, die Familie stürzte auf die Bühne – das war ein unglaublicher Moment für sie!
Ich drücke ihr die Daumen! Und möchte Euch allen für das Mitfiebern und Mitfeiern danken!
Wir sehen uns 2011!!! Trainiert fleißig ;-)
Alles Liebe
Heidi


